<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.die-linke-thl.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 07:15:32 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 09 Sep 2026 07:15:32 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77496</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 17:11:23 +0200</pubDate>
                <title>Abschaffung der BLF wäre tatsächliche Entbürokratisierung, die entlastet</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/abschaffung-der-blf-waere-tatsaechliche-entbuerokratisierung-die-entlastet/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>Linda Stark, Mitglied im Petitionsausschuss des Thüringer Landtages, sagt zur soeben erfolgten Anhörung zur Petition zur Abschaffung der BLF:

„Die Petition zur Abschaffung der BLF nimmt die nächste Hürde. Die Debatte wird nun im Bildungsausschuss weitergeführt. Wir als Die Linke bleiben dabei: wir wollen diese bürokratische Prüfung abschaffen. Mit dem Zeugnis zur 10. Klasse soll es nach unserem Dafürhalten ohne zusätzliche Hürde den Realschulabschluss geben. Das schafft konkrete Entlastung für Schüler:innen und Beschäftigte.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Linda Stark, Mitglied im Petitionsausschuss des Thüringer Landtages, sagt zur soeben erfolgten Anhörung zur Petition zur Abschaffung der BLF:</strong></p>
<p>„Die Petition zur Abschaffung der BLF nimmt die nächste Hürde. Die Debatte wird nun im Bildungsausschuss weitergeführt. Wir als Die Linke bleiben dabei: wir wollen diese bürokratische Prüfung abschaffen. Mit dem Zeugnis zur 10. Klasse soll es nach unserem Dafürhalten ohne zusätzliche Hürde den Realschulabschluss geben. Das schafft konkrete Entlastung für Schüler:innen und Beschäftigte.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Bildung</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts3/ressort-banner-10-petitionen.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75222</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 13:56:36 +0100</pubDate>
                <title>„Reparaturbonus ist ein Erfolgsmodell, was wir erhalten wollen“</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/reparaturbonus-ist-ein-erfolgsmodell-was-wir-erhalten-wollen/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Die Petition „Reparaturbonus retten – Elektroschrott vermeiden, Bürgerinnen und Bürger entlasten“ findet immer mehr Unterstützung. Aus Sicht der Fraktion Die Linke ist sie ein wichtiges Signal an die Landesregierung, das erfolgreiche Förderprogramm nicht auslaufen zu lassen. Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ruft zur Unterstützung der Petition auf: „Ich kann nur alle Thüringerinnen und Thüringer ermutigen, die Petition zu unterzeichnen. Der Reparaturbonus ist ein enorm erfolgreiches, bürgernahes und soziales Umweltprojekt. Je mehr Menschen ihre Stimme erheben, desto klarer wird, dass die Landesregierung hier in die falsche Richtung läuft.“  </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Petition „Reparaturbonus retten – Elektroschrott vermeiden, Bürgerinnen und Bürger entlasten“ findet immer mehr Unterstützung. Aus Sicht der Fraktion Die Linke ist sie ein wichtiges Signal an die Landesregierung, das erfolgreiche Förderprogramm nicht auslaufen zu lassen. Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ruft zur Unterstützung der Petition auf: „Ich kann nur alle Thüringerinnen und Thüringer ermutigen, die Petition zu unterzeichnen. Der Reparaturbonus ist ein enorm erfolgreiches, bürgernahes und soziales Umweltprojekt. Je mehr Menschen ihre Stimme erheben, desto klarer wird, dass die Landesregierung hier in die falsche Richtung läuft.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas widerspricht dabei deutlich den jüngsten Äußerungen der Wirtschaftsministerin, die den Reparaturbonus als ‚Subventionsmentalität‘ mit vermeintlichen ‚Mitnahmeeffekten‘ abgewertet hatte. „Diese Aussagen ignorieren völlig, wie gut das Programm funktioniert“, so Thomas. „Seit 2021 wurden zehntausende Reparaturen unterstützt und damit hunderte Tonnen Elektroschrott vermieden. Der Reparaturbonus verbindet Umweltschutz, Ressourcenschonung und soziale Entlastung. Das ist nachhaltige Politik im besten Sinne.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke kündigt an, sich auch auf parlamentarischer Ebene für den Reparaturbonus einzusetzen: „Unser Ziel ist es, die geplanten Kürzungen rückgängig zu machen und die Mittel so zu erhöhen, dass der Reparaturbonus über das gesamte Jahr hinweg auskömmlich finanziert werden kann. Ein Programm, das so gut funktioniert, darf nicht einfach verschwinden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch auf Bundesebene wird der Thüringer Reparaturbonus inzwischen als vorbildlich angesehen. So heißt es in einer aktuellen Empfehlung des Umweltausschusses des Bundesrates: „Der Reparaturbonus, wie er bereits in Thüringen erfolgreich umgesetzt wird, könnte auf Bundes- und EU-Ebene ausgeweitet werden, um Bürger aktiv zu motivieren, Geräte zu reparieren.“ Thomas: „Wenn selbst der Bundesrat Thüringen als gutes Beispiel nennt, sollte das Ansporn und nicht Anlass zur Abschaffung sein. Statt das Erfolgsmodell einzustellen, müsste die Landesregierung stolz darauf sein und es weiterentwickeln.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Petition kann noch bis zum 28. Dezember 2025 unterzeichnet werden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://petitionen.thueringer-landtag.de/petition/reparaturbonus-retten-elektroschrott-vermeiden-buergerinnen-und-buerger-entlasten" target="_blank" rel="noreferrer">https://petitionen.thueringer-landtag.de/petition/reparaturbonus-retten-elektroschrott-vermeiden-buergerinnen-und-buerger-entlasten</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-thomas2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74821</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 15:05:59 +0200</pubDate>
                <title>BAföG: Studierenden muss endlich geholfen werden</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/bafoeg-studierenden-muss-endlich-geholfen-werden/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>Anlässlich der erneuten Beratung der BAföG-Petition erklärt Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Mitglied im Petitionsausschuss: „Studierenden in Thüringen, die BAföG beantragt haben, muss schnell geholfen werden. In der Anhörung zur Petition im Juni 2025 wurde unterstrichen: Studierende warten oft monatelang auf einen positiven Bescheid. Sie haben ihr Erspartes aufgebraucht, sich verschuldet und das Studium reduziert, mentale und physische Probleme kommen hinzu, je weiter die Zeit voranschreitet. Es reicht daher nicht aus, dass sich die Landesregierung beim Bund für zügige Abschlagszahlungen einsetzt. Die Studierenden brauchen ein Notfalldarlehen in Höhe von 800 Euro pro Monat, das unbürokratisch ausgezahlt wird.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich der erneuten Beratung der BAföG-Petition erklärt Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Mitglied im Petitionsausschuss: „Studierenden in Thüringen, die BAföG beantragt haben, muss schnell geholfen werden. In der Anhörung zur Petition im Juni 2025 wurde unterstrichen: Studierende warten oft monatelang auf einen positiven Bescheid. Sie haben ihr Erspartes aufgebraucht, sich verschuldet und das Studium reduziert, mentale und physische Probleme kommen hinzu, je weiter die Zeit voranschreitet. Es reicht daher nicht aus, dass sich die Landesregierung beim Bund für zügige Abschlagszahlungen einsetzt. Die Studierenden brauchen ein Notfalldarlehen in Höhe von 800 Euro pro Monat, das unbürokratisch ausgezahlt wird.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Petition macht auf ein erhebliches strukturelles Problem aufmerksam, das zügig korrigiert werden muss. „Die Verantwortlichen im Bildungsministerium müssen jetzt dafür sorgen, dass die Probleme beim Studierendenwerk in Thüringen umgehend behoben werden, um die sozialen Notlagen der Studierenden nicht noch größer werden zu lassen. Die Landesregierung muss sich jetzt dafür einsetzen, dass eine grundlegende Reform des BAföG für Studierende mehr Bildungsgerechtigkeit und soziale Teilhabe ermöglicht. BAföG-Fördersätze müssen die tatsächlichen Kosten für den Wohn- und Lebensunterhalt widerspiegeln. Wir fordern einen dynamischen Fördersatz über dem Existenzminimum!“, mahnt Stark. Die Petition wird aufgrund der weiter bestehenden Problemlage auch im nächsten Petitionsausschuss wieder aufgerufen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Studierendenpolitik</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-stark2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73995</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 12:16:15 +0200</pubDate>
                <title>Leubingen braucht sicheren Fußgängerüberweg – Verkehrsministerium gibt widersprüchliches Bild ab</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/leubingen-braucht-sicheren-fussgaengerueberweg-verkehrsministerium-gibt-widerspruechliches-bild-ab/</link>
                <author>Jens Thomas, Christian Schaft</author>
                <description>Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Petitionsausschusses des Thüringer Landtags wurde gestern eine Petition zur Errichtung eines Fußgängerüberweges an der Landesstraße L 1051 im Sömmerdaer Ortsteil Leubingen beraten. Der Bürgermeister der Stadt Sömmerda, Ralf Hauboldt (Die Linke), hatte die Petition im Namen der Stadt eingereicht, um insbesondere Kindern, Seniorinnen und Senioren ein sicheres Überqueren der Straße in Höhe der Bushaltestelle und des Abzweigs Stödten zu ermöglichen. Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Christian Schaft, Wahlkreisabgeordneter, unterstützen das Anliegen ausdrücklich. Hierzu betont Schaft: „Diese Petition zeigt eindrücklich, dass die Menschen vor Ort dringenden Handlungsbedarf sehen – und das zu Recht. Die L 1051 ist eine vielbefahrene Straße, an welcher an der Sicherheit von Fußgängern nicht gespart werden darf. Dass ein früherer Versuch mit einer provisorischen Ampelanlage nicht dauerhaft fortgeführt wurde und selbst niedrigschwelligere Maßnahmen wie Geschwindigkeitsanzeigen oder Tempo 30 gescheitert sind, ist völlig unverständlich.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Petitionsausschusses des Thüringer Landtags wurde gestern eine Petition zur Errichtung eines Fußgängerüberweges an der Landesstraße L 1051 im Sömmerdaer Ortsteil Leubingen beraten. Der Bürgermeister der Stadt Sömmerda, Ralf Hauboldt (Die Linke), hatte die Petition im Namen der Stadt eingereicht, um insbesondere Kindern, Seniorinnen und Senioren ein sicheres Überqueren der Straße in Höhe der Bushaltestelle und des Abzweigs Stödten zu ermöglichen. Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Christian Schaft, Wahlkreisabgeordneter, unterstützen das Anliegen ausdrücklich. Hierzu betont Schaft: „Diese Petition zeigt eindrücklich, dass die Menschen vor Ort dringenden Handlungsbedarf sehen – und das zu Recht. Die L 1051 ist eine vielbefahrene Straße, an welcher an der Sicherheit von Fußgängern nicht gespart werden darf. Dass ein früherer Versuch mit einer provisorischen Ampelanlage nicht dauerhaft fortgeführt wurde und selbst niedrigschwelligere Maßnahmen wie Geschwindigkeitsanzeigen oder Tempo 30 gescheitert sind, ist völlig unverständlich.“</strong></p>
<p>Besonders kritisiert Thomas das Verhalten des Thüringer Verkehrsministeriums bei der gestrigen Anhörung: „Dass weder der Verkehrsminister noch der zuständige Staatssekretär anwesend waren, ist inakzeptabel. Es gehört zum guten parlamentarischen Umgang, dass die Leitungsebene in Anhörungen erscheint – insbesondere dann, wenn sie zuvor öffentlich Erwartungen geweckt hat.“</p>
<p>Hintergrund ist ein Interview des Staatssekretärs beim Radiosender Antenne Thüringen, in dem dieser den Eindruck vermittelte, das Anliegen habe gute Chancen auf Realisierung. Bei der Anhörung widersprach jedoch ein Vertreter des Ministeriums dieser Einschätzung deutlich und erklärte, die Voraussetzungen für einen Fußgängerüberweg seien nicht gegeben. Stattdessen wurde erneut auf eine Tempo-30-Zone verwiesen – eine Maßnahme, die bereits 2023 abgelehnt wurde.</p>
<p>„Solche widersprüchlichen Aussagen aus dem Verkehrsministerium untergraben das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in politische Zusagen. Wenn vor dem Mikrofon Hoffnungen gemacht und im Ausschuss dann das Gegenteil vertreten wird, bleibt das nicht ohne Folgen“, so Thomas abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Jens Thomas</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts1/ressort-banner-00-nachrichten01b.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73928</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 11:21:46 +0200</pubDate>
                <title>Petitionen insgesamt rückläufig – öffentliches Engagement wächst</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/petitionen-insgesamt-ruecklaeufig-oeffentliches-engagement-waechst/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zum Arbeitsbericht des Petitionsausschusses 2024 hebt die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag die Bedeutung des Petitionsrechts als direktem Zugang der Bürgerinnen und Bürger zum Parlament hervor. „Das Petitionsrecht ist ein wichtiges demokratisches Instrument. Es erlaubt den Menschen, sich mit ihren Anliegen unkompliziert und direkt an den Landtag zu wenden. Das schafft Vertrauen und stärkt politische Teilhabe“, erklärt Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke. „Allerdings beobachten wir mit Sorge, dass die Zahl der eingereichten Petitionen seit Jahren rückläufig ist. Das darf uns nicht gleichgültig lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass der Zugang zum Petitionsrecht bekannt, verständlich und niedrigschwellig bleibt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zum Arbeitsbericht des Petitionsausschusses 2024 hebt die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag die Bedeutung des Petitionsrechts als direktem Zugang der Bürgerinnen und Bürger zum Parlament hervor. „Das Petitionsrecht ist ein wichtiges demokratisches Instrument. Es erlaubt den Menschen, sich mit ihren Anliegen unkompliziert und direkt an den Landtag zu wenden. Das schafft Vertrauen und stärkt politische Teilhabe“, erklärt Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke. „Allerdings beobachten wir mit Sorge, dass die Zahl der eingereichten Petitionen seit Jahren rückläufig ist. Das darf uns nicht gleichgültig lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass der Zugang zum Petitionsrecht bekannt, verständlich und niedrigschwellig bleibt.“</strong></p>
<p>Gleichzeitig sieht Die Linke eine positive Entwicklung in der wachsenden Nutzung öffentlicher Petitionen: „Immer mehr Menschen bringen ihre Anliegen mit Anhörungen, Mitzeichnungen und konkretem politischen Druck öffentlich in den Landtag ein. Das zeigt: Der Wunsch nach Mitsprache und direkter Beteiligung ist da, und der Petitionsausschuss ist genau der richtige Ort dafür“, so Thomas weiter.</p>
<p>Zugleich macht die Linksfraktion deutlich, dass viele Petitionen auf soziale Notlagen zurückgehen. Jens Thomas betont: „Wer eine Petition einreicht, sucht oft Hilfe, weil sich die betroffene Person in einer schwierigen Lage befindet und sich von Behörden allein gelassen fühlt oder durch alle Raster des Sozialsystems gefallen ist. Deshalb ist es wichtig, dass das Land auch in solchen Fällen konkret helfen kann.“</p>
<p>Die Linke fordert daher, den Härtefallfonds, zu dem sie Anfang des Jahres einen Gesetzentwurf eingebracht hat, auf eine solide gesetzliche Grundlage zu stellen. „Es braucht weiterhin eine verlässliche Möglichkeit, um in klar begrenzten, aber existenzbedrohenden Situationen über den Petitionsausschuss Hilfe leisten zu können und das schnell und unbürokratisch“, so Thomas.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_2025-06-19-plenum-do-jensthomas_ae60f1c92c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73752</guid>
                <pubDate>Thu, 22 May 2025 16:20:15 +0200</pubDate>
                <title>Bürgerbeteiligung weiter ausbauen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/buergerbeteiligung-weiter-ausbauen/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anlässlich des von „Mehr Demokratie e.V.“ vorgestellten Bürgerbegehrensberichts 2025 erklärt Anja Müller, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Sprecherin für Demokratie: „Trotz des guten Abschneidens Thüringens bei den Beteiligungsrechten im Bundesländervergleich muss die direkte Mitbestimmung weiter ausgebaut werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des von „Mehr Demokratie e.V.“ vorgestellten Bürgerbegehrensberichts 2025 erklärt Anja Müller, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Sprecherin für Demokratie: „Trotz des guten Abschneidens Thüringens bei den Beteiligungsrechten im Bundesländervergleich muss die direkte Mitbestimmung weiter ausgebaut werden.“</strong></p>
<p>In der letzten Legislaturperiode hat die Linke-Landtagsfraktion gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren wichtige Fortschritte erzielt. „Doch auf diesen Erfolgen darf sich die ‚Brombeer-Regierung‘ nicht ausruhen. Jetzt kommt es darauf an, die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, ihre demokratischen Gestaltungsmöglichkeiten aktiv zu nutzen. Gleichzeitig müssen die Bedingungen für direkte Beteiligung weiter verbessert und bestehende Hürden abgebaut werden. Dazu gehört, die Mitbestimmungsrechte auf kommunaler Ebene auszuweiten“, fordert Anja Müller mit Blick eine stärkere Einbindung der Menschen in die Aufstellung kommunaler Haushalte und Reformen beim Kommunalwahlrecht. Dazu wird die Linksfraktion initiativ werden.</p>
<p>„Direkte Demokratie lebt von einfacher Zugänglichkeit, verbindlicher Beteiligung und dem politischen Willen, echte Mitsprache zu ermöglichen“, so Müller abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Verfassung</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-72776</guid>
                <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 13:44:51 +0100</pubDate>
                <title>Härtefallfonds gesetzlich absichern – schnelle Hilfe für Menschen in Not gewährleisten</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/haertefallfonds-gesetzlich-absichern-schnelle-hilfe-fuer-menschen-in-not-gewaehrleisten/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Die Fraktion Die Linke hat heute einen Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht, mit dem der Härtefallfonds des Petitionsausschusses dauerhaft gesetzlich verankert werden soll. Ziel ist es, Menschen, die sich unverschuldet in einer akuten finanziellen oder sozialen Notlage befinden, schnell und unbürokratisch zu unterstützen. „Der Härtefallfonds hat sich in den vergangenen Jahren als essenzielles Instrument bewährt, um Bürgerinnen und Bürgern in außergewöhnlichen Notlagen zu helfen. Mit der gesetzlichen Absicherung stellen wir sicher, dass diese Unterstützung nicht von haushaltspolitischen Debatten oder finanziellen Engpässen abhängt. Die Hilfe soll bestehen bleiben – verlässlich, transparent und gerecht“, erklärt Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fraktion Die Linke hat heute einen Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht, mit dem der Härtefallfonds des Petitionsausschusses dauerhaft gesetzlich verankert werden soll. Ziel ist es, Menschen, die sich unverschuldet in einer akuten finanziellen oder sozialen Notlage befinden, schnell und unbürokratisch zu unterstützen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der Härtefallfonds hat sich in den vergangenen Jahren als essenzielles Instrument bewährt, um Bürgerinnen und Bürgern in außergewöhnlichen Notlagen zu helfen. Mit der gesetzlichen Absicherung stellen wir sicher, dass diese Unterstützung nicht von haushaltspolitischen Debatten oder finanziellen Engpässen abhängt. Die Hilfe soll bestehen bleiben – verlässlich, transparent und gerecht“, erklärt Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</p>
<p>Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der Fonds mit mindestens 100.000 Euro pro Jahr ausgestattet wird. Anspruchsberechtigt sind Petentinnen und Petenten, die glaubhaft nachweisen, dass sie sich in einer akuten Notlage befinden und keine andere staatliche Unterstützung erhalten. Die einmalige Hilfe kann bis zu 10.000 Euro betragen.</p>
<p>„Es gibt immer wieder Fälle, in denen Menschen durch das Raster des Sozialsystems fallen – sei es wegen bürokratischer Hürden oder weil bestehende Hilfen nicht schnell genug greifen. Der Härtefallfonds ermöglicht gezielte Unterstützung genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird“, so Thomas weiter.</p>
<p>Besonders wichtig sei auch die Stärkung von Transparenz und die Rechtssicherheit des Fonds: So soll künftig gesetzlich klar geregelt sein, welche Kriterien für die Vergabe der Mittel gelten und wie das Entscheidungs- und Auszahlungsverfahren abläuft. Die gesetzliche Verankerung macht zudem die finanziell sichere Ausstattung und die Bewirtschaftung des Härtefallfonds zu einer Pflichtaufgabe – auch in Zeiten der so genannten vorläufigen Haushaltsführung – wie sie derzeit ohne beschlossenen Haushalt für das Jahr 2025 besteht. Ferner sollen missbräuchlich erlangte Leistungen zurückgefordert werden können.</p>
<p>Die Linke betont die gesellschaftliche Bedeutung des Fonds: „Ein funktionierender Sozialstaat zeigt sich nicht nur in gesetzlichen Ansprüchen, sondern auch darin, dass Menschen in akuten Notlagen nicht allein gelassen werden. Mit der gesetzlichen Verankerung des Härtefallfonds stärken wir das Vertrauen in den Staat und setzen ein klares Zeichen für soziale Gerechtigkeit“, so Thomas abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Petitionen</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/f/6/csm_2025-01-30-plenum-fr-jensthomas_f3e35fcb6c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-70182</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 14:44:04 +0200</pubDate>
                <title>Petitionsausschuss arbeitet über 160 Petitionen ab</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/petitionsausschuss-arbeitet-ueber-160-petitionen-ab/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>In einer zusätzlichen Sitzung vor der anstehenden Landtagswahl traf heute der Petitionsausschuss zusammen, um insbesondere dringende Anliegen zu bearbeiten und abschlussreife Petitionen zu erledigen. Anja Müller, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Sprecherin für Petitionen, sagt: „Da der neue Petitionsausschuss voraussichtlich erst im Oktober wieder vollständig arbeitsfähig sein wird, war es uns wichtig, dass die Petentinnen und Petenten nicht Monate warten müssen, bis ihre Anliegen erneut besprochen werden.“ Auf der Tagesordnung standen mehr als 160 Petitionen, von denen die meisten abgeschlossen werden konnten. Sechs Petitionen wurden veröffentlicht und zur Mitzeichnung freigegeben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einer zusätzlichen Sitzung vor der anstehenden Landtagswahl traf heute der Petitionsausschuss zusammen, um insbesondere dringende Anliegen zu bearbeiten und abschlussreife Petitionen zu erledigen. Anja Müller, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Sprecherin für Petitionen, sagt: „Da der neue Petitionsausschuss voraussichtlich erst im Oktober wieder vollständig arbeitsfähig sein wird, war es uns wichtig, dass die Petentinnen und Petenten nicht Monate warten müssen, bis ihre Anliegen erneut besprochen werden.“ Auf der Tagesordnung standen mehr als 160 Petitionen, von denen die meisten abgeschlossen werden konnten. Sechs Petitionen wurden veröffentlicht und zur Mitzeichnung freigegeben.</strong></p>
<p>Darüber hinaus wurde der erste Evaluationsbericht zur Thüringer Petitionsplattform beraten. Hierzu hob Anja Müller hervor: „Besonders auffällig ist die verstärkte Nutzung der seit Sommer 2021 möglichen handschriftlichen Unterschrift: Bei etwa Dreiviertel der Petitionen waren diese Mitzeichnungen entscheidend für das Erreichen des erforderlichen Quorums von 1.500 Unterschriften.“</p>
<p>Auch die Möglichkeit, Petitionen unter einem Pseudonym mitzuzeichnen, wird erheblich genutzt: Etwa 35 Prozent der Online-Unterzeichner griffen auf diese neue Funktion zurück.</p>
<p>„Obwohl wir uns eine höhere Bekanntheit der Petitionsplattform wünschen, zeigt der Bericht, dass die verbesserten Beteiligungsmöglichkeiten gut angenommen werden. Unser Petitionsgesetz ist bundesweit führend, und wir arbeiten kontinuierlich an seiner Weiterentwicklung“, so Anja Müller abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_petitionsausschuss_ca61c28b9c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-69287</guid>
                <pubDate>Mon, 10 Jun 2024 11:14:00 +0200</pubDate>
                <title>Bürgerbeteiligung  und Demokratie - Vorschläge aus dem Petitionsausschuss</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/buergerbeteiligung-und-demokratie-vorschlaege-aus-dem-petitionsausschuss/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anfang Juni wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses an die Landtagspräsidentin übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, blickt auf die Legislaturperiode zurück und fasst zusammen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anfang Juni wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses an die Landtagspräsidentin übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, blickt auf die Legislaturperiode zurück und fasst zusammen:</strong></p>
<p>„In den vergangenen Jahren konnten wir im Petitionsausschuss immer wieder feststellen, dass sich Menschen engagieren, um vor Ort, in ihrer Gemeinde oder im Land etwas zu verändern. Sie wollen mitbestimmen und mitgestalten. Leider stoßen sie dabei noch viel zu oft auf zu große Widerstände“. Auch bei grundlegenden Fragen, die den Kern der Demokratie betreffen, haben die Menschen konkrete Verbesserungsvorschläge. Um die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen zu erhöhen, schlägt der Verein Mehr Demokratie in einer Petition beispielsweise vor, die Briefwahlunterlagen automatisch mit der Wahlbenachrichtigung zu verschicken, ohne dass ein zusätzlicher Antrag notwendig ist. „Gerade bei Kommunalwahlen haben wir die Erfahrung gemacht, dass vor allem ältere Menschen die Stimmzettel unübersichtlich und die Wahlkabinen zu eng finden. Sie haben Angst, etwas falsch zu machen“, so Müller. Auch die Möglichkeit, auf dem Wahlzettel eine Proteststimme oder Enthaltung abzugeben, wird in der Petition vorgeschlagen. „Beide Vorschläge haben aus meiner Sicht großes Potenzial, Wahlen attraktiver zu machen und die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Das wird mir zumindest in Gesprächen immer wieder gespiegelt.“ Außerdem müssten die Verwaltungen wieder offener und ansprechbarer für die Menschen werden.<br> „Ich habe den Eindruck, dass manche Verwaltungen noch nicht aus dem Corona-Modus herausgekommen sind.“ So hätten mehrere Petitionen gezeigt, dass etwa Finanzämter nicht mehr ohne vorherige Terminvereinbarung erreichbar seien, um Unterlagen persönlich abzugeben. „Hier braucht es einen Service-Ansprechpartner:innen vor Ort, welcher die Unterlagen entgegennimmt und einen ähnlichen Service wie am Telefon bietet. Insgesamt müssen Bürgerbeteiligung, Verwaltung und Demokratie als ein Ganzes betrachtet werden.</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2024/PR-2024-11/PR-2024-11-RGB-Final.pdf" class="link-download" title="download link">Zur gesamten Ausgabe</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category><category>Petitionen</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm_2024-06-04-petitionsbericht_64e67c357c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-69213</guid>
                <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 15:27:43 +0200</pubDate>
                <title>Vorschläge zur Stärkung der Bürgerbeteiligung und Demokratie</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/vorschlaege-zur-staerkung-der-buergerbeteiligung-und-demokratie/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Heute wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses an die Landtagspräsidentin übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, schaut zurück auf die Legislatur und fasst zusammen: „In den letzten Jahren konnten wir im Petitionsausschuss immer wieder feststellen, dass Menschen sich engagieren, um etwas vor Ort, in ihrer Gemeinde oder im Land zu verändern. Sie wollen mitentscheiden und mitgestalten. Leider stoßen sie dabei noch zu oft auf zu große Widerstände.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses an die Landtagspräsidentin übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, schaut zurück auf die Legislatur und fasst zusammen: „In den letzten Jahren konnten wir im Petitionsausschuss immer wieder feststellen, dass Menschen sich engagieren, um etwas vor Ort, in ihrer Gemeinde oder im Land zu verändern. Sie wollen mitentscheiden und mitgestalten. Leider stoßen sie dabei noch zu oft auf zu große Widerstände.“</strong></p>
