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            <title>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 19:18:10 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 02 Nov 2026 19:18:10 +0100</lastBuildDate>
            
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                <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 16:12:02 +0100</pubDate>
                <title>15. Jahrestag der Selbstenttarnung des NSU: Lange kein Schlussstrich unter NSU-Komplex</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/15-jahrestag-der-selbstenttarnung-des-nsu-lange-kein-schlussstrich-unter-nsu-komplex/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt anlässlich des 15. Jahrestages der Selbstenttarnung des NSU: „Die Selbstenttarnung des NSU vor 15 Jahren markiert eine Zäsur in der Selbstwahrnehmung dieses Landes. An diesem Tag wurde ein Ausmaß an rechtem Terror offenbar, das jede bisherige Leugnung und Verharmlosung rechter Gewalt als Selbstbetrug bloßstellte. Mindestens zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge und 15 Banküberfälle verübte der NSU, der seinen Ursprung in Thüringen hatte, ohne dass die Sicherheitsbehörden auch nur angefangen hatten, den tatsächlichen Zusammenhang der Taten oder ihre rassistische Motivation zu erahnen. Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter wurden ermordet. Atilla Özer starb 2017 an den Spätfolgen des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße, Rolf Baginski verstarb 1997 an den Folgen eines brutalen Überfalls durch Michael See, der als V-Mann des Verfassungsschutzes maßgeblich zur Entstehung des NSU beigetragen hat.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt anlässlich des 15. Jahrestages der Selbstenttarnung des NSU: „Die Selbstenttarnung des NSU vor 15 Jahren markiert eine Zäsur in der Selbstwahrnehmung dieses Landes. An diesem Tag wurde ein Ausmaß an rechtem Terror offenbar, das jede bisherige Leugnung und Verharmlosung rechter Gewalt als Selbstbetrug bloßstellte. Mindestens zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge und 15 Banküberfälle verübte der NSU, der seinen Ursprung in Thüringen hatte, ohne dass die Sicherheitsbehörden auch nur angefangen hatten, den tatsächlichen Zusammenhang der Taten oder ihre rassistische Motivation zu erahnen. Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter wurden ermordet. Atilla Özer starb 2017 an den Spätfolgen des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße, Rolf Baginski verstarb 1997 an den Folgen eines brutalen Überfalls durch Michael See, der als V-Mann des Verfassungsschutzes maßgeblich zur Entstehung des NSU beigetragen hat.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor 15 Jahren begann auch ein Prozess der Aufklärung und der Erkenntnis. Sehr schnell erkennbar wurde der institutionelle Rassismus der Behörden, der die Taten des NSU mit ermöglicht hat und der dafür verantwortlich war, dass die Opfer und Angehörigen der Anschläge das Handeln der Behörden bis heute als ‚Anschlag nach dem Anschlag‘ bezeichnen. Es begann ein Prozess der umfangreichen juristischen und parlamentarischen Aufklärung, der das Versagen der Behörden bestätigte und zahlreiche Veränderungen anstieß. Der Prozess blieb gleichzeitig beschränkt und immer wieder stieß er auf den Unwillen und die Unfähigkeit zur (selbst-)kritischen Aufarbeitung bei den Behörden. In den juristischen Verfahren wurde das Netzwerk des NSU nicht ausführlich thematisiert, die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse mussten den Behörden relevante Informationen oft mühsam abtrotzen oder haben sie nie bekommen. Die Täter*innen schweigen weiter, die Netzwerke wurden nie ernsthaft belangt und die Rolle der Geheimdienste und ihrer V-Leute im Umfeld des NSU nie vollständig aufgeklärt. Während die Akten zu Michael See im Bundesamt für Verfassungsschutz nur wenige Tage nach der Selbstenttarnung des NSU vernichtet wurden, ist beispielsweise die Rolle von V-Leuten wie Ralf Marschner bis heute nicht geklärt. Fehler und Lücken in den Ermittlungen zum NSU kommen bis heute immer wieder ans Licht. 15 Jahre Selbstenttarnung des NSU bedeuten auch 15 Jahre unermüdliche Arbeit von Antifaschist*innen, Zivilgesellschaft und Journalist*innen, durch die immer wieder verhindert werden konnte, dass Tatsachen und Fehler unter den Teppich gekehrt wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Thüringer Landtag wurde in zwei Untersuchungsausschüssen intensiv untersucht, wie der NSU in Thüringen entstehen konnte und welche Fehler durch die Behörden begangen wurden. Es wurde außerdem eine Enquetekommission zur Bekämpfung von Rassismus eingesetzt. Diese Gremien haben nach langer und intensiver Arbeit und Untersuchung der Sachverhalte Handlungsempfehlungen ausgesprochen, damit sich das Versagen, dass im NSU-Komplex offenbar wurde, nicht wiederholt. Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) hat im vergangenen Jahr eine Studie zum Umsetzungsstand der Handlungsempfehlungen aus den Untersuchungsausschüssen veröffentlicht. Für Thüringen werden hierbei vor allem im Bereich der Justiz Defizite deutlich, die bis heute nicht angegangen wurden. Es braucht nach wie vor eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft für rechte Gewalt in Thüringen, das Landesprogramm für Demokratie und Weltoffenheit muss verstetigt und gesetzlich abgesichert werden und die Akten der Untersuchungsausschüsse müssen endlich zugänglich gemacht werden. Gerade die Forderungen nach eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft und einer Stärkung der Landesprogramme waren auch Ergebnis der Enquetekommission, die umfangreiche Handlungsempfehlungen in vielen Bereichen – von der Bildung, über die Verwaltung, das Gesundheitswesen bis zu Polizei und Justiz – formuliert hat. Das so zentrale Forderungen bis heute noch offen sind, zeigt, dass die Landesregierung noch lange nicht alles tut, um gegen die extreme Rechte und den Rassismus in Thüringen vorzugehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch nach 15 Jahren kann noch lange nicht die Rede von einem Schlussstrich unter dem NSU-Komplex sein. Die gesellschaftlichen Bedingungen unter denen der NSU entstehen konnte existieren weiter. Mit Rassismus werden Wahlen gewonnen. Rassistische Weltbilder sind für viele zur unhinterfragten Schablone geworden, mit der sie auf die gesellschaftliche Entwicklung blicken, Widerspruch bleibt oft aus. Die Meldungen über Razzien, Waffenfunde, Terror- und Umsturzpläne und immer wieder auch über Todesopfer rechter Gewalt in den letzten Monaten und Jahren allein zeigen, wie aktuell die terroristische Gefahr durch die extreme Rechte immer noch ist. Dieser extremen Rechten innerhalb und außerhalb der Parlamente gilt es weiterhin konsequent antifaschistisch entgegenzutreten, über sie aufzuklären und sich gegen sie einzumischen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78983</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 10:55:22 +0100</pubDate>
