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DIE LINKE unterstützt den Widerstand gegen den bevorstehenden Castor-Transport

„Kein Castor wird Thüringen in aller Ruhe passieren können“, macht der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag deutlich, nachdem bekannt gemacht wurde, dass Mitte Februar erneut ein Castor-Transport in das Zwischenlager Lubmin rollen soll. Bodo Ramelow kündigt die Unterstützung seiner Fraktion für eine Anti-Castor-Demonstration am 12. Februar an, die von einem breiten Bündnis getragen wird.

Im Dezember haben in Thüringen Hunderte Menschen gegen den Castor protestiert und ihn vor Erfurt sogar kurzzeitig stoppen können.

„Wir werden uns nicht damit abfinden, dass diese hochgefährliche Technologie immer weiter betrieben werden soll. Jeder Castor-Transport in irgendein Zwischenlager aber ist ein Baustein im Gerüst einer Atomindustrie, die eine auf Nachhaltigkeit gerichtete Energiegewinnung auf der Basis regenerativer Energieträger bislang verhindert“, erklärt Ramelow.

Industrie und Regierung müssten sich daran gewöhnen, dass sie nicht mit der Gesundheit von Menschen und mit deren Zukunft Profite kalkulieren dürfen, und sie müssten sich daran gewöhnen, „dass der Protest solange anhält und stärker wird, solange nicht der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen und der Einstieg in die Nachhaltigkeit vollzogen ist“, so der Fraktionsvorsitzende weiter.

Bodo Ramelow kündigt auch für den bevorstehenden Castor-Transport die Beteiligung der Fraktion DIE LINKE an Protesten eines breiten Bündnisses an.

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