<p>Auch bei grundlegenden Fragen, die den Kern der Demokratie betreffen, haben die Menschen konkrete Verbesserungsvorschläge. Um die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen zu steigern, schlage der Verein Mehr Demokratie in einer Petition beispielsweise vor, Briefwahlunterlagen automatisch zusammen mit der Wahlbenachrichtigung zu verschicken, ohne dass ein extra Antrag nötig ist. „Gerade bei den Kommunalwahlen haben wir erlebt, dass insbesondere ältere Menschen die Wahlscheine als unübersichtlich und die Wahlkabinen als zu eng empfinden. Sie fürchten, etwas falsch zu machen“, so Müller. Auch die Möglichkeit, eine Proteststimme oder Stimmenthaltung auf dem Wahlzettel abzugeben, werde in der Petition vorgeschlagen. „Beide Vorschläge haben aus meiner Sicht großes Potential, Wahlen attraktiver zu machen und die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Das wird mir zumindest in Gesprächen immer wieder gespiegelt.“</p>
<p>Darüber hinaus müssten Verwaltungen wieder offener und erreichbarer für die Menschen sein. „Ich habe den Eindruck, dass einige Behörden nicht aus dem Corona-Modus herausgekommen sind.“ So habe sich in mehreren Petitionen gezeigt, dass beispielsweise Finanzämter ohne vorherige Terminvereinbarung nicht mehr erreichbar seien, um Unterlagen persönlich abzugeben. „Hier braucht es einen Service-Ansprechpartner vor Ort, der Unterlagen entgegennimmt und ähnliche Unterstützungsangebote wie am Telefon anbietet. Insgesamt müssen Bürgerbeteiligung, Verwaltungen und Demokratie als Ganze wieder attraktiver werden“, so Müller abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_2024-06-04-petitionsbericht_4377707045.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-69060</guid>
                <pubDate>Fri, 24 May 2024 14:43:08 +0200</pubDate>
                <title>Petition des Monats</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/petition-des-monats-1/</link>
                
                <description>Der Petitionsausschuss des Thüringer Landtags beschäftigte sich aktuell mit der Reaktivierung eines Abschnitts der Unstrutbahn. Nach der öffentlichen Anhörung im Februar haben die beiden Landtagsabgeordneten Anja Müller und Gudrun Lukin entschlossen, der Einladung der Petentinnen und Petenten zu folgen und sich die Situation vor Ort anzuschauen. Ziel des Ortstermins im April war es, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, um Potenziale zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs zu finden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>Der Petitionsausschuss des Thüringer Landtags beschäftigte sich aktuell mit der Reaktivierung eines Abschnitts der Unstrutbahn. Nach der öffentlichen Anhörung im Februar haben die beiden Landtagsabgeordneten Anja Müller und Gudrun Lukin entschlossen, der Einladung der Petentinnen und Petenten zu folgen und sich die Situation vor Ort anzuschauen. Ziel des Ortstermins im April war es, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, um Potenziale zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs zu finden.</h4>
<p>Das größte Problem der Menschen vor Ort ist, dass die Kleinstadt Roßleben an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt vom überregionalen öffentlichen Personennahverkehr abgeschnitten ist, vor allem am Wochenende. Seit 2006 gibt es auf der Strecke Nebra - Roßleben - Artern keinen planmäßigen Zugverkehr mehr. Bis auf einen Rufbus, der einmal am Samstag verkehrt, gibt es auch keine Möglichkeit, von Roßleben in die Nachbarstadt Artern zu gelangen. Dies wird von den Bürger:innen zu Recht beklagt. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die nicht (mehr) Auto fahren können, und Jugendliche ohne Führerschein. Aber nicht nur die Menschen vor Ort würden von einer Verbesserung des ÖPNV profitieren.<br> Die Region betrachtet die Unstrutbahn als eine Art Lebensader. Die Bürgermeister von Artern, Torsten Blümel, und Roßleben, Steffen Sauerbier, setzen sich deshalb für ihre Wiederbelebung ein. Auf sachsen-anhaltischer Seite verbindet er Naumburg mit Nebra und damit zahlreiche touristische Highlights wie den Naumburger Dom, das Weinanbaugebiet um Freyburg oder die Himmelsscheibe von Nebra. Aktuell sind die touristischen Attraktionen fast ausschließlich mit dem Auto erreichbar. Würde der Bahnverkehr auf thüringischer Seite mindestens neun Kilometer weiter bis Roßleben bestellt, wäre die Stadt über Sachsen-Anhalt an den überregionalen Verkehr angebunden.<br> <br> <strong>Gutachten empfiehlt die Prüfung der Strecke</strong><br> <br> Das Gutachten zum „Masterplan Schiene“ des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft empfiehlt die Prüfung der Verlängerung dieser Strecke, weist aber auch auf die Notwendigkeit von Instandsetzungsmaßnahmen und das derzeit zu erwartende geringe Verkehrsaufkommen hin. Die Nutzung der Bahn würde nicht nur die Mobilität der Menschen in der ländlichen Region fördern, auch die Schülerinnen und Schüler des traditionsreichen Klostergymnasiums in Roßleben würden von der Verlängerung profitieren. Die Schule verfügt über ein Internat mit Schülern aus ganz Deutschland und der Welt. Die An- und Abreise am Wochenende ist derzeit nur per Taxi oder Mitfahrgelegenheit von Artern aus möglich.&nbsp; Neben den beiden Thüringer Bürgermeistern unterstützen auch der Burgenlandkreis und die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH die Weiterführung der Züge bis Roßleben. Voraussetzung sei allerdings, dass Thüringen und Sachsen-Anhalt Züge bestellen.<br> Für die Abgeordneten Anja Müller und Gudrun Lukin wurde bei ihrem Besuch in zahlreichen Gesprächen deutlich, welche Bedeutung die Unstrutbahn für die attraktive Unstrutregion und deren Entwicklung hat. Beide werden sich dafür einsetzen, dass alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Mobilität und Anbindung der Menschen rund um Roßleben und Artern geprüft werden. Derzeit liegt die Petition dem Ausschuss für Infrastruktur und Landwirtschaft zur Mitberatung vor. Sobald von dort eine Stellungnahme vorliegt, wird sich der Petitionsausschuss erneut damit befassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2024/PR-2024-10/PR-2024-10-RGB-Final.pdf" class="link-download" title="download link">Zur gesamten Ausgabe</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category><category>Petitionen</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2024/PR-2024-10/photo_2024-05-08_10-09-43.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-69044</guid>
                <pubDate>Thu, 23 May 2024 16:11:46 +0200</pubDate>
                <title>Reformvorschläge könnten Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen steigern</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/reformvorschlaege-koennten-wahlbeteiligung-bei-kommunalwahlen-steigern/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>In der heutigen Sitzung des Petitionsausschusses wurde die Petition „Thüringer Kommunen als Labore für ein modernes Wahlrecht“ abgeschlossen und den Fraktionen des Landtages zur weiteren Befassung zur Kenntnis gegeben. Dem vorausgegangen waren eine öffentliche Anhörung der Petenten im Thüringer Landtag sowie zahlreiche Beratungen im Petitions- als auch im mitberatenden Kommunalausschuss. Der Verein Mehr Demokratie e.V. Thüringen hatte die Petition auf den Weg gebracht und sieben Punkte zur Änderung des Thüringer Kommunalwahlgesetzes vorgeschlagen. Mit der Gesetzesänderung sollte die regelmäßig geringe Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen von durchschnittlich 50 Prozent angehoben werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der heutigen Sitzung des Petitionsausschusses wurde die Petition „Thüringer Kommunen als Labore für ein modernes Wahlrecht“ abgeschlossen und den Fraktionen des Landtages zur weiteren Befassung zur Kenntnis gegeben. Dem vorausgegangen waren eine öffentliche Anhörung der Petenten im Thüringer Landtag sowie zahlreiche Beratungen im Petitions- als auch im mitberatenden Kommunalausschuss. Der Verein Mehr Demokratie e.V. Thüringen hatte die Petition auf den Weg gebracht und sieben Punkte zur Änderung des Thüringer Kommunalwahlgesetzes vorgeschlagen. Mit der Gesetzesänderung sollte die regelmäßig geringe Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen von durchschnittlich 50 Prozent angehoben werden.</strong></p>
<p>Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petition der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, bedauert, dass es bisher nicht gelungen sei, die Vorschläge im Rahmen eines Gesetzgebungsverfahrens zu diskutieren: „Vor dem Hintergrund der oft geringen Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen ist es schade, dass die Vorschläge von Mehr Demokratie noch nicht in allen Fraktionen Anklang gefunden haben. Ich denke da an die obligatorische Zustellung von Briefwahlunterlagen und von offiziellen Informationen zum Wahlverfahren, zu den Kandidierenden und deren Programmen. Ich denke an die Ermöglichung von Proteststimme und Stimmenthaltung auf den Stimmzetteln, an verlängerte Öffnungszeiten von Wahllokalen und zusätzliche Wahlorte oder die Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre.“</p>