                <title>Antifaschist:innen verhindern rechtsterroristischen Brandanschlag</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/antifaschistinnen-verhindern-rechtsterroristischen-brandanschlag/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zum rechtsterroristischen Anschlagsversuch der bundesweiten Neonazi-Gruppe „Terror 18“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Kurz vor dem 15. Jahrestag der Selbstenttarnung des rechtsterroristischen NSU wird erneut deutlich, wie lebensgefährlich rassistischer Hass auf Geflüchtete in unserer Gesellschaft ist. Wie bereits im Fall der sogenannten ‚Letzten Verteidigungswelle‘ haben sich laut der Rechercheplattform Exif Jugendliche, darunter auch ein Thüringer ‚Regionalleiter‘, in einer Chatgruppe organisiert und versucht, eine Geflüchtetenunterkunft wahrscheinlich im niedersächsischen Winsen (Luhe) in Brand zu setzen, offenbar mit dem Ziel, Menschen zu töten. Verhindert wurde der geplante Anschlag nicht durch die Polizei, sondern durch Antifaschist*innen. Während die Politik Stimmung gegen Linke und Antifaschist*innen macht, sind sie es, die einen rechtsterroristischen Anschlag aufdecken. Statt bessere Bildung zu ermöglichen, damit Jugendliche gar nicht erst auf solche Ideen kommen, werden junge Menschen, die dafür auf die Straße gehen, kriminalisiert.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum rechtsterroristischen Anschlagsversuch der bundesweiten Neonazi-Gruppe „Terror 18“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Kurz vor dem 15. Jahrestag der Selbstenttarnung des rechtsterroristischen NSU wird erneut deutlich, wie lebensgefährlich rassistischer Hass auf Geflüchtete in unserer Gesellschaft ist. Wie bereits im Fall der sogenannten ‚Letzten Verteidigungswelle‘ haben sich laut der Rechercheplattform Exif Jugendliche, darunter auch ein Thüringer ‚Regionalleiter‘, in einer Chatgruppe organisiert und versucht, eine Geflüchtetenunterkunft wahrscheinlich im niedersächsischen Winsen (Luhe) in Brand zu setzen, offenbar mit dem Ziel, Menschen zu töten. Verhindert wurde der geplante Anschlag nicht durch die Polizei, sondern durch Antifaschist*innen. Während die Politik Stimmung gegen Linke und Antifaschist*innen macht, sind sie es, die einen rechtsterroristischen Anschlag aufdecken. Statt bessere Bildung zu ermöglichen, damit Jugendliche gar nicht erst auf solche Ideen kommen, werden junge Menschen, die dafür auf die Straße gehen, kriminalisiert.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete weist zudem auf die Verbindungen zur AfD hin: „Einer der Mitglieder der Gruppe ‚Terror 18‘ soll Wahlhelfer beim Wahlkampfabschluss der AfD in Mecklenburg-Vorpommern gewesen sein. Damit zeigt sich erneut, wie die AfD rechten Terror den Nährboden bereitet. Teile der wegen Rechtsterrorismus Angeklagten ‚Sächsischen Separatisten‘ sitzen inzwischen sogar wieder für die AfD im Stadtrat von Grimma, auch der Thüringer AfD-Chef Höcke hatte diese wiederholt öffentlich verteidigt. Die Verbindungen der AfD zu rechtsterroristischen Strukturen müssen endlich Konsequenzen haben. Die Notwendigkeit, das AfD-Verbotsverfahren endlich einzuleiten, bestätigt sich erneut.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss erklärt abschließend: „Zur Aufklärung Thüringer Verbindungen in die Neonazi-Gruppe ‚Terror 18‘, zur Rolle des Regionalleiters und etwaigen Verbindungen zum Anschlagsversuch habe ich eine Kleine Anfrage eingereicht. Der Generalbundesanwalt sollte den Fall jetzt übernehmen. In der Chatgruppe haben sich junge Menschen aus mehreren Bundesländern organisiert. Gefährlich ist, dass bundesweit weitere solcher jungen Neonazi-Gruppen existieren. ‚Terror 18‘ und die ‚Letzte Verteidigungswelle‘ sind nur die Spitze des Eisbergs. Wir brauchen deshalb umgehend bundesweite Maßnahmen gegen extrem rechte Jugendstrukturen, eine stabile Finanzierung des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘, aber ebenso auch von Sozialer Arbeit und Bildung. Die Zivilgesellschaft, vor allem aber auch die Bundesregierung sind gefordert, endlich eine klare Haltung gegen rechts und Rassismus zu zeigen statt Stimmungsmache gegen diejenigen zu forcieren, die sich aktiv gegen Menschenfeindlichkeit und unter anderem für bessere Bildung einsetzen. Wer aus der Geschichte des NSU Konsequenzen ziehen will, darf die Warnungen vor neuen rechtsterroristischen Netzwerken nicht erneut ignorieren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Inneres</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78980</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 08:54:32 +0100</pubDate>
                <title>Geplante Elterngeldreform: Erhöhung des Mindestbetrages bei Weitem nicht ausreichend</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/geplante-elterngeldreform-erhoehung-des-mindestbetrages-bei-weitem-nicht-ausreichend/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>„Familienministerin Prien ist endlich zu der Erkenntnis gelangt, auf die geplante Kürzung der Elterngeldmonate zu verzichten. Dieser kleine Schritt in die richtige Richtung kann aber bei bestem Willen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die geplanten Eckpunkte der Reform nicht ausreichen. Die Erhöhung des Mindestbetrages um lediglich 30 Euro ist zu gering. Eine Erhöhung sollte mindestens die Inflation ausgleichen, um das Leben der Familien wirklich zu entlasten und dem Sinn des Elterngeldes gerecht zu werden“, sagt Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Familienministerin Prien ist endlich zu der Erkenntnis gelangt, auf die geplante Kürzung der Elterngeldmonate zu verzichten. Dieser kleine Schritt in die richtige Richtung kann aber bei bestem Willen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die geplanten Eckpunkte der Reform nicht ausreichen. Die Erhöhung des Mindestbetrages um lediglich 30 Euro ist zu gering. Eine Erhöhung sollte mindestens die Inflation ausgleichen, um das Leben der Familien wirklich zu entlasten und dem Sinn des Elterngeldes gerecht zu werden“, sagt Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit einer festen Einteilung von je vier Elterngeldmonaten nach Elternteilen und sechs frei aufteilbaren Monaten plant die Familienministerin eine geschlechtergerechte Aufteilung der Sorgearbeit zu stärken. Güngör ist skeptisch, ob das funktioniert:&nbsp;„Das Bewusstsein für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Sorgearbeit muss vor allem auch in den Köpfen beginnen. Solange wir die typischen Rollenbilder von Kindesbeinen an vermittelt bekommen und Frauen in der Gesellschaft systematisch benachteiligt werden, solange werden wir auch eine gemeinsam geschulterte Sorgearbeit nicht schaffen“, meint Güngör abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Familien-Kinder</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
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            <item>
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                <pubDate>Sat, 31 Oct 2026 09:32:00 +0100</pubDate>
                <title>Nachholfeiertage: Thüringen kann Kalenderpech ausgleichen und für Entlastung sorgen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/nachholfeiertage-thueringen-kann-kalenderpech-ausgleichen-und-fuer-entlastung-sorgen/</link>
                <author>Ronald Hande</author>
