Bohai-Trimet: Landesregierung lässt Beschäftigte im Stich
„Die Landesregierung von Mario Voigt hat die Beschäftigten von Bohai-Trimet in Sömmerda im Stich gelassen. Während der Amtskollege Sven Schulze in Sachsen-Anhalt direkt die Auftraggeber wie VW an den Verhandlungstisch zitiert hat, lies die Reaktion Thüringens auf sich warten und kam letztendlich zu spät. Während in Harzgerode weiter Hoffnung besteht, zahlen nun die Beschäftigten in Sömmerda die Rechnung für dieses miserable Agieren der Thüringer Landesregierung. Das ist ein wirtschafts- und sozialpolitisches Armutszeugnis. Ich erwarte nun von der Landesregierung, dass Gewerkschaft und Betriebsrat auf dem Weg hin zu einer Transfergesellschaft und beruflichen Perspektiven für die Beschäftigten unterstützen. Ich fordere die Landesregierung dazu auf, endlich den Transformationsfonds umzusetzen, den wir ihnen in den Haushalt geschrieben haben. Über 70 Millionen Euro für gute Arbeitsplätze in Thüringen dürfen nicht länger liegen bleiben. Wer wie der Ministerpräsident sagt, er kämpfe für jeden Industriearbeitsplatz, muss auch Taten folgen lassen, wenn er nur einen Rest an Glaubwürdigkeit erhalten will.“