<p>„Kommunalwahlen müssen attraktiver gestaltet werden und unschlüssige Menschen ermutigen, an Wahlen teilzunehmen“, unterstreicht Müller. „Wir werden am Sonntag leider nicht erfahren, ob die Umsetzung der Reformvorschläge zu einer Erhöhung der Wahlbeteiligung geführt hätten“, so Müller, „aber vielleicht führt uns das Wahlergebnis nochmal vor Augen, dass das Kommunalwahlrecht erweitert, moderner werden muss. Die Ideen dafür liegen auf dem Tisch und werden auch den Fraktionen des nächsten Thüringer Landtages zur Verfügung stehen. Bis es soweit ist, kann ich nur alle Menschen immer wieder ermuntern, zur Wahl zu gehen und das Kreuz bei einer demokratischen Partei zu machen“, so Müller abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2024/portraits/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-69041</guid>
                <pubDate>Thu, 23 May 2024 15:31:43 +0200</pubDate>
                <title>Finanzierung der Uni Jena ohne Beeinträchtigung von Forschung und Lehre sichern</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/finanzierung-der-uni-jena-ohne-beeintraechtigung-von-forschung-und-lehre-sichern/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Heute wird im Petitionsausschuss das Bündnis „FSU Unterfinanziert“ angehört, das sich unter anderem für den Erhalt aller Arbeitsplätze an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena einsetzt. Weitere Ziele der Petition sind die Sicherung der Attraktivität der FSU Jena, finanzielle Planungssicherheit und die Abwendung von finanziellen Engpässen. Durch steigende Energie-, Bau- und Mietkosten, Entscheidungen innerhalb der Hochschule sowie Auswirkungen der globalen Minderausgaben sei die Universität in Bedrängnis geraten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute wird im Petitionsausschuss das Bündnis „FSU Unterfinanziert“ angehört, das sich unter anderem für den Erhalt aller Arbeitsplätze an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena einsetzt. Weitere Ziele der Petition sind die Sicherung der Attraktivität der FSU Jena, finanzielle Planungssicherheit und die Abwendung von finanziellen Engpässen. Durch steigende Energie-, Bau- und Mietkosten, Entscheidungen innerhalb der Hochschule sowie Auswirkungen der globalen Minderausgaben sei die Universität in Bedrängnis geraten.</strong></p>
<p>Christian Schaft, Sprecher für Wissenschaft, Hochschule und Forschung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, unterstützt das Anliegen des Bündnisses, verweist aber auch auf erhebliche zusätzliche Mittel, welche das Land Thüringen bereits 2023 für die FSU Jena bereitgestellt habe: „Um kurzfristig für eine zusätzliche Entlastung zu sorgen, ohne damit die Qualität von Forschung und Lehre zu beeinträchtigten, muss geprüft werden, ob eine weitere finanzielle Unterstützung auch im Jahr 2024 durch das Land erfolgen kann“, so Schaft. Unabhängig davon müssten an der Universität unter Einbeziehung aller Statusgruppen auch die Ursachen und Folgen von hochschulinternen Entscheidungen der vergangenen Jahre hinsichtlich der personellen Ausstattung und Entwicklung diskutiert werden. Aus Sicht des Abgeordneten ist es daher notwendig, an der Universität einen Strategie- und Entwicklungsprozess zu etablieren, der den Mitgliedern der Hochschule den Raum zur gemeinsamen und transparenten Diskussion eröffnet.</p>
<p>Mit Blick auf die zurückliegende, aber auch kommenden Jahre führt Christian Schaft aus: „Die externen Einflüsse auf die finanzielle Situation der Hochschulen in den vergangenen Jahren - wie durch die Ausbringung einer globalen Minderausgabe im Landeshaushalt, die krisenbedingten Energiekostensteigerungen, die Inflation und Steigerung bei Bau- und Unterhaltungskosten sowie Tarifkostensteigerungen - haben die Haushalte der Hochschulen im Besonderen belastet. Mit der Fortsetzung der dynamischen Steigerung der Landesmittel um jährlich 4 Prozent gemäß Rahmenvereinbarung und zusätzlichen finanziellen Mitteln zum Ausgleich der Energiekosten im Rahmen des Sondervermögens konnte ein Teil dieser Sonderlasten ausgeglichen werden. Wir wollen mit Blick auf die Verhandlungen zur neuen Finanzierungsvereinbarung ab 2026 prüfen, ob zu einer dynamischen Komponente auch ein Sonderlastenausgleich hinzukommen kann“, so Schaft abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Christian Schaft</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_petitionsausschuss_ca61c28b9c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-67714</guid>
                <pubDate>Fri, 16 Feb 2024 14:33:21 +0100</pubDate>
                <title>Die Petition des Monats</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/die-petition-des-monats-1/</link>
                
                <description>Spätestens nach der öffentlichen Anhörung muss es den Anwesenden klar gewesen sein, dass es unverantwortlich wäre, die Planungen für eine Golfanlage auf der Schuderbachswiese fortzusetzen. Dennoch hat es gedauert, bis die Entscheidung zur Einstellung der Golfplatzplanungen gefallen ist. In der Zwischenzeit hat sich der Petitionsausschuss immer wieder mit dem Thema befasst und die Petenten in ihrem Anliegen unterstützt. Mehrere Abgeordnete der Die Linke im Thüringer Landtag hatten sich auch vor Ort von der besonderen Artenvielfalt der Schuderbachswiese überzeugen können.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die erfolgreiche Petition zur Rettung der Schuderbachwiese in Oberhof ist ein Sieg für den Naturschutz und das bürgerschaftliche Engagement. Die Entscheidung gegen den Golfplatz zeigt, wie mit vereinten Kräften unsere einzigartigen Lebensräume geschützt werden können.</em><br> <br> <strong>Über die Petition</strong><br> <br> Was lange währt, wird endlich gut. So könnte die Überschrift über diesem Text lauten. Denn es geht um die Petition zum Erhalt der Schuderbachwiese in Oberhof, die bereits im Dezember 2018 beim Petitionsausschuss einging. Die Petenten kritisieren die Pläne der Stadt, auf der Bergwiese einen Golfplatz zu errichten. Sie weisen insbesondere auf den hohen naturschutzrechtlichen Schutzstatus der Fläche hin.<br> Der Ausschuss hat sich in den vergangenen Jahren in bislang 15 Sitzungen mit der Thematik befasst. Von Anfang an erschien es fraglich, wie auf der Wiese jemals ein Golfplatz errichtet werden könnte und ob an dieser Stelle überhaupt ein Golfplatz geplant werden sollte. Dagegen sprachen mehrere Gründe, die auch in der öffentlichen Anhörung der Petenten am 02. Juli 2020 angesprochen und diskutiert wurden. Über 1.800 Bürgerinnen und Bürger hatten die Petition auf der Petitionsplattform unterzeichnet. Darüber hinaus reichte der NABU Zella-Mehlis weitere 4.353 Unterschriften ein. Die Wiese ist seit 1992 als Flächennaturdenkmal geschützt. Sie ist ein in Thüringen einzigartiges Refugium für seltene und gefährdete Pflanzenarten. Die Wiese entstand Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde von den Bergbauern extensiv genutzt, sodass ein hoher Artenreichtum entstand. Zwischen 1909 und 1945 wurden Teile der Wiese als Golfplatz genutzt. Danach kehrte man zur alten extensiven Bewirtschaftung zurück, wodurch sich der Artenreichtum weiter entwickelte.<br> <br> <strong>Mehrere Arten gefährdet</strong><br> <br> Mehrere Lebensraumtypen auf der Wiese seien gefährdet oder sogar stark gefährdet, so zum Beispiel die artenreichen und besonders schützenswerten Borstgrasrasen, die etwa 65 Prozent der Fläche einnehmen. Insgesamt sind 97,5 Prozent der Wiese nach europäischem Recht geschützt. Auch die Arnika und seltene Orchideenarten kommen auf der Wiese noch in großer Zahl vor. Der Bau von Golfbahnen auf der Wiese würde zu einem Totalverlust dieser gefährdeten Arten auf den betroffenen Flächen führen. Bei der Schuderbachswiese handele es sich um einen innerhalb der deutschen Mittelgebirge einzigartigen Bergwiesenkomplex, dessen Lebensräume und Arteninventar durch die geplante Anlage eines Golfplatzes nachhaltig geschädigt und langfristig völlig zerstört würden, so die Petenten in der mündlichen Verhandlung.</p>
<p><strong>Wirtschaftliche Bedenken</strong><br> <br> Unabhängig von den naturschutzfachlichen Aspekten stellten die Petenten auch die Wirtschaftlichkeit eines Golfplatzes in Oberhof infrage. Aufgrund der Größe der Wiese sei nur ein kleiner 9-Loch-Golfplatz möglich. Dies entspräche nicht dem internationalen Standard, so dass nicht zu erwarten sei, dass Oberhof zu einem „Mekka“ für Golfer werde. Zudem sei das Wetter ein Problem, da mit ca. 130 Nebeltagen und ungünstigen Wind- und Niederschlagsverhältnissen gerechnet werden müsse, was die zeitliche Bespielbarkeit reduzieren würde. Woher unter diesen Voraussetzungen die Einnahmen kommen sollten, um allein die Betriebskosten zu decken, war den Petenten daher völlig unklar. Weiter auf Seite 9</p>