                <description>Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur realistischen Möglichkeit Nachholfeiertage in Thüringen einzuführen: „Allein 2026 fallen vier Feiertage auf ein Wochenende, der Reformationstag ist einer davon. 2027 fallen mit fünf Feiertagen sogar noch mehr, insgesamt fast die Hälfte, aller landesweiten Feiertage in Thüringen auf ein Wochenende. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur realistischen Möglichkeit Nachholfeiertage in Thüringen einzuführen: „Allein 2026 fallen vier Feiertage auf ein Wochenende, der Reformationstag ist einer davon. 2027 fallen mit fünf Feiertagen sogar noch mehr, insgesamt fast die Hälfte, aller landesweiten Feiertage in Thüringen auf ein Wochenende.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Feiertage dienen der Erholung und Regeneration, sie sind wertvolle Zeit für Familie, Freunde, das Ehrenamt, Hobbies und vieles mehr. Für die schönen Dinge im Leben sind Feiertage unverzichtbarer Bestandteil. Es ist traurig, dass die Thüringer Regierungskoalition diesem Thema bisher keine Chance gegeben hat. Vor allem der Versuch der CDU, das Thema polemisch als Ansatz Weihnachten abzuschaffen abzutun, löst bei mir große Bedenken aus, dass diese wichtige Debatte sachlich und konstruktiv geführt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stattdessen wird mit Sparzwängen bei den Landesmitteln gedroht, die Bevölkerung pauschal als Risiko bewertet, indem Bürgerrechte in einem PAG geschliffen werden sollen. Arbeitsplätze werden nunmehr fast wöchentlich zum Vorteil von Aktionären zerstört. Die Koalition setzt falsche Prioritäten. Wie sie einfach, unbürokratisch und kostengünstig für ganz konkrete Entlastung sorgen kann, kommt leider viel zu kurz.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Abgeordnete verweist auf die anstehende Debatte zu Nachholfeiertagen im Thüringer Landtag und appelliert an die Koalitionsfraktionen, sich einer konstruktiven Debatte über Nachholfeiertage nicht weiter zu verschließen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Ronald Hande</category><category>Arbeit</category><category>Inneres</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78977</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 16:49:25 +0100</pubDate>
                <title>Landesregierung muss Azubis mehr unterstützen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/landesregierung-muss-azubis-mehr-unterstuetzen/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>Zu den heute veröffentlichten Zahlen zum Thüringer Ausbildungsmarkt 2026 erklärt Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den heute veröffentlichten Zahlen zum Thüringer Ausbildungsmarkt 2026 erklärt Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wenn innerhalb eines Jahres 10,9 Prozent betriebliche Ausbildungsplätze wegfallen, ist das kein Betriebsunfall, sondern ein Alarmsignal. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Jugendlicher, dem gerade der Start ins Berufsleben verwehrt wird und ein Betrieb, dem in drei Jahren die Fachkraft fehlt. Ich teile den Appell des DGB ausdrücklich: Wer über Fachkräftemangel klagt, muss ausbilden. Aber die Verantwortung liegt nicht nur bei den Unternehmen. Die Landesregierung hat es selbst in der Hand, Ausbildung in Thüringen attraktiver zu machen und sie lässt diese Chance liegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit Jahren fordern wir ein Azubiwerk für Thüringen: eine zentrale Anlaufstelle, die sich um Wohnen, Mobilität, Beratung und soziale Unterstützung für Auszubildende kümmert. Der Landtag hat die Landesregierung im Dezember 2025 beauftragt, genau das zu prüfen. Das Ergebnis vom Juni: grundsätzlich möglich, aber nicht gewollt. Angesichts der vorgestellten Zahlen wird einmal mehr deutlich, dass diese Haltung nicht zu rechtfertigen ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>MEHR UNTERSTÜTZUNG FÜR AZUBIS...</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Ausbildungspolitik</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78975</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 10:36:04 +0100</pubDate>
                <title>Gedenken an Opfer des NSU</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/gedenken-an-opfer-des-nsu/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Herzlich laden wir als Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Sie am Mittwoch, dem 4. November um 15:00 Uhr ein, am Erinnerungsort „Schattenwurf“ im Beethovenpark vor dem Thüringer Landtag in Erfurt im Rahmen eines öffentlichen Gedenkens, den Opfern des rechtsterroristischen NSU zu gedenken. Am Abend des selben Tages um 19:00 Uhr laden wir zu einer digitalen Gesprächsveranstaltung mit Angehörigen der Ermordeten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich laden wir als Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Sie am Mittwoch, dem 4. November um 15:00 Uhr ein, am Erinnerungsort „Schattenwurf“ im Beethovenpark vor dem Thüringer Landtag in Erfurt im Rahmen eines öffentlichen Gedenkens, den Opfern des rechtsterroristischen NSU zu gedenken. Am Abend des selben Tages um 19:00 Uhr laden wir zu einer digitalen Gesprächsveranstaltung mit Angehörigen der Ermordeten.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss: „Im Rahmen des Gedenkens wollen wir an die Opfer des aus Thüringen stammenden Nationalsozialistischen Untergrunds erinnern. Bei einer zusätzlichen digitalen Veranstaltung ab 19:00 Uhr werden wir auch am 15. Jahrestages der Selbstenttarnung gemeinsam mit Angehörigen daran erinnern, wie groß die Gefahr der extremen Rechten ist und wie nachlässig Behörden mit dieser Gefahr umgehen. Die Folgen sind brutal: es kostet Menschenleben. An die Opfer erinnern wir, um gleichzeitig zu mahnen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns über Ihr Erscheinen und potentielle Berichterstattung anlässlich des 15. Jahrestages.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen zu der Gesprächsveranstaltungen finden Sie unter folgendem Link:<a href="https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/rechter-terror-staatliches-versagen-und-gesellschaftliche-verantwortung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&nbsp;https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/rechter-terror-staatliches-versagen-und-gesellschaftliche-verantwortung/</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78974</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 10:33:59 +0100</pubDate>
                <title>GenZ-Proteste: Die Linke unterstützt den Protestaufruf für bessere Bildungspolitik</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/genz-proteste-die-linke-unterstuetzt-den-protestaufruf-fuer-bessere-bildungspolitik/</link>
                <author>Linda Stark, Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>Zu den angekündigten Protesten „GenZ regelt“ am 31. Oktober 2026 um 14 Uhr auf dem Anger in Erfurt erklären sich die Abgeordneten der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Ulrike Grosse-Röthig und Linda Stark solidarisch. Beide Abgeordnete bewerten den Aufruf zu friedlichen Demonstrationen gegen die Wehrpflicht, für bessere Bildungs- und Sozialpolitik als Ausdruck eines Hilferufs einer ganzen Generation, die keinen Anker mehr in unserer Gesellschaft finde.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den angekündigten Protesten „GenZ regelt“ am 31. Oktober 2026 um 14 Uhr auf dem Anger in Erfurt erklären sich die Abgeordneten der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Ulrike Grosse-Röthig und Linda Stark solidarisch. Beide Abgeordnete bewerten den Aufruf zu friedlichen Demonstrationen gegen die Wehrpflicht, für bessere Bildungs- und Sozialpolitik als Ausdruck eines Hilferufs einer ganzen Generation, die keinen Anker mehr in unserer Gesellschaft finde.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Proteste in Frankreich, Italien und mittlerweile auch Portugal fordert Ulrike Grosse-Röthig: „Seit der Corona-Pandemie hat sich die mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern zunehmend verschlechtert. Viele fühlen sich allein gelassen und haben Angst vor der Zukunft, daher sind Investitionen ins Bildungssystem dringend geboten. Mehr Lehrkräfte, kleinere Klassen sowie längeres gemeinsames Lernen sind Teil der Lösung um das Schulsystem endlich zu verbessern.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Linda Stark erklärt im Kontext von steigenden finanziellen Mitteln für die Bundeswehr und Aufrüstung in Deutschland: „Die Bundesregierung gibt Milliarden für die deutsche Rüstungsindustrie aus und spart an der Zukunft junger Menschen, dieser Zustand ist nicht länger tragbar. Jugendliche müssen mit ihren Anliegen ernst genommen und in politische Entscheidungen einbezogen werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Bildung</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Jugend</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78973</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 10:32:00 +0100</pubDate>
