Katharina König-Preuss

Sprecherin für Antifaschismus, Zuwanderung, Migration, Digitales und Netzpolitik

 

Kontakt im Landtag:

Social Media:

 

Wahlkreisbüros:

Saalfeld-Rudolstadt:

  • Adresse: Haskala Saalfeld, Saalstraße 38, 07318 Saalfeld
  • Öffnungszeiten:
    • Montag: 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    • Dienstag: 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
    • Mittwoch: geschlossen
    • Donnerstag: 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    • Freitag: 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
  • Kontaktmöglichkeiten: info@haskala.de // Tel.: 03671-515489 // Fax: 03671-515490

 

Saale-Orla-Kreis:

  • Adresse: Schuhgasse 12, 07381 Pößneck
  • Öffnungszeiten:
    • Dienstag: 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    • Freitag: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Kontaktmöglichkeiten: Tel.: 03647-5048114

Meine politischen Stationen / Ämter:

In Partei und Parlament:

  • 2004 Eintritt in die PDS
  • 2004–2024 Mitglied im Stadtrat Jena
  • seit 2009 Mitglied des Thüringer Landtags

 

Außerparlamentarisches:

  • Vorstandsmitglied im JG-Stadtmitte Förderkreis e.V.
  • Vorstandsmitglied im re:solut e.V.
  • seit 2005 Mitglied der Gewerkschaft IG Metall
  • seit 2023 Mitglied der Gewerkschaft ver.di
  • seit 2024 Mitglied im Flüchtlingsrat Thüringen
  • seit 2023 Mitglied bei mobit e.V.
  • Geboren am 7. April 1978 in Erfurt
  • Familienstand: verheiratet
  • Aktueller Wohnort: Jena

Arbeitsstrukturen:

Mitglied in Ressorts der Fraktion:Mitglied in Ausschüssen des Thüringer Landtags:Zuständig für Wahlkreise:
 
  • Innen, Kommunales, Digitales, Antifaschismus, Landesentwicklung und Verwaltungsmodernisierung (IKDALV)
  • Gleichwertige Lebensverhältnisse und Demokratie (GLuD)
 
 
  • Ausschuss für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung
  • Ausschuss für Justiz, Migration und Verbraucherschutz (stellv.)
 
 
  • Saalfeld-Rudolstadt
  • Saale-Orla-Kreis
 

 

Arbeitsstrukturen:

Mitglied in Ressorts der Fraktion:

  • Innen, Kommunales, Digitales, Antifaschismus, Landesentwicklung und Verwaltungsmodernisierung (IKDALV)
  • Gleichwertige Lebensverhältnisse und Demokratie (GLuD)

 

Mitglied in Ausschüssen des Thüringer Landtags:

  • Ausschuss für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung
  • Ausschuss für Justiz, Migration und Verbraucherschutz (stellv.)

 

Zuständig für Wahlkreise:

  • Saalfeld-Rudolstadt
  • Saale-Orla-Kreis

Wieso ich Politik für Die Linke mache:

Politik ist für mich kein Selbstzweck, sondern eine Verantwortung gegenüber denjenigen, die oft keine (laute) Stimme in unserer Gesellschaft haben. Ich mache Politik für und in der Die Linke, weil sie die einzige Partei ist, die sich nicht nach rechts treiben lässt, die soziale Frage konsequent in den Mittelpunkt ihrer Politik stellt und ich überzeugt bin, dass eine gerechte, solidarische und antifaschistische Gesellschaft möglich ist. Mein politisches Engagement ist tief verwurzelt in dem Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit, rechte Umtriebe und jede Form von Diskriminierung. Der Schutz von marginalisierten Gruppen, insbesondere von Geflüchteten und Minderheiten, ist ein weiteres zentrales Anliegen meiner politischen Arbeit.

Besonders am Herzen liegt mir der Kampf gegen rechte Strukturen und Netzwerke. Mit meiner Arbeit in den Thüringer NSU-Untersuchungsausschüssen (UA) konnte ich dazu beigetragen, Licht ins Dunkel der rechtsterroristischen Netzwerke zu bringen, staatliches Versagen und systemische Fehler offenzulegen. Konkret haben wir unter anderem einen Entschädigungsfond für die Angehörigen der vom NSU Ermordeten und die Betroffenen des rechten Terrors aufgesetzt, um nur ein Beispiel zu nennen.
Mein Ziel ist eine Gesellschaft, in der Solidarität über Profite gestellt wird, in der Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder sozialen Lage benachteiligt werden. Für ein Land, in dem man ohne Angst verschieden sein kann. 

Zwischen den Zeilen:

5 Fragen an unsere Abgeordneten:

  • Ein perfekter freier Tag für mich? Ausschlafen, Kaffee trinken, lesen, Zeit mit Familie und Freund*innen verbringen. Austauschen, lachen, gute Gespräche, regenerieren. Optimal wäre am Abend noch ein gutes Konzert dazu. 

