Aufhebung der Verwaltungskostenbeiträge ist Erfolg der studentischen Protestaktionen

"Die Aufhebung des Verwaltungskostenbeitrages ist ein wichtiger Erfolg der studentischen Protestaktionen in den letzten Wochen", sagt Susanne Hennig, studierendenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag, nach der heutigen Landtagssitzung.

Hennig bedauert gleichzeitig, dass es nicht gelungen sei, ein Verbot von Studiengebühren und Verwaltungskostenbeiträgen auch in der Landesverfassung festzuschreiben, wie DIE LINKE in den Beratungen vorgeschlagen hatte.

"Hier haben CDU und SPD ein Hintertürchen, das es ihnen ermöglicht, bei passender Gelegenheit doch Studiengebühren einzuführen. Auch die Beibehaltung von Studiengebühren für Senioren und Langzeitstudierende ist inkonsequent", sagt die Abgeordnete der LINKEN.

"Lange Studienzeiten sollten dadurch gesenkt werden, dass Studierende eine soziale Sicherung erhalten, die ihnen eine Konzentration auf das Studium ermöglicht. Auch eine bessere Studienorientierung sei ein wirksames Mittel, weil sie die Zahl der Abbrecher deutlich verringern würde", schlägt Hennig vor.

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