                <title>Höckes rassistische Trennungsfantasien befördern AfD-Verbotsverfahren – Thüringen muss nächsten Schritt gehen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/hoeckes-rassistische-trennungsfantasien-befoerdern-afd-verbotsverfahren-thueringen-muss-naechsten-schritt-gehen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>„Höckes rassistische Trennungsfantasien sind eine Kampfansage an die Menschenwürde, niemand muss sich von der AfD seine Zugehörigkeit zu dieser Gesellschaft absprechen lassen“, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Nach einem Bericht der Thüringer Allgemeinen teilte Höcke beim AfD-Bürgerdialog in Jena Menschen in „Kinder des Orients“, „Kinder Afrikas“ und „Kinder Europas“ ein und erklärte: „Unsere Wege trennen sich an dieser Stelle.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Höckes rassistische Trennungsfantasien sind eine Kampfansage an die Menschenwürde, niemand muss sich von der AfD seine Zugehörigkeit zu dieser Gesellschaft absprechen lassen“, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Nach einem Bericht der Thüringer Allgemeinen teilte Höcke beim AfD-Bürgerdialog in Jena Menschen in „Kinder des Orients“, „Kinder Afrikas“ und „Kinder Europas“ ein und erklärte: „Unsere Wege trennen sich an dieser Stelle.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Seine daraus abgeleitete Forderung nach ‚Remigration‘ zielt nicht auf das Verhalten Einzelner, sondern auf die Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen nach ihrer Herkunft. Das ist keine&nbsp;harmlose Provokation, sondern eine perfide rassistische Drohung gegen unsere Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen, auf die es eine klare Reaktion des Freistaat Thüringens und des Ministerpräsidenten braucht“, so König-Preuss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Äußerungen unterstreichen für König-Preuss die Dringlichkeit des Antrags der Fraktion Die Linke zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens, zu dem am 30. September eine öffentliche Anhörung im Thüringer Landtag stattfand. Der Antrag fordert die Landesregierung auf, sich gegenüber der Bundesregierung und gemeinsam mit anderen Ländern im Bundesrat für ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht einzusetzen. „Nach der Anhörung müssen jetzt Konsequenzen folgen, die Höcke-AfD&nbsp;hat die NPD längst rechts überholt und spricht unverblümt aus, was sie vor hat. Wir hoffen auf Unterstützung der demokratischen Fraktionen beim Antrag für ein AfD-Verbotsverfahren, die Landesregierung muss den Weg nach Karlsruhe aktiv voranbringen. Über ein Verbot entscheidet das Bundesverfassungsgericht, aber der&nbsp;Prüfauftrag muss durch die Politik auf die Spur gebracht werden, damit das Gericht tätig werden kann. Die Voraussetzungen sind erfüllt und wir dürfen nicht warten, bis aus Höckes rassistischen Ausgrenzungsfantasien staatliches Handeln wird“, fordert König-Preuss.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78971</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Oct 2026 17:38:03 +0100</pubDate>
                <title>Kampagne gegen Elif Eralp unerträglich</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/kampagne-gegen-eralp-kampagne-gegen-eralp-unertraeglich/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, meldet sich in der Debatte um Vorwürfe gegen Elif Eralp und ihrer Sorgen über die Sicherheit ihrer Familie zu Wort: „Als Männer wie Marco Wanderwitz oder Karl Lauterbach ihre Sorge um ihre Familien durch Anfeindungen thematisierten oder sich aus der Politik zurückzogen, wurde Verständnis und Solidarität gezeigt. Wenn eine Politikerin wie Elif Eralp sich Sorgen um ihre Familie macht, wird ein Kommentar aus einem nicht autorisierten Dokument genutzt, um sie als schwach und erpressbar darzustellen. Das finde ich unerträglich. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, meldet sich in der Debatte um Vorwürfe gegen Elif Eralp und ihrer Sorgen über die Sicherheit ihrer Familie zu Wort: „Als Männer wie Marco Wanderwitz oder Karl Lauterbach ihre Sorge um ihre Familien durch Anfeindungen thematisierten oder sich aus der Politik zurückzogen, wurde Verständnis und Solidarität gezeigt. Wenn eine Politikerin wie Elif Eralp sich Sorgen um ihre Familie macht, wird ein Kommentar aus einem nicht autorisierten Dokument genutzt, um sie als schwach und erpressbar darzustellen. Das finde ich unerträglich.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einer Zeit, in der Menschen, die sich politisch engagieren – egal ob beruflich oder im Ehrenamt – immer wieder angegriffen und angefeindet werden, ist dieser Umgang mit den Sorgen einer Politikerin fatal. Elif Eralp ist eine mutige und stabile Person mit einer sehr klaren Haltung, die sich nicht einschüchtern lässt. Sie will ein Berlin, in dem alle Menschen ein bezahlbares und sicheres Leben führen können. Dazu gehört die Schaffung sozialer und öffentlicher Sicherheit. Dafür streitet sie mit den Mitgliedern unserer Partei und das ist gut so, denn das ist, was die Menschen in Berlin erwarten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Medien</category><category>Presse</category><category>Wichtig</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78969</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Oct 2026 11:55:40 +0100</pubDate>
                <title>Todesfall bei After-Show-Party in der Schweiz: Weiteres Thüringer Todesopfer rechter Gewalt</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/todesfall-bei-after-show-party-in-der-schweiz-weiteres-thueringer-todesopfer-rechter-gewalt/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Nach dem gewaltsamen Tod eines 27-jährigen Konzertbesuchers auf einer Aftershow-Party nach einem Konzert der Band „Krawallbrüder“ in der Schweiz fordert Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, eine umfassende Aufklärung der Tat, insbesondere möglicher neonazistischer Hintergründe, sowie die Prüfung einer Anerkennung als Todesopfer rechter Gewalt. „Nach mir vorliegenden Informationen handelt es sich bei dem 27-jährigen Todesopfer um einen jungen Mann aus dem Kyffhäuserkreis in Thüringen. Bisher veröffentlichte Berichte aus der Schweiz machen deutlich, dass erneut neonazistische Gewalt einem Menschen das Leben gekostet hat. Erneut müssen Angehörige und Freunde um einen Menschen trauern, der noch leben könnte.“ König-Preuss spricht den Angehörigen, Freunden und Freundinnen auch im Namen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag ihr Beileid aus.