<p><strong>Petitionsausschuss unterstützt die Petenten</strong><br> <br> Spätestens nach der öffentlichen Anhörung muss es den Anwesenden klar gewesen sein, dass es unverantwortlich wäre, die Planungen für eine Golfanlage auf der Schuderbachswiese fortzusetzen. Dennoch hat es gedauert, bis die Entscheidung zur Einstellung der Golfplatzplanungen gefallen ist. In der Zwischenzeit hat sich der Petitionsausschuss immer wieder mit dem Thema befasst und die Petenten in ihrem Anliegen unterstützt. Mehrere Abgeordnete der Die Linke im Thüringer Landtag hatten sich auch vor Ort von der besonderen Artenvielfalt der Schuderbachswiese überzeugen können.<br> Der an der Bearbeitung beteiligte Ausschuss für Umwelt, Energie und Naturschutz teilte ebenso die naturschutzfachlichen Bedenken der Petenten und empfahl der Landesregierung, geeignete Maßnahmen zum Erhalt der gesamten Schuderbachswiese zu ergreifen. Der Petitionsausschuss ließ sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen informieren.<br> <br> <strong>Stellungnahme der Naturschutzbehörde</strong><br> <br> Anfang 2023 hatte die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Schmalkalden-Meiningen ihre Stellungnahme zu den Golfplatzplänen abgegeben und dabei die von den Vorhabenträgern geplanten Ausgleichsmaßnahmen bewertet. Sie kam zu dem Ergebnis, dass die mit der Anlage und dem Betrieb eines Golfplatzes auf der Schuderbachswiese verbundene Zerstörung oder erhebliche Beeinträchtigung von gesetzlich geschützten Borstgrasrasen und Bergwiesen nicht in der erforderlichen Zeit und im erforderlichen Umfang ausgeglichen werden kann. Eine Befreiung von den naturschutzrechtlichen Verbotstatbeständen könne nicht erteilt werden.<br> <br> <strong>Aus für Golfplatz</strong><br> <br> Nunmehr hat auch die Stadt Oberhof, wie aus einer Meldung des MDR vom 02. Februar 2024 hervorgeht, eingelenkt und einen neuen Flächennutzungsplan vorgelegt, der auf der Schuderbachswiese keinen Golfplatz mehr vorsieht. Mit dieser Entscheidung rückt auch ein Abschluss der Petition im Petitionsausschuss endlich näher. Mit dem Aus für die Golfplatzpläne könnte auch die Petition in einer der nächsten Sitzungen des Petitionsausschusses wieder aufgerufen werden. Es zeigt sich, dass Petitionen manchmal einen langen Atem brauchen. Umso schöner ist es, wenn sich das Engagement gelohnt hat und die Petition erfolgreich abgeschlossen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/" target="_blank" class="link-extern" title="external link">Mehr zum Thema</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2024/PR-2024-04/PR-2024-04-RGB-Final.pdf" class="link-download" title="download link">Hier gehts zur gesamten Ausgabe</a></em></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category><category>Petitionen</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/2/2/csm_mueller02_5c7939b52c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-67609</guid>
                <pubDate>Mon, 05 Feb 2024 11:15:39 +0100</pubDate>
                <title>Im Zeichen des Dialogs - Petitionsbankett im Thüringer Landtag</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/im-zeichen-des-dialogs-petitionsbankett-im-thueringer-landtag/</link>
                
                <description>Ganz im Zeichen des Dialogs und der Wertschätzung stand Ende Januar das Petitionsbankett der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Die Veranstaltung im Plenarsaal, mit zahlreichen Abgeordneten und Petent:innen, bot einen einzigartigen Raum für den direkten Austausch über drängende Anliegen aus der Bevölkerung. Obfrau der im Petitionsausschusses, Anja Müller, eröffnete den Abend und freute sich über die rege Teilnahme: „Ich freue mich sehr, dass so viele Menschen heute zu diesem Petitionsbankett gekommen sind. Heute Abend stehen neben dem Ministerpräsidenten und Abgeordneten Bodo Ramelow auch insgesamt 16 weitere Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag zum Dialog mit den Petent:innen bereit“.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz im Zeichen des Dialogs und der Wertschätzung stand Ende Januar das Petitionsbankett der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Die Veranstaltung im Plenarsaal, mit zahlreichen Abgeordneten und Petent:innen, bot einen einzigartigen Raum für den direkten Austausch über drängende Anliegen aus der Bevölkerung. Obfrau der im Petitionsausschusses, Anja Müller, eröffnete den Abend und freute sich über die rege Teilnahme: „Ich freue mich sehr, dass so viele Menschen heute zu diesem Petitionsbankett gekommen sind. Heute Abend stehen neben dem Ministerpräsidenten und Abgeordneten Bodo Ramelow auch insgesamt 16 weitere Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag zum Dialog mit den Petent:innen bereit“.<br> <br> Fraktionsvorsitzender Steffen Dittes betonte in seiner Begrüßung die Wertschätzung gegenüber den Petent:innen: „Die Einladung ist ein Stück weit eine Wertschätzung Ihnen als Petent:innen gegenüber. Denn Ihre Beschwerde, Ihre Aufmerksamkeit setzt uns Parlamentarier:innen in die Verantwortung, uns mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen, die direkt aus der Bevölkerung kommen“. Er betonte, dass Petitionen nicht nur Einzelinteressen vertreten, sondern im Sinne der Gemeinschaft handeln. „Genau darum geht es uns, die Gesellschaft im Dialog miteinander weiterzuentwickeln.“</p>
<p><br> Bodo Ramelow unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung von Petitionen für die Demokratie: „Die Petition ist keine Beschwerde, sondern eine Intervention. Manchmal bewirkt die Petition viel, manchmal frustriert sie, aber sie bringt uns miteinander ins Gespräch. Danke an Sie als Petent:innen, dass Sie sich zu Wort gemeldet haben“. Die Idee des Abends, so Daniel Reinhardt, Abgeordneter und Teil des Petitionsausschusses, sei es gewesen, den Petent:innen die Möglichkeit zu geben, direkt mit den entsprechenden Fachabgeordneten zu sprechen. „Wir finden diesen direkten Austausch wichtig und freuen uns, dass das Format so gut angenommen wurde.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2024/PR-2024-04/PR-2024-03-08-final-web.pdf" class="link-download" title="download link">Zur gesamten Ausgabe</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category><category>Petitionen</category><category>Anja Müller</category><category>Daniel Reinhardt</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/b/0/csm_DSC_8686_d8e1fd90c6.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-67511</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 19:47:10 +0100</pubDate>
                <title>Petitionsbankett: Dialog, Wertschätzung und gemeinsamer Austausch</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/petitionsbankett-der-fraktion-die-linke-im-thueringer-landtag-dialog-wertschaetzung-und-gemeinsamer-austausch/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Im Zeichen des Dialogs und der Wertschätzung fand heute das Petitionsbankett der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag statt. Die Veranstaltung im Plenarsaal, mit zahlreichen Abgeordneten und Petent:innen, bot einen einzigartigen Raum für den direkten Austausch über drängende Anliegen aus der Bevölkerung.

Die Leiterin des Petitionsausschusses, Anja Müller, eröffnete den Abend mit Begeisterung über die rege Teilnahme: „Ich freue mich sehr, dass so viele Personen heute zu diesem Petition-Banquet gekommen sind. Heute Abend stehen neben dem Ministerpräsidenten und Abgeordneten Bodo Ramelow auch insgesamt 16 weitere Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag zum Dialog mit den Petent:innen bereit.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Zeichen des Dialogs und der Wertschätzung fand heute das Petitionsbankett der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag statt. Die Veranstaltung im Plenarsaal, mit zahlreichen Abgeordneten und Petent:innen, bot einen einzigartigen Raum für den direkten Austausch über drängende Anliegen aus der Bevölkerung.</strong><br> <br> Die Leiterin des Petitionsausschusses, Anja Müller, eröffnete den Abend mit Begeisterung über die rege Teilnahme: „Ich freue mich sehr, dass so viele Personen heute zu diesem Petition-Bankett gekommen sind. Heute Abend stehen neben dem Ministerpräsidenten und Abgeordneten Bodo Ramelow auch insgesamt 16 weitere Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag zum Dialog mit den Petent:innen bereit.“<br> <br> Fraktionsvorsitzender Steffen Dittes betonte in seiner Begrüßung die Wertschätzung gegenüber den Petent:innen: „Die heutige Einladung ist ein Stückweit eine Wertschätzung gegenüber Ihnen als Petent:innen. Denn Ihr Beschwerde, Ihr Aufmerksam machen, setzt uns Parlamentarier:innen in die Verantwortung, uns mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen, die direkt aus der Bevölkerung kommen.“ Er betonte, dass Petitionen nicht nur individuelle Interessen vertreten, sondern im Sinne der Gemeinschaft handeln. „Genau darum geht es uns, die Gesellschaft im Dialog miteinander weiterzuentwickeln.“<br> <br> Bodo Ramelow unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Petitionen für die Demokratie: „Die Petition ist keine Beschwerde, sondern eher eine Intervention. Manchmal bewirkt die Petition eine Menge, manchmal wirkt sie aber auch Frust aus, aber sie bringt uns in den Austausch miteinander. Danke an Sie als Petent:innen, dass Sie sich zu Wort gemeldet haben.“<br> <br> Die Idee des Abends, so Daniel Reinhardt, Abgeordneter und Teil des Petitionsausschusses, sei es gewesen, den Petent:innen die Möglichkeit zu geben, direkt mit den entsprechenden Fachabgeordneten an Thementischen zu sprechen. „Wir finden diesen direkten Austausch wichtig und freuen uns, dass das Format so gut angenommen wurde.“<br> <br> Der Abend bot nicht nur Raum für Gespräche und angeregte Diskussionen, sondern wurde auch von Livemusik und einem Buffet begleitet.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_DSC_8885_078c726333.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-66866</guid>
                <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 16:17:45 +0100</pubDate>
                <title>Die Petition des Monats</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/die-petition-des-monats/</link>
                
