Zum Hauptinhalt springen

Aufruf zum Protest gegen Castortransport durch Thüringen: Nein zum Castor ist ein Nein zu hochgefährlicher Atompolitik

Angesichts des Castor-Transports im Dezember durch Thüringen ruft die Fraktion DIE LINKE auf, sich dieser verhängnisvollen Strompolitik friedlich, phantasievoll und mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams in den Weg zu stellen: „Wir werden all diejenigen unterstützen, die gegen die verfehlte Atompolitik demonstrieren!“, sagt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow.

Es seien zwar alte Brennstäbe, die transportiert und verwahrt werden, aber mit der erst kürzlich von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossenen Laufzeitverlängerung würde immer mehr Atommüll hinzukommen. „Den gesellschaftlichen Konsens für einen Atom-Ausstieg hat die schwarz-gelbe Koalition durch ihren dreckigen Atomdeal aufgekündigt. Wir erwarten nun von der Thüringer SPD, dieser Politik ein unmissverständliches Nein entgegenzusetzen!“, so Ramelow. Eine Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern und die Verharmlosung der Folgen für Mensch, Natur und Umwelt seien verantwortungslos sowohl gegenüber dieser Generation als auch den nachfolgenden. Thüringen dürfe nicht „offene Durchfahrt für Castoren werden. Unser Nein zum Castortransport ist ein Nein zu dieser hochgefährlichen Atompolitik“, sagt Ramelow abschließend.

Mehr aktuelle Themen

Zurück zum Kopf der Seite