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach dem gewaltsamen Tod eines 27-jährigen Konzertbesuchers auf einer Aftershow-Party nach einem Konzert der Band „Krawallbrüder“ in der Schweiz fordert Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, eine umfassende Aufklärung der Tat, insbesondere möglicher neonazistischer Hintergründe, sowie die Prüfung einer Anerkennung als Todesopfer rechter Gewalt. „Nach mir vorliegenden Informationen handelt es sich bei dem 27-jährigen Todesopfer um einen jungen Mann aus dem Kyffhäuserkreis in Thüringen. Bisher veröffentlichte Berichte aus der Schweiz machen deutlich, dass erneut neonazistische Gewalt einem Menschen das Leben gekostet hat. Erneut müssen Angehörige und Freunde um einen Menschen trauern, der noch leben könnte.“ König-Preuss spricht den Angehörigen, Freunden und Freundinnen auch im Namen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag ihr Beileid aus.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der verhaftete mutmaßliche Täter soll ein langjähriges Mitglied des in Deutschland verbotenen neonazistischen Netzwerks „Blood &amp; Honour“ sein. Bereits während des Konzerts sollen Personen mit der Aufschrift „Blood &amp; Honour Zürich“ aufgefallen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Umstände der Tat legen einen neonazistischen Hintergrund nahe, der bei den Ermittlungen konsequent berücksichtigt werden muss. Besonders erschütternd ist ein mir vorliegender Augenzeugenbericht, wonach Beteiligte weiter zu ‚Landser‘ getanzt haben sollen, während der junge Mann bereits am Boden lag und versucht wurde, ihn wiederzubeleben. Sollte sich dies bestätigen, offenbart es ein erschreckendes Ausmaß an Menschenverachtung und Gleichgültigkeit gegenüber einem Menschenleben“, so König-Preuss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss hofft auf eine lückenlose Aufklärung der Tat durch Schweizer Behörden sowie eine Prüfung in Thüringen, ob der getötete Thüringer als weiteres Todesopfer rechter Gewalt anzuerkennen ist: „Gerade mit Blick auf die Erfahrungen aus dem NSU-Komplex darf ein möglicher rechter Tathintergrund weder übersehen noch verharmlost werden. Entscheidend ist, dass die Schweizer Ermittlungsbehörden die neonazistischen Bezüge, mögliche Tatmotive und die Rolle der anwesenden Personen umfassend untersuchen. Es stellt sich aufgrund langjährig bekannter Verbindungen zwischen Schweizer und Thüringer Neonazis auch die Frage, inwieweit der mutmaßliche Täter bereits in Thüringen strafrechtlich in Erscheinung getreten ist.“ Die Abgeordnete hat deswegen eine Kleine Anfrage an die Thüringer Landesregierung eingereicht, um zu klären, welche Erkenntnisse der Landesregierung vorliegen, welche Schritte zur Aufklärung sowie zur Prüfung einer Anerkennung als Todesopfer rechter Gewalt unternommen werden. „Die Angehörigen haben ein Recht auf Aufklärung, und die Gesellschaft hat ein Recht darauf, dass rechte Gewalt als solche benannt und ihre Strukturen offengelegt werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78963</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 12:17:39 +0100</pubDate>
                <title>Finanzpolitische Panikmache beenden</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/finanzpolitische-panikmache-beenden/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Herbst-Steuerschätzung und der Einordnung dieser durch die Finanzministerin: „Wie schon die mittelfristige Finanzplanung zeigt, nun auch die aktuelle Herbst-Steuerschätzung, dass die finanzpolitische Panikmache der Finanzministerin übertrieben ist. Die Zeiten sind zwar herausfordernd, aber lange nicht so dramatisch, wie sie immer dargestellt werden. Die ständige politische Instrumentalisierung der Finanzplanung oder der Steuerschätzungen zur Umsetzung von radikalen Sparmaßnahmen muss ein Ende haben. Diese Form der Kommunikation sorgt nur für Verunsicherung.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Herbst-Steuerschätzung und der Einordnung dieser durch die Finanzministerin: „Wie schon die mittelfristige Finanzplanung zeigt, nun auch die aktuelle Herbst-Steuerschätzung, dass die finanzpolitische Panikmache der Finanzministerin übertrieben ist. Die Zeiten sind zwar herausfordernd, aber lange nicht so dramatisch, wie sie immer dargestellt werden. Die ständige politische Instrumentalisierung der Finanzplanung oder der Steuerschätzungen zur Umsetzung von radikalen Sparmaßnahmen muss ein Ende haben. Diese Form der Kommunikation sorgt nur für Verunsicherung.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schaft ist überzeugt, dass anstatt immer mit Kürzungen zu drohen, auch die Einnahmeseite angegangen werden sollte: „Wenn die Lage wirklich so dramatisch ist, wie Frau Wolf immer erzählt, frage ich mich, warum sie dann immer noch auf zusätzliche Steuereinnahmen verzichtet. Während dem Land Gelder durch die Senkung der Grunderwerbsteuer verloren gegangen sind, haben zeitgleich Immobilieninvestoren profitiert, nicht wie beabsichtigt Familien. Dieses Geld fehlt nun für Kindergärten, Krankenhäuser oder Kommunen. Vor allem Familien mit kleinerem Geldbeutel wurde überhaupt nicht geholfen. Statt die Last der finanziellen Situation des Freistaates nur den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Verbänden überzuhelfen, erwarte ich endlich konsequentes Handeln bezüglich der Einnahmeseite im Finanzministerium.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Haushalt-Finanzen</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78961</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:16:45 +0100</pubDate>
                <title>Kein Atommüllendlager in Thüringen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/kein-atommuellendlager-in-thueringen/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager erklärt Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Wir als Die Linke stellen uns gegen ein Atommüllendlager in Thüringen. Thüringen ist durch den historischen Uranabbau bereits radioaktiv belastet und braucht keine zusätzlichen Belastungen. Unser Freistaat ist keine Müllhalde für Atommüll aus westdeutschen Kraftwerken.“

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager erklärt Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Wir als Die Linke stellen uns gegen ein Atommüllendlager in Thüringen. Thüringen ist durch den historischen Uranabbau bereits radioaktiv belastet und braucht keine zusätzlichen Belastungen. Unser Freistaat ist keine Müllhalde für Atommüll aus westdeutschen Kraftwerken.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) stellt am 27. Oktober 2026 ihren neuen Sachstandsbericht zur bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager vor. Aktuell verbleiben weiterhin sieben Thüringer Teilgebiete im laufenden Auswahlverfahren.</p>
<p>Der Abgeordnete kritisiert zudem die ungleiche Lastenverteilung zwischen den westdeutschen Hauptverursachern des Atommülls und Ostdeutschland. Dies drückt sich vor allem dadurch aus, dass die Gewinne der Atomindustrie nie nach Thüringen oder in den Osten geflossen sind, sondern in die Konzernzentralen im Westen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Energiepolitik</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78950</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 11:18:31 +0100</pubDate>