                <description>Im Artikel 14 der Thüringer Verfassung ist der Grundsatz festgeschrieben, auf dem das Petitionswesen im Freistaat Thüringen beruht. „Jeder hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich oder mündlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden. Es besteht Anspruch auf begründeten Bescheid in angemessener Frist.“ Petitionen können sich gegen das Handeln von Behörden und staatlichen Einrichtungen richten. Sie können aber auch zur Weiterentwicklung von Gesetzen und Verordnungen beitragen, indem sie Missstände oder Gesetzeslücken aufzeigen. Petitionen sind an keine Fristen gebunden, können formlos eingereicht werden und sind für Sie stets kostenfrei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist eine Petition?</strong><br> Im Artikel 14 der Thüringer Verfassung ist der Grundsatz festgeschrieben, auf dem das Petitionswesen im Freistaat Thüringen beruht. „Jeder hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich oder mündlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden. Es besteht Anspruch auf begründeten Bescheid in angemessener Frist.“ Petitionen können sich gegen das Handeln von Behörden und staatlichen Einrichtungen richten. Sie können aber auch zur Weiterentwicklung von Gesetzen und Verordnungen beitragen, indem sie Missstände oder Gesetzeslücken aufzeigen. Petitionen sind an keine Fristen gebunden, können formlos eingereicht werden und sind für Sie stets kostenfrei.<br> <br> <strong>Zur Petition des Monats</strong><br> Im August 2023 erreichte den Petitionsausschuss ein Anliegen aus dem Landkreis Greiz. In der Petition wird eine bessere Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Erstellung von Abwasserbeseitigungskonzepten (ABK) gefordert. Ziel sei es, bei künftigen ABK die Zweckverbände oder Gemeinden dazu zu verpflichten, die betroffenen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig am Planungsprozess zu beteiligen, um örtliche Gegebenheiten besser mit einfließen zu lassen. Da die Petition von allgemeinem Interesse ist, wurde sie auf Wunsch des Petenten auf dem Petitionsportal des Thüringer Landtages veröffentlicht. Im vorgeschriebenen Mitzeichnungszeitraum von sechs Wochen erhielt die Petition 2.549 Unterschriften. Sie hatte damit das Quorum von 1.500 deutlich erfüllt, so dass es am 23. November 2023 zur öffentlichen Anhörung des Petenten im Petitionsausschuss kam.<br> <br> <strong>Zum Hintergrund</strong><br> Hintergrund für das Anliegen ist ein konkreter Fall aus Wetzdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Harth-Pöllnitz. Der Abwasserzweckverband Mittleres Elstertal (ZVME) hatte entschieden, die Haushalte des Dorfes durch eine Druckentwässerung mit Hauspumpenstationen zu entwässern und an die zentrale Kläranlage anzuschließen. Kritik übten die Betroffenen nicht am geplanten Anschluss an die zentrale Kläranlage, sondern an den Hauspumpenstationen, die sie auf eigene Kosten errichten sollten sowie an der Art und Weise, wie sie darüber informiert wurden. In der öffentlichen Anhörung stellten die Petenten eindrücklich die Hürden dar, die man überwinden muss, um über die Planungen des Abwasserzweckverbandes Kenntnis zu erlangen. So gab es im Juli 2021 im örtlichen Amtsblatt eine knappe Mitteilung, dass der ZVME in seiner Verbandsversammlung die Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes beschlossen habe und dieses in der Geschäftsstelle des Zweckverbandes während der üblichen Geschäftszeiten ausliege. Mit dieser knappen Mitteilung im Amtsblatt sind die gesetzlichen Pflichten des Zweckverbandes zur frühzeitigen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger formell erfüllt. Doch wie praxisnah oder bürgerfreundlich ist eine Bürgerbeteiligung, die sich in einer solch knappen Mitteilung im Amtsblatt erschöpft? Wer liest überhaupt das Amtsblatt regelmäßig und mit der nötigen Aufmerksamkeit, um die eigene Betroffenheit aus der knappen Mitteilung zu erkennen? Wer macht sich dann anschließend auf den Weg zur Geschäftsstelle des Zweckverbandes und studiert dort das Abwasserbeseitigungskonzept? Und wer erfasst dann auch die Bedeutung und Tragweite der dort niedergeschriebenen Vorhaben samt technischer Begriffe und Abkürzungen? Wahrscheinlich niemand. Erst im April 2023 erhielten die Bürgerinnen und Bürger von Wetzdorf in einem direkten Informationsschreiben des Ortsteilbürgermeisters erste Hinweise zur Art der geplanten Abwasserentsorgung und den damit verbundenen teuren Hauspumpenstationen. Erst jetzt beginnt die eigentliche Beteiligungsphase in Wetzdorf, in die sich die Bürgerinnen und Bürger auch tatkräftig und mit viel Fachwissen und Eigeninitiative einbrachten. Sie stellten der Vorzugsvariante des Abwasserzweckverbandes eine eigene Variante gegenüber, die ohne teure Hauspumpenstationen auskommt und auch langfristig wirtschaftlicher sein soll. Um die eigene Variante durchzurechnen, wurden die Höhenunterschiede im Ort mit viel Sachverstand und durch die Wetzdorferinnen und Wetzdorfer selbst vermessen sowie die Kosten durch einen ortsansässigen Bauunternehmer kalkuliert. Heraus kam, dass eine sogenannte „Freispiegelanlage“ möglich ist, an die alle Haushalte angeschlossen werden können. Die Investitionskosten wären zwar für den Abwasserzweckverband höher aber die Wartungs- und Betriebskosten langfristig für alle Beteiligten, auch für den Zweckverband, günstiger. Über 50 Jahre gerechnet wäre die Variante der Wetzdorferinnen und Wetzdorfer auch insgesamt und somit auch für kommende Generationen am günstigsten. Ob die Variante der Wetzdorfer Bürgerinnen und Bürger letztlich umgesetzt oder zumindest in Teilen in die Vorzugsvariante des Abwasserzweckverbandes aufgenommen wird, stand zum Zeitpunkt der Petitionsanhörung noch nicht fest. Die Vertreterinnen und Vertreter der Thüringer Staatskanzlei und des Umweltministeriums, die an der öffentlichen Anhörung teilnahmen, sagten aber zu, einen Termin zusammen mit dem Abwasserzweckverband und den Bürgerinnen und Bürgern von Wetzdorf zu organisieren. Zu diesem Termin soll die Variante der Wetzdorferinnen und Wetzdorfer mit dem Zweckverband ausführlich diskutiert werden.<br> <br> <strong>Beteiligung ab der Planung</strong><br> Damit Bürgerbeteiligung besser funktioniert, muss diese bereits frühzeitig einsetzen, gewollt sein und möglichst ohne große Hürden angeboten werden. Die Petenten forderten daher, dass die Beteiligung bereits bei den Planungen des Abwasserbeseitigungskonzeptes einsetzen sollte. Konkret heißt das, die Betroffenen direkt anzuschreiben und über die anstehenden Planungen zu informieren sowie einzuladen, sich in den Planungsprozess einzubringen. Damit würde die Möglichkeit eröffnet, Vorschläge einzubringen, welche sich aus regionalen Gegebenheiten und Hintergrundwissen der Bürgerinnen und Bürger ergeben. Die Petenten hoben den Zweckverband Jenawasser hervor. Hier würden Betroffene besser informiert und frühzeitig in Projekt eingebunden. Zusätzlich wurde die Möglichkeit genannt, einen Verbraucherbeirat einzurichten. Die Wasser- und Abwasserverbände Bad Salzungen und Ilmenau hätten damit bereits positive Erfahrungen gemacht. Sie sind dort ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Zweckverband und den Verbrauchern. Hier werden Projekte beraten, kritisiert und begleitet. Auch mit diesem Instrument werden Transparenz und Akzeptanz von Entscheidungsprozessen gefördert. Die Chancen, die sich aus aktiver Bürgerbeteiligung ergeben, wurden in der Petitionsanhörung jedenfalls überdeutlich. Das Wissen und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort sind ein Schatz, von dem alle Beteiligten nur profitieren können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2023/PR-2023-23/PR-2023-23_24-RGB-Final.pdf" class="link-download" title="download link">Zur gesamten Ausgabe</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category><category>Petitionen</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/7/2/csm_Vorschau_Anja_7caea71daf.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-64837</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 10:50:02 +0200</pubDate>
                <title>Eine Petition ist viel mehr als eine Bitte oder Beschwerde</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/eine-petition-ist-viel-mehr-als-eine-bitte-oder-beschwerde/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Zur heutigen Vorstellung des Arbeitsberichtes 2022 des Petitionsausschusses im Thüringer Landtag unterstrich Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petition der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Eine Petition ist viel mehr als eine Bitte oder Beschwerde. In Petitionen wird nicht nur gebeten oder sich beschwert, es wird auch protestiert. Petitionen sind eine Form des Protestes, ein Ausdruck eines Konfliktes und das Petitionsverfahren ist ein zentrales Instrument der Konfliktregelung.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur heutigen Vorstellung des Arbeitsberichtes 2022 des Petitionsausschusses im Thüringer Landtag unterstrich Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petition der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Eine Petition ist viel mehr als eine Bitte oder Beschwerde. In Petitionen wird nicht nur gebeten oder sich beschwert, es wird auch protestiert. Petitionen sind eine Form des Protestes, ein Ausdruck eines Konfliktes und das Petitionsverfahren ist ein zentrales Instrument der Konfliktregelung.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel für einen solchen Protest seien mehrere gleichlautende Petitionen, die sich gegen die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen und für die Einrichtung eines Härtefonds ausgesprochen hatten. Zu diesem Anliegen hatte der Petitionsausschuss im Mai letzten Jahres eine öffentliche Anhörung durchgeführt, in deren Rahmen die Petenten noch einmal öffentlichkeits- und medienwirksam ihr Anliegen, aber auch ihren Protest vortragen konnten. Anschließend wurden die Petitionen den Fraktionen zur Kenntnis gegeben, damit diese das Anliegen mit parlamentarischen Initiativen aufgreifen konnten. Nun deute sich ein Erfolg dieses Protestes an. Dazu Müller: „Im langen Ringen um eine mögliche Lösung haben die Koalitionsfraktionen den Gesetzentwurf ‚Härtefallfonds für Straßenausbaubeiträge‘ in den Landtag eingebracht. Dieser Gesetzentwurf steht in der laufenden Plenarwoche erstmalig auf der Tagesordnung und zeigt exemplarisch, wie Petitionen im Landtag ganz konkreten politischen Widerhall finden können.