  • Wenn ich mit einem historischen Charakter einen Roadtrip machen könnte, dann wäre es der Jurist und Staatsanwalt Fritz Bauer. Er war eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der deutschen Nachkriegsgeschichte, ein Mann, der unermüdlich für Gerechtigkeit kämpfte und maßgeblich zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen beitrug. Ohne ihn wäre der Frankfurter Auschwitz-Prozess kaum möglich gewesen, und auch die Ergreifung von Adolf Eichmann verdankt sich zu einem großen Teil seinem Einsatz – trotz massiver Widerstände aus Justiz, Politik und Gesellschaft.

    Warum Fritz Bauer? Weil er nicht nur ein brillanter Jurist war, sondern auch ein unbeirrbarer Kämpfer für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit. Ich würde ihn fragen, wie er es schaffte, in einem von alten Nazi-Seilschaften durchsetzten Deutschland seinen Kampf für Gerechtigkeit durchzuhalten. Ich würde mit ihm darüber sprechen, welche Lehren wir heute aus seiner Arbeit ziehen können – gerade in Zeiten, in denen rechte Strukturen, Rechtspopulismus und autoritäre Tendenzen wieder an Stärke gewinnen.

    Sehr gern würde ich mit ihm in Israel – am liebsten im Norden - auf den kleinen Straßen umherfahren, auf denen man in Ruhe sprechen kann. Vielleicht auch durch Deutschland, bspw. symbolisch zu Orten der Erinnerung und Aufklärung – von den historischen Schauplätzen der NS-Prozesse bis hin zu Orten, an denen heute für Demokratie und Menschenrechte gekämpft wird.

    Denn Fritz Bauer hat einmal gesagt: „Nichts gehört der Vergangenheit an, alles ist noch Gegenwart und kann wieder Zukunft werden. Nichts ist – wie man zu sagen pflegt – ›bewältigt‹; wir stehen erst am Anfang, mag auch die breiteste Öffentlichkeit sich gerne in dem Glauben wiegen, sie habe schon so viel getan, daß ihr zu tun fast nichts mehr übrig bleibe.“

    Und genau darüber würde ich mit ihm sprechen wollen – darüber, wie wir verhindern, dass sich Geschichte wiederholt.

  • Ich würde zwei Serien empfehlen, da ich mich bei den Büchern wirklich nicht entscheiden kann und schon zwischen Theodor Adornos „Studien zum autoritären Charakter“ und Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ keine Entscheidung treffen kann. Also zwei Serien: 
     

  • Serie 1 wäre “Hatufim – In der Hand des Feindes”. Die israelische Serie, die als Vorlage für die weltbekannte US-Serie Homeland diente, ist weit mehr als ein klassisches Thriller-Drama. Sie stellt tiefgehende moralische und psychologische Fragen über Trauma, Loyalität und die Auswirkungen von Krieg auf Individuen und Gesellschaften.

    Die Serie erzählt kein einfaches Gut-Böse-Narrativ, sondern zeigt komplexe Figuren, die von ihren Erfahrungen gezeichnet sind. Sie begleitet zwei israelische Soldaten, die nach 17 Jahren Gefangenschaft aus der Hand einer Terrororganisation freikommen – und nach Hause zurückkehren in eine Welt, die längst ohne sie weitergegangen ist. Was bedeutet es, wieder in ein normales Leben zurückzufinden, wenn man innerlich gebrochen ist? Welche Geheimnisse tragen sie mit sich? Und wem kann man noch vertrauen?

    Hatufim geht weit über klassische Spionage- und Kriegsserien hinaus, weil sie den Fokus auf die emotionalen und gesellschaftlichen Folgen legt. Sie zeigt die Perspektiven aller Beteiligten – der Heimkehrer, ihrer Familien und derer, die an ihrer Geschichte zweifeln. 

    In einer Zeit, in der politische Konflikte oft vereinfacht und auf Schlagzeilen reduziert werden, zwingt Hatufim zum Nachdenken. Sie zeigt, dass Kriege nicht nur auf dem Schlachtfeld geführt werden – sondern auch in den Köpfen und Herzen derer, die überleben.
     

  • Serie 2 wäre “When They See Us”. Die Miniserie von Ava DuVernay erzählt die wahre Geschichte der “Central Park Five” – fünf afroamerikanische und lateinamerikanische Jugendliche, die 1989 zu Unrecht für die Vergewaltigung einer weißen Joggerin verurteilt wurden. Die Serie ist nicht nur bewegend und eindringlich inszeniert, sondern auch ein erschütterndes Zeugnis darüber, wie tief Rassismus und Ungerechtigkeit in der US-amerikanischen Justiz verankert sind.