                <title>Geplanter Arbeitsplatzabbau bei ARYZTA in Nordhausen: Schäbiger Umgang mit Beschäftigten</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/geplanter-arbeitsplatzabbau-bei-aryzta-in-nordhausen-schaebiger-umgang-mit-beschaeftigten/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin, reagieren auf die heute bekannt gewordenen Umstrukturierungspläne des Backwaren-Herstellers ARYZTA und den vom Konzern geplanten Arbeitsplatzabbau in Nordhausen. „Erneut will ein Konzern in Thüringen Arbeitsplätze abbauen, um Profite an Aktionäre umzuverteilen. Das ist eine Sauerei und die Landesregierung darf nicht einfach dabei zuschauen, wie Manager den Wirtschaftsstandort Thüringen abwickeln und Thüringerinnen und Thüringern vor die Tür setzen wollen, die den Laden am Laufen halten. Mal wieder sollen Beschäftigte um ihrer harten Arbeit Lohn gebracht werden zu Gunsten derer, die davon profitieren, dass andere für sie arbeiten. Dieses unverantwortliche Profitstreben braucht politischen Gegenwind.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin, reagieren auf die heute bekannt gewordenen Umstrukturierungspläne des Backwaren-Herstellers ARYZTA und den vom Konzern geplanten Arbeitsplatzabbau in Nordhausen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Christian Schaft:</strong></p>
<p>„Erneut will ein Konzern in Thüringen Arbeitsplätze abbauen, um Profite an Aktionäre umzuverteilen. Das ist eine Sauerei und die Landesregierung darf nicht einfach dabei zuschauen, wie Manager den Wirtschaftsstandort Thüringen abwickeln und Thüringerinnen und Thüringern vor die Tür setzen wollen, die den Laden am Laufen halten. Mal wieder sollen Beschäftigte um ihrer harten Arbeit Lohn gebracht werden zu Gunsten derer, die davon profitieren, dass andere für sie arbeiten. Dieses unverantwortliche Profitstreben braucht politischen Gegenwind.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lena Saniye Güngör:</strong></p>
<p>„Wenn die Landesregierung arbeitsmarktpolitisch so weitermacht wie bisher, werden die ohnehin schon schwierigen Themen Kindergärten, Feuerwehren und Gesundheitsversorgung auf dem Land zu einer ernsthaften Gefahr. Der Arbeitsplatzschwund in den Regionen führt zu Abwanderung und erhöht den Druck auf Versorgungsstrukturen und auf die Lebensverhältnisse. Die Landesregierung ist gefordert diesem Abwärtstrend etwas entgegen zu setzen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beide Abgeordnete erinnert das Vorgehen des Konzerns an das Agieren des Vorstandes von Zalando. Bevor Betriebsrat und Beschäftigte über die Pläne informiert wurden, habe es die Presse erfahren. Ein derart schäbiger Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen sei nicht hinnehmbar. Die Linke werde Beschäftigte, Betriebsrat und Gewerkschaft unterstützen, um den Konzern mit diesem falschen Handeln nicht einfach davonkommen zu lassen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78943</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 10:42:43 +0200</pubDate>
                <title>Wohnraum für Auszubildende: Azubis haben keine Lobby</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/wohnraum-fuer-auszubildende-azubis-haben-keine-lobby/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>Zu den angekündigten Bauprojekten für studentisches Wohnen durch einen privaten Anbieter mit staatlicher Förderung in Weimar und durch die Ernst-Abbe-Stiftung in Jena kritisiert Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ich begrüße die Investition von finanziellen Mitteln in Wohnraum für Studierende und fordere gleichzeitig die Landesregierung auf, mehr günstigen Wohnraum für Azubis zu schaffen. Es geht nicht darum, Gruppen gegeneinander auszuspielen, sondern junge Menschen – egal, ob sie ein Studium oder eine Ausbildung absolvieren – gleichwertig zu behandeln. Offensichtlich haben Azubis in Thüringen unter dieser Landesregierung keine Lobby. Die bereits angekündigte Prüfung zur Errichtung eines Azubiwerks durch den Ministerpräsidenten lässt immer noch auf sich warten, und von den regierungstragenden Fraktionen im Landtag hört man dazu nichts.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den angekündigten Bauprojekten für studentisches Wohnen durch einen privaten Anbieter mit staatlicher Förderung in Weimar und durch die Ernst-Abbe-Stiftung in Jena kritisiert Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ich begrüße die Investition von finanziellen Mitteln in Wohnraum für Studierende und fordere gleichzeitig die Landesregierung auf, mehr günstigen Wohnraum für Azubis zu schaffen. Es geht nicht darum, Gruppen gegeneinander auszuspielen, sondern junge Menschen – egal, ob sie ein Studium oder eine Ausbildung absolvieren – gleichwertig zu behandeln. Offensichtlich haben Azubis in Thüringen unter dieser Landesregierung keine Lobby. Die bereits angekündigte Prüfung zur Errichtung eines Azubiwerks durch den Ministerpräsidenten lässt immer noch auf sich warten, und von den regierungstragenden Fraktionen im Landtag hört man dazu nichts.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits im März 2025 hatte die Fraktion Die Linke einen Antrag zur Schaffung eines Azubiwerks eingebracht, Stark erklärt dazu: „Die Bedarfe für Azubi-Wohnheime sind da. Was es jetzt braucht, ist ein gut organisierter Prozess, wie unter dem Dach eines Azubiwerks bereits bestehende Wohnheime für Auszubildende integriert und neuer Wohnraum geschaffen werden kann. Unterstützungsangebote und Mitbestimmung sowie eine jährliche Auszubildendenkonferenz gehören ebenfalls dazu, um Azubis endlich die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie dringend brauchen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Ausbildungspolitik</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78942</guid>
                <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 17:10:40 +0200</pubDate>
                <title>Gewaltschutz in Thüringen: Es tut sich zu wenig</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/gewaltschutz-in-thueringen-es-tut-sich-zu-wenig/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Der Ausbau des Gewaltschutzes in Thüringen kommt nur schleppend voran, das attestiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach einer Antwort der Landesregierung auf eine Dringlichkeitsanfrage: „Der Gewaltschutz scheint nicht die oberste Priorität der Thüringer Landesregierung zu sein. Seit 1. Januar 2025 ist eine weitreichende Änderung des Thüringer Chancengleichheitsfördergesetz in Kraft getreten, dennoch kommt der Ausbau von Gewaltschutzeinrichtungen nur schleppend voran. Die letzte notwendige Rechtsverordnung soll erst im vierten Quartal 2027 erfolgen. Das ist viel zu spät.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ausbau des Gewaltschutzes in Thüringen kommt nur schleppend voran, das attestiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach einer Antwort der Landesregierung auf eine Dringlichkeitsanfrage: „Der Gewaltschutz scheint nicht die oberste Priorität der Thüringer Landesregierung zu sein. Seit 1. Januar 2025 ist eine weitreichende Änderung des Thüringer Chancengleichheitsfördergesetz in Kraft getreten, dennoch kommt der Ausbau von Gewaltschutzeinrichtungen nur schleppend voran. Die letzte notwendige Rechtsverordnung soll erst im vierten Quartal 2027 erfolgen. Das ist viel zu spät.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 14. Oktober berichtete der MDR zudem über die Aussage von Nadja Sthamer, Thüringens Gleichstellungsbeauftragte, die mittlerweile nicht mehr mit der Errichtung der neuen sechs Frauenhäuser bis Ende des Jahres rechnet. Güngör kritisiert die fehlende Priorisierung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Damit sind bald zwei Jahre vergangen, ohne dass der mit der Gesetzesänderung beabsichtigte wesentliche Ausbau der Gewaltschutzstrukturen vorangeschritten ist. Immerhin läuft das Trägeranerkennungsverfahren, auch wenn nicht klar ist, bis wann und wie lange das anschließende Ausschreibungsverfahren dauert und letztlich, wann endlich die neuen Frauenhäuser in Thüringen entstehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei werden diese zusätzlichen Plätze dringend gebraucht, so Güngör: „Die Frauenhäuser sind regelmäßig überfüllt, Schutzsuchende müssen abgewiesen werden. Jeder Tag, der verstreicht, ohne den ersehnten Ausbau, ist eine Gefahr für Schutzsuchende.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Weitere Informationen</u>:</p>
