<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.die-linke-thl.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 12:19:31 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 30 Oct 2026 12:19:31 +0100</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78975</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 10:36:04 +0100</pubDate>
                <title>Gedenken an Opfer des NSU</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/gedenken-an-opfer-des-nsu/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Herzlich laden wir als Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Sie am Mittwoch, dem 4. November um 15:00 Uhr ein, am Erinnerungsort „Schattenwurf“ im Beethovenpark vor dem Thüringer Landtag in Erfurt im Rahmen eines öffentlichen Gedenkens, den Opfern des rechtsterroristischen NSU zu gedenken. Am Abend des selben Tages um 19:00 Uhr laden wir zu einer digitalen Gesprächsveranstaltung mit Angehörigen der Ermordeten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich laden wir als Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Sie am Mittwoch, dem 4. November um 15:00 Uhr ein, am Erinnerungsort „Schattenwurf“ im Beethovenpark vor dem Thüringer Landtag in Erfurt im Rahmen eines öffentlichen Gedenkens, den Opfern des rechtsterroristischen NSU zu gedenken. Am Abend des selben Tages um 19:00 Uhr laden wir zu einer digitalen Gesprächsveranstaltung mit Angehörigen der Ermordeten.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss: „Im Rahmen des Gedenkens wollen wir an die Opfer des aus Thüringen stammenden Nationalsozialistischen Untergrunds erinnern. Bei einer zusätzlichen digitalen Veranstaltung ab 19:00 Uhr werden wir auch am 15. Jahrestages der Selbstenttarnung gemeinsam mit Angehörigen daran erinnern, wie groß die Gefahr der extremen Rechten ist und wie nachlässig Behörden mit dieser Gefahr umgehen. Die Folgen sind brutal: es kostet Menschenleben. An die Opfer erinnern wir, um gleichzeitig zu mahnen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns über Ihr Erscheinen und potentielle Berichterstattung anlässlich des 15. Jahrestages.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen zu der Gesprächsveranstaltungen finden Sie unter folgendem Link:<a href="https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/rechter-terror-staatliches-versagen-und-gesellschaftliche-verantwortung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&nbsp;https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/rechter-terror-staatliches-versagen-und-gesellschaftliche-verantwortung/</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2026/sp/banner-15-jahre-selbstenttarnung-nsu-00.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78974</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 10:33:59 +0100</pubDate>
                <title>GenZ-Proteste: Die Linke unterstützt den Protestaufruf für bessere Bildungspolitik</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/genz-proteste-die-linke-unterstuetzt-den-protestaufruf-fuer-bessere-bildungspolitik/</link>
                <author>Linda Stark, Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>Zu den angekündigten Protesten „GenZ regelt“ am 31. Oktober 2026 um 14 Uhr auf dem Anger in Erfurt erklären sich die Abgeordneten der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Ulrike Grosse-Röthig und Linda Stark solidarisch. Beide Abgeordnete bewerten den Aufruf zu friedlichen Demonstrationen gegen die Wehrpflicht, für bessere Bildungs- und Sozialpolitik als Ausdruck eines Hilferufs einer ganzen Generation, die keinen Anker mehr in unserