Aktion: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Mit einer Aktion während der Plenarsitzung protestierten Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE anlässlich des internationalen Aktionstags für eine gerechtere Bezahlung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, gegen Lohndiskriminierung. "Um das Jahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu erreichen, müssen Frauen im Durchschnitt drei Monate länger arbeiten. Frauen werden durch die Regierungspolitik von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen seit zehn Jahren wieder stärker ausgebeutet. Diese Situation muss per Gesetz beendet werden", sagt Karola Stange, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion DIE LINKE.

"Wir brauchen eine gesellschaftliche Diskussion über ein gerechtes Entlohnungssystem. Dieser Debatte müssen sich sowohl die Politik als auch die Tarifpartner stellen", fordert Frau Stange. Durch Verstecken hinter antiquierten Gesellschaftsmodellen würden sowohl die bessere Qualifikation von Frauen als auch der absehbare Fachkräftemangel sträflich ignoriert.

Die Gleichstellungspolitikerin der LINKEN abschließend: "Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit muss endlich gesellschaftliche Realität werden. Dazu müssen umgehend verbindliche gesetzliche Regelungen für Entgeltgleichheit auf den Weg gebracht werden. Wir brauchen Kinderbetreuungseinrichtungen, die es Frauen ermöglichen, gleichberechtigt am Erwerbsleben teilzunehmen, und Mindestlöhne, um dem Lohndumping ein Ende zu setzen."

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