<p>Die Dringlichkeitsanfrage samt Antwort ist im Parlamentsdokumentationssystem unter der Drucksachennummer 8/4441 zu finden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78937</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 09:34:42 +0200</pubDate>
                <title>Zweiter Gedenktag für Opfer rechter Gewalt ist wichtiges Zeichen gegen das Vergessen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/zweiter-gedenktag-fuer-opfer-rechter-gewalt-ist-wichtiges-zeichen-gegen-das-vergessen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Am Sonnabend, 24. Oktober 2026, findet zum zweiten Mal der Gedenktag für die Opfer rechter Gewalt in Erfurt statt. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Wem gehört der öffentliche Raum?“ und beschäftigt sich mit rechter Raumnahme und was ihr entgegensetzt werden kann. Im Zeitraum von 14:00-19:00 Uhr wird zu einem vielfältigen Programm in die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße eingeladen. Geplant sind Infostände diverser Thüringer Initiativen und Vereine, eine Finissage der Fotoausstellung „Rechtes Land“, Gedenkreden mit musikalischer Begleitung des antifaschistischen „Rotkelchen“-Chors und eine Podiumsdiskussion mit Prof. Frank Eckardt (Bauhaus-Universität Weimar) zur rechten Raumeroberung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Sonnabend, 24. Oktober 2026, findet zum zweiten Mal der Gedenktag für die Opfer rechter Gewalt in Erfurt statt. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Wem gehört der öffentliche Raum?“ und beschäftigt sich mit rechter Raumnahme und was ihr entgegensetzt werden kann. Im Zeitraum von 14:00-19:00 Uhr wird zu einem vielfältigen Programm in die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße eingeladen. Geplant sind Infostände diverser Thüringer Initiativen und Vereine, eine Finissage der Fotoausstellung „Rechtes Land“, Gedenkreden mit musikalischer Begleitung des antifaschistischen „Rotkelchen“-Chors und eine Podiumsdiskussion mit Prof. Frank Eckardt (Bauhaus-Universität Weimar) zur rechten Raumeroberung.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Gedenktag erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der Gedenktag ist ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen. Das gilt umso mehr in Zeiten, in denen rechte Gewalt allgegenwärtig ist und von der parlamentarischen Rechten dauerhaft befeuert wird. Der Gedenktag erinnert an die gesellschaftliche Verantwortung für rechte Taten, macht Perspektiven Betroffener rechter Gewalt sichtbar und schafft Räume für Austausch. Er ist den mindestens drei Todesopfern rechter Gewalt in Erfurt seit 1990 gewidmet: Heinz Mädel, Ireneusz Szyderski und Hartmut Balzke. Alle drei sind Todesopfer rechter Gewalt, wie auch die kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Studie bestätigte. Bislang erfolgte keine staatliche Anerkennung der drei und der weiteren, die durch die Studie als Todesopfer rechter Gewalt klassifiziert wurden. Als Fraktion haben wir einen entsprechenden Antrag zur Anerkennung im Landtag eingebracht und hoffen, dass die Mehrheit der demokratischen Fraktionen diesem zustimmt. Es ist ein relevanter Part sowohl der Trauerarbeit als auch des oftmals zermürbenden Kampfes Angehöriger, auch um endlich einen Abschluss finden zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Programm zum Gedenktag 2026: <a href="https://www.blindeflecken.com/" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.blindeflecken.com/</u></a></p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78927</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Oct 2026 16:14:02 +0200</pubDate>
                <title>Arbeitsplatzverluste in der Industrie in Thüringen: Studie stellt Wirtschaftspolitik der letzten Jahre miserables Zeugnis aus</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/arbeitsplatzverluste-in-der-industrie-in-thueringen-studie-stellt-wirtschaftspolitik-der-letzten-jahre-miserables-zeugnis-aus/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Studie „Sektoraler Strukturwandel in Deutschland 2019 – 2025“ des ifo-Instituts: „Thüringen ist überdurchschnittlich vom Arbeitsplatzverlust in der Industrie betroffen. Die Beschäftigungsstatistik ist Ausdruck einer miserablen Wirtschaftspolitik der letzten Jahre. Die schleichende Deindustrialisierung in Thüringen folgt einem bundesweiten Trend und ist Ausdruck davon, dass Bundes- sowie Landesregierungen, aber auch die Managementzentralen den Strukturwandel in der Industrie verschlafen haben. Ausbaden müssen das nun diejenigen, die jahrelang hart gearbeitet haben und am wenigsten vom Aufschwung profitiert haben: die Beschäftigten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Studie „Sektoraler Strukturwandel in Deutschland 2019 – 2025“ des ifo-Instituts: „Thüringen ist überdurchschnittlich vom Arbeitsplatzverlust in der Industrie betroffen. Die Beschäftigungsstatistik ist Ausdruck einer miserablen Wirtschaftspolitik der letzten Jahre. Die schleichende Deindustrialisierung in Thüringen folgt einem bundesweiten Trend und ist Ausdruck davon, dass Bundes- sowie Landesregierungen, aber auch die Managementzentralen den Strukturwandel in der Industrie verschlafen haben. Ausbaden müssen das nun diejenigen, die jahrelang hart gearbeitet haben und am wenigsten vom Aufschwung profitiert haben: die Beschäftigten.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete ist besonders enttäuscht von der Schläfrigkeit der hiesigen Landesregierung. Diese sei arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitisch im Schlafwagen unterwegs. Die Erfolge in der Halbleiterindustrie könnten darüber nicht hinwegtäuschen und würden bei Weitem den Schwund in der gesamten Industrie nicht ausgleichen. Es sei nun dringend geboten, gemeinsam mit den Beschäftigten über Zukunftsperspektiven und Formen der Überbrückung für Betriebe in Krisenzeiten zu reden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78926</guid>
                <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 14:24:39 +0200</pubDate>