    When They See Us? ist kein bloßes Drama, sondern eine echte, politische Anklage gegen ein System, das systematisch Schwarze und People of Color kriminalisiert. Die Serie zeigt, wie Polizei, Medien und Justiz eine Hetzjagd inszenierten, um Schuldige zu präsentieren – egal, ob sie wirklich schuldig waren oder nicht. Sie beleuchtet die Manipulation von Geständnissen, den Druck auf junge Menschen und die brutalen Folgen für sie und ihre Familien.

    Besonders eindrucksvoll ist die Art, wie die Serie die Perspektive der fünf Jungen einnimmt – sie lässt die Angst, Verzweiflung und schließlich ihren Kampf um Gerechtigkeit miterleben. 

    When They See Us ist mehr als nur eine Serie – es ist ein Aufruf zum Nachdenken und Handeln. Sie zeigt, dass Rassismus kein individuelles Problem ist, sondern ein strukturelles, das sich durch alle gesellschaftlichen Strukturen – auch Polizei, Gerichte und Medien - zieht. Und sie macht deutlich, warum die Forderung nach einer gerechten Justiz und einem Ende von Racial Profiling heute genauso aktuell ist wie damals. Auch, da Donald Trump bereits damals eine Rolle spielte.

    Jeder sollte When They See Us gesehen haben, weil sie nicht nur eine Geschichte erzählt – sie öffnet die Augen.

  • Jetzt wird’s kompliziert, weil es natürlich eine Mischung ist und auch die Aufzählung nicht abschließend ist. Ich belasse es bei den Interpreten, da es meist mehrere Songs sind, die nicht fehlen dürften: 

    Slime

    Egotronic

    Ton Steine Scherben 

    Feine Sahne Fischfilet

    Antilopengang 

    Nina Simone 

    Hans Zimmer 

    Gummibärenbande Soundtrack 

    Alarmsignal 

    Hans Zimmer (manchmal muss es episch sein)

    Tocotronic 

    Kiemsa

    Finna 

    Sookee

    Idan Raichel 

    Chuck Ragan 

    SumSum Band

  • Wenn ich mir eine Fähigkeit oder Superkraft aussuchen könnte, dann wäre es die Fähigkeit, Wahrheit für alle sichtbar zu machen. In einer Zeit, in der Lügen, Manipulation und gezielte Desinformation immer mehr Raum einnehmen – sei es durch rechte Netzwerke, Verschwörungserzählungen oder autoritäre Regimes – wäre es eine der mächtigsten Varianten, die Welt gerechter zu machen.

    Das Erste, was ich damit tun würde? Ich würde die Wahrheit über all die Strukturen offenlegen, die im Verborgenen wirken, um Demokratie, Gerechtigkeit und Menschenrechte auszuhöhlen. Ich würde zeigen, wie rechte Netzwerke in Politik, Justiz und Medien agieren, wie Geldströme und Absprachen funktionieren, die in Hinterzimmern getroffen werden. Niemand könnte sich mehr hinter Lügen verstecken, Fake News würden sich nicht mehr so einfach verbreiten – denn die Wahrheit wäre für alle zugänglich.

    Es wäre kein Allheilmittel – aber sie würde eines bewirken: Niemand könnte sich mehr herausreden, niemand könnte mehr sagen, „das habe ich nicht gewusst“. Die Verantwortung für unser Handeln läge offen vor uns. Und dann wäre es an uns allen, Konsequenzen zu ziehen. Wahrheit ist unsere stärkste Waffe gegen Hass, Hetze und Ungerechtigkeit.
     

  • Alternativ kann ich mir auch Laseraugen oder einen USB-Anschluss bzw. eine Bluetooth-Schnittstelle für den Kopf vorstellen ;)  


 

Nachrichten aus der Fraktion

Zur Attacke der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel auf den Thüringer Verfassungsschutzchef Stephan Kramer im „Welt-TV Talk“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Als Linke haben wir den Verfassungsschutz schon kritisiert, da existierte die AfD noch gar nicht. Unsere Kritik ist jedoch… Weiterlesen

Im Vorfeld der heute beginnenden Innenministerkonferenz erklären Ronald Hande und Katharina König-Preuss, Mitglieder der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und im dortigen Innenausschuss: „Wir erleben eine gefährliche Radikalisierung in der ohnehin extrem rechten AfD, einmal mehr mit dem neuen Jugendverband, die Innenministerkonferenz agiert… Weiterlesen

Zum Tag der Computersicherheit am 30. November warnt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitales der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, davor, dass das staatliche Offenhalten oder Ausnutzen von IT-Sicherheitslücken die digitale Sicherheit aller gefährdet und erklärt: „Bundes- und Landesbehörden dürfen keine Hintertüren in… Weiterlesen

Zur Übergabe des Gutachtens der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin "Überprüfung von Todesfällen mutmaßlicher rechter Gewalt in Thüringen" durch das Thüringer Innenministerium an den Thüringer Landtag erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Es ist gut, dass… Weiterlesen

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