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben diesen erfolgreichen Petitionen gab es im vergangenen Jahr auch immer wieder Anliegen, die sich mit den großen gesellschaftlichen Themen befassten. Dabei hebt Müller exemplarisch die beiden Vereine „Mehr Demokratie e.V. Thüringen“ und die „Omas gegen Rechts Erfurt e.V.“ hervor. Beide hatte der Petitionsausschuss im letzten Jahr öffentlich angehört. Während „Mehr Demokratie“ gleich einen kompletten Gesetzesentwurf als Petition eingereicht habe, um das Kommunalwahlrecht zu erweitern und die Wahlbeteiligung zu erhöhen, kämpften die „Omas gegen Rechts“ mit ihrer Petition dafür, dass Staatsanwaltschaften in Gerichtsverfahren keine Deals mit militanten Neonazis eingehen. „Beide Vereine zeigen, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement ist. Meine Fraktion und ich möchten sowohl ‚Mehr Demokratie‘ als auch den ‚Omas gegen Rechts‘ ausdrücklich für ihren Einsatz für unsere Demokratie danken“, so Müller abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/f/9/csm_2023-07-06-anja-mueller_59795f9961.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-59487</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Jul 2022 13:59:15 +0200</pubDate>
                <title>Arbeitsbericht des Petitionsausschusses: Mehr Demokratie auch für Kinder und Jugendliche</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/arbeitsbericht-des-petitionsausschusses-mehr-demokratie-auch-fuer-kinder-und-jugendliche/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Heute wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses für das Jahr 2021 an die Präsidentin des Thüringer Landtages übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petitionen der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, stellte den Bericht vor. Die Abgeordnete hob hervor, dass im letzten Jahr erstmals eine Kinderpetition im Thüringer Landtag bearbeitet wurde und erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Eine Sechsjährige hatte sich mit einer Petition für ihre jüngere Schwester auf den Weg in den Landtag gemacht. Das Mädchen wollte erreichen, dass alle Kinder die Rutschen auf dem Gelände der Erfurter Bundesgartenschau benutzen dürfen. „Dass das Einreichen einer Petition bereits mit dem Tag der Geburt möglich ist, wissen die Wenigsten. Umso wichtiger ist es, dass mit der Vorstellung des Petitionsberichtes auch die neue Petitionsplattform an den Start gegangen ist. Sie ist attraktiver und moderner und soll gerade auch Kinder und Jugendliche ansprechen, sich mit ihren Bitten und Beschwerden an den Petitionsausschuss zu wenden“, so Anja Müller.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses für das Jahr 2021 an die Präsidentin des Thüringer Landtages übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petitionen der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, stellte den Bericht vor.</strong></p>
<p>Die Abgeordnete hob hervor, dass im letzten Jahr erstmals eine Kinderpetition im Thüringer Landtag bearbeitet wurde und erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Eine Sechsjährige hatte sich mit einer Petition für ihre jüngere Schwester auf den Weg in den Landtag gemacht. Das Mädchen wollte erreichen, dass alle Kinder die Rutschen auf dem Gelände der Erfurter Bundesgartenschau benutzen dürfen. „Dass das Einreichen einer Petition bereits mit dem Tag der Geburt möglich ist, wissen die Wenigsten. Umso wichtiger ist es, dass mit der Vorstellung des Petitionsberichtes auch die neue Petitionsplattform an den Start gegangen ist. Sie ist attraktiver und moderner und soll gerade auch Kinder und Jugendliche ansprechen, sich mit ihren Bitten und Beschwerden an den Petitionsausschuss zu wenden“, so Anja Müller.</p>
<p>Bei der Vorstellung des Petitionsberichtes wurde auch deutlich, dass Petitionen mit einem überregionalen Anliegen immer bedeutsamer werden. Die Gründe für den Zuwachs an Petitionen von allgemeinem Interesse seien zwar vielfältig, aber nach Müller sei ein Grund, dass Thüringen im Vergleich der Bundesländer das bürgerfreundlichste Petitionsgesetz hat, welches im Jahr 2021 nochmal verbessert wurde. So können Unterstützerinnen und Unterstützer von Petitionen jetzt auch online unter Pseudonym unterschreiben und Petentinnen und Petenten haben die Möglichkeit, Unterschriften auf analogen Sammellisten einzureichen. Darüber hinaus wurde gesetzlich verankert, dass eine Diskussionsmöglichkeit zu den veröffentlichten Petitionen auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtages angeboten wird.</p>
<p>Anja Müller fasste zusammen: „Es ist ein gutes Gesetz, es ist ein Gesetz für die Menschen im Land. Es senkt die Hürden für Bitten und Beschwerden an den Landtag, es erhöht die Attraktivität des Petitionsrechts und stärkt somit die direkte Demokratie.“ Die rechtlichen Änderungen hätten zudem Anlass gegeben, auch die Petitionsplattform technisch und inhaltlich auf komplett neue Beine zu stellen. „Neben der Umsetzung der genannten Neuerungen ist die Petitionsplattform jetzt auch optisch im Jahr 2022 angekommen. Ich denke, dass wir mit der neuen Plattform den Bürgerinnen und Bürgern ein sehr attraktives politisches Beteiligungsangebot machen. Dabei brauchen wir uns insbesondere auch vor den Internetauftritten von privaten Petitionsportalen nicht zu verstecken“, so Müller.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die neue Petitionsplattform erreichen Sie hier: <a href="https://petitionen.thueringer-landtag.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://petitionen.thueringer-landtag.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_petitionsbericht2022_6af173855c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-57536</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Mar 2022 11:39:18 +0100</pubDate>
                <title>Keine Beratung für Bürgerinitiativen - Beratungsrecht muss verbessert werden</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/petitionen/detail/news/keine-beratung-fuer-buergerinitiativen-beratungsrecht-muss-verbessert-werden/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>„Initiatoren von Bürgerbegehren erhalten beim zuständigen Landesverwaltungsamt lediglich formal-allgemeine Informationen. Eigentlich ist aber gesetzlich geregelt, dass bei Bürgerbegehren und Einwohneranträgen eine auf das jeweilige geplante Verfahren vor Ort zugeschnittene Beratung und damit konkrete Hilfe angeboten wird. Die Beratung sollte nicht nur schriftlich, wie derzeit praktiziert, sondern auch durch Gespräche stattfinden“, erklärt Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petitionen, und bezieht sich auf die Antwort des Innenministeriums auf ihre Anfrage.

Die Abgeordnete kritisiert, dass Bürgerinitiativen nur allgemeine Informationen zum Verfahren eines Bürgerbegehrens erhalten. „Das“, so Müller, „können sich die Initiativen aber auch durch zwei Klicks im Internet beschaffen.“ Es habe schon seit längerem die Vermutung bestanden, dass das Landesverwaltungsamt diese Praxis ausübt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Initiatoren von Bürgerbegehren erhalten beim zuständigen Landesverwaltungsamt lediglich formal-allgemeine Informationen. Eigentlich ist aber gesetzlich geregelt, dass bei Bürgerbegehren und Einwohneranträgen eine auf das jeweilige geplante Verfahren vor Ort zugeschnittene Beratung und damit konkrete Hilfe angeboten wird. Die Beratung sollte nicht nur schriftlich, wie derzeit praktiziert, sondern auch durch Gespräche stattfinden“, erklärt Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petitionen, und bezieht sich auf die Antwort des Innenministeriums auf ihre Anfrage.</strong></p>
<p>Die Abgeordnete kritisiert, dass Bürgerinitiativen nur allgemeine Informationen zum Verfahren eines Bürgerbegehrens erhalten. „Das“, so Müller, „können sich die Initiativen aber auch durch zwei Klicks im Internet beschaffen.“ Es habe schon seit längerem die Vermutung bestanden, dass das Landesverwaltungsamt diese Praxis ausübt.</p>
<p>„Nach diesen Informationen durch das Innenministerium muss eine Neugestaltung des Beratungsrechtes im Gesetz auf den Weg gebracht werden, damit Initiatoren von Bürgerbegehren und Einwohneranträgen künftig tatsächlich und nicht nur auf dem Papier unterstützt werden“, betont Müller.</p>
<p>Ein zweiter Schwerpunkt der Anfrage Müllers ist die Anforderung umfassender Daten und Informationen vom Innenministerium über die in Thüringen im Jahr 2021 beantragten bzw. durchgeführten Einwohneranträge, Bürgerbegehren und Bürgerentscheide.</p>
<p>In diesem Zusammenhang äußert die LINKE-Abgeordnete ihre „deutliche Enttäuschung“ darüber, dass sich das Innenministerium nach eigenen Angaben nicht in der Lage gesehen hat, alle Gemeinden zu dem Thema abzufragen. „Ich werde als zuständige Fachabgeordnete hier eine entsprechende Nachfrage an das Ministerium stellen. Denn mit unvollständigen Daten ist es nicht möglich, sich das für die weitere politische Arbeit notwendige zutreffende Bild über die tatsächliche Situation vor Ort zu machen“, so Müller abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts3/ressort-banner-10a-petitionen.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


