Entscheidung des Bildungsministers ist falsch!

„Die Entscheidung des Bildungsministeriums, die Schulämter zu reduzieren, ist ein Schritt in die falsche Richtung“, sagt Michaele Sojka, Bildungspolitikerin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

„Durch das Ausdünnen der Schulämter werden die Eigenverantwortung der Schulen und ihre kommunale Verankerung nicht gestärkt, im Gegenteil!“, fügt Frau Sojka hinzu. Die Wege für Pädagogen, Eltern oder Referenten würden länger und damit sei eine qualifizierte Schulentwicklungsberatung nicht mehr möglich.

„Schulen brauchen gute Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Ort, deshalb wäre die Zusammenlegung der Ämter mit den Schulverwaltungsämtern, also die Kommunalisierung der Schulämter, der einzig richtige Schritt“, betont die LINKE-Abgeordnete.

Ebenso werden die Schulpsychologen auf die fünf verbleibenden Standorte verteilt. Es bleibe damit auch die Frage offen, ob die schulpsychologische Betreuung in der Fläche noch realisierbar ist. „Nebenher bemerkt, wird dieser falsche Schritt im Jahr 2012 zusätzliche eine Millionen Euro kosten, die kommunal besser eingesetzt wären“, so Frau Sojka abschließend.

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