DIE LINKE: Heizkostenpauschale für Wohngeldempfänger wieder einführen
"Die Forderung des Sozialverbandes VdK zur Wiedereinführung der Heizkostenpauschale für Wohngeldempfänger wird von uns unterstützt. Es kann nicht angehen, dass Rentner und Niedriglohnbezieher aufgrund der unsozialen Entscheidung der schwarz-gelben Bundesregierung sich die Heizkosten ihrer Wohnung nicht mehr leisten können", erklärt die wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Heidrun Sedlacik.
Angesichts steigender Energiekosten betragen die warmen Betriebskosten fast den Wert der eigentlichen Kaltmiete. Die rasant steigenden Energiepreise sind dadurch für viele private Haushalte zu einer existenziellen Belastung geworden. Die "Energie-Armut" ist ein deutliches Phänomen dieser Entwicklung, bei der sich immer mehr Menschen die notwendige Energie nicht mehr leisten können. "In Deutschland werden rund 800.000 Menschen jedes Jahr ganz von der Strom- und Gasversorgung abgeschnitten. Es darf nicht zu noch mehr Anschlusstrennungen kommen. Energieversorgung ist ein Grundrecht!", unterstreicht Frau Sedlacik.
Auch angesichts der gestiegenen Zahl der Wohngeldberechtigten in Thüringen müsse sich die Landesregierung beim Bund dafür einsetzen, dass die Heizkosten umgehend wieder in die Wohngeldberechnung einfließen und das Wohngeld an die Wohnkostenentwicklung angepasst wird. "Die Kosten der Energie dürfen die Menschen nicht in die Armut schicken", so Frau Sedlacik.