                <title>Über 1.000 zum Teil bewaffnete Reichsbürger in Thüringen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/ueber-1000-zum-teil-bewaffnete-reichsbuerger-in-thueringen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zur aktuellen Antwort auf die Kleine Anfrage zu Reichsbürgern in Thüringen erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Laut Landesregierung sollen in Thüringen 1.050 Reichsbürger leben. Besonders erschreckend ist, dass davon 19 Reichsbürger über 66 Langwaffen und 34 Kurzwaffen verfügen. Nicht zuletzt die wegen Rechtsterrorismus angeklagte Reichsbürgergruppe Reuß zeigt, wie gefährlich bewaffnete Reichsbürger sind. Eine konsequente Entwaffnung unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten ist deshalb dringend geboten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur aktuellen Antwort auf die Kleine Anfrage zu Reichsbürgern in Thüringen erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Laut Landesregierung sollen in Thüringen 1.050 Reichsbürger leben. Besonders erschreckend ist, dass davon 19 Reichsbürger über 66 Langwaffen und 34 Kurzwaffen verfügen. Nicht zuletzt die wegen Rechtsterrorismus angeklagte Reichsbürgergruppe Reuß zeigt, wie gefährlich bewaffnete Reichsbürger sind. Eine konsequente Entwaffnung unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten ist deshalb dringend geboten.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete erklärt weiter: „Polizeilich erfasste Straftaten von Reichsbürgern sind laut Landesregierung nach einem starken Rückgang von 94 (2023) auf 33 (2024), 2025 wieder leicht auf 40 Straftaten gestiegen. Besorgniserregend sind die insgesamt 17 Angriffe in den Jahren 2023-2025 auf Polizeiangehörige, Amtsträger, Mandatsträger und Justizbeamte und die sechs Reichsbürger, die per Haftbefehl gesucht werden. Eine gute Nachricht ist der starke Rückgang an registrierten unberechtigten Geldforderungen an Landesbedienstete, Polizeivollzugsbeamte oder Justizbeamte (zum Beispiel durch die sogenannte Malta-Masche) von 297 (2023) auf 101 (2024) und 40 (2025), bleibt damit aber dennoch weiterhin ein Mittel der Einschüchterung und Erschleichung von Geld, auf das Behörden vorbereitet sein sollten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Antworten des Innenministeriums zeigen, dass es Reichsbürger unterschätzt und nicht richtig versteht. Dass das Innenministerium nur 60 der über 1.000 Reichsbürger als rechtsextremistisch einordnet, ist äußerst fragwürdig, sind doch die ideologischen und personellen Überschneidungen von Reichsbürgern mit der extremen Rechten unverkennbar und gut belegt. Die konstruierte Trennung trägt zu einer Verharmlosung von Reichsbürgern als vermeintlich ‚harmlose Spinner‘ und einer zu niedrigen Erfassung von Straftaten und Personenzahlen im Phänomenbereich Rechtsextremismus bei und muss dringend angepasst werden“, fordert König-Preuss abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Inneres</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78919</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 12:26:16 +0200</pubDate>
                <title>Mittelfristige Finanzplanung: Die Linke lehnt Sparpläne der Landesregierung ab</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/mittelfristige-finanzplanung-lehnen-sparplaene-der-landesregierung-ab/</link>
                <author>Ronald Hande</author>
                <description>„Die Linke lehnt die im Zusammenhang mit der Vorlage der mittelfristigen Finanzplanung durch die Landesregierung angekündigten Sparmaßnahmen ab. Es ist der falsche Weg, Förderprogramme und Personalstellen pauschal zu streichen“, erklärt der finanzpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Ronald Hande. Die Linke habe seit Beginn der Legislatur eine Haushaltsstrukturkommission gefordert, bei der nicht nur drei ministerielle Spitzen im Hinterzimmer sitzen und Sparpläne verabreden, sondern ein Gremium, an dem auch gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, Kammern, Verbände und Interessenvertretungen beteiligt werden. „Unter diesen Voraussetzungen würde effizientes und sparsames Handeln durch eine breite gesellschaftliche Basis in Thüringen getragen werden. Blindes und unkoordiniertes Streichen bewirkt genau das Gegenteil“, sagt der Abgeordnete.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Linke lehnt die im Zusammenhang mit der Vorlage der mittelfristigen Finanzplanung durch die Landesregierung angekündigten Sparmaßnahmen ab. Es ist der falsche Weg, Förderprogramme und Personalstellen pauschal zu streichen“, erklärt der finanzpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Ronald Hande.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke habe seit Beginn der Legislatur eine Haushaltsstrukturkommission gefordert, bei der nicht nur drei ministerielle Spitzen im Hinterzimmer sitzen und Sparpläne verabreden, sondern ein Gremium, an dem auch gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, Kammern, Verbände und Interessenvertretungen beteiligt werden. „Unter diesen Voraussetzungen würde effizientes und sparsames Handeln durch eine breite gesellschaftliche Basis in Thüringen getragen werden. Blindes und unkoordiniertes Streichen bewirkt genau das Gegenteil“, sagt der Abgeordnete.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die mittelfristige Finanzplanung stelle das Land erwartbar vor eine Herausforderung. Es bleibe allerdings abzuwarten, ob sich die prognostizierte Entwicklung so drastisch abzeichne. „Wir lehnen die politische Instrumentalisierung dieses Frühwarnsystems zur Umsetzung von radikalen Sparmaßnahmen strikt ab“, betont Ronald Hande.</p>]]></content:encoded>
                <category>Ronald Hande</category><category>Haushalt-Finanzen</category><category>Presse</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-78913</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:40:30 +0200</pubDate>
                <title>Fünf Euro im Monat sind eine Beruhigungspille – Wohngeldkürzungen stoppen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/fuenf-euro-im-monat-sind-eine-beruhigungspille-wohngeldkuerzungen-stoppen/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Zur Forderung der CDU nach einer Stromsteuersenkung für alle erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die CDU verspricht, das Leben wieder bezahlbar zu machen. Gleichzeitig plant die unionsgeführte Bundesregierung Einschnitte beim Wohngeld. Dieser Widerspruch lässt sich nicht mit einer Stromsteuersenkung überdecken. 60 Euro Entlastung im Jahr sind gerade einmal fünf Euro im Monat. Thüringer Wohngeldhaushalte erhalten im Durchschnitt 224 Euro monatlich. Wer diesen Haushalten beim Wohngeld Geld streichen will und fünf Euro beim Strom als große Entlastung verkauft, verabreicht eine Beruhigungspille. Die Miete wird davon nicht bezahlbar.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Forderung der CDU nach einer Stromsteuersenkung für alle erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die CDU verspricht, das Leben wieder bezahlbar zu machen. Gleichzeitig plant die unionsgeführte Bundesregierung Einschnitte beim Wohngeld. Dieser Widerspruch lässt sich nicht mit einer Stromsteuersenkung überdecken. 60 Euro Entlastung im Jahr sind gerade einmal fünf Euro im Monat. Thüringer Wohngeldhaushalte erhalten im Durchschnitt 224 Euro monatlich. Wer diesen Haushalten beim Wohngeld Geld streichen will und fünf Euro beim Strom als große Entlastung verkauft, verabreicht eine Beruhigungspille. Die Miete wird davon nicht bezahlbar.“</strong><br>&nbsp;</p>
<p>Müller hält es für unbestritten, dass jeder Euro Entlastung helfe, aber entscheidend sei, was am Ende des Monats tatsächlich zum Leben bleibt. Besonders widersinnig sei es, wenn Menschen durch die Kürzungen zwar ihren Wohngeldanspruch verlieren, anschließend dann aber auf Grundsicherung angewiesen sind. Die Unterstützung werde dann zwischen Sozialleistungssystemen verschoben. Für Betroffene bedeute das neue Anträge, zusätzliche Unsicherheit und womöglich erneute Wartezeiten. Den Haushaltsstrom müssten sie auch dort aus dem knappen Regelbedarf bezahlen.<br>&nbsp;</p>
<p>Müller weiter: „Ministerpräsident Mario Voigt muss sich daran messen lassen, ob er die Menschen vor diesen Einschnitten schützt. Wer bezahlbares Leben verspricht, muss sich konsequent gegen Wohngeldkürzungen einsetzen. Die Linke fordert: Wohngeld ungekürzt erhalten, Anträge schneller bearbeiten und Menschen mit kleinen Einkommen wirksam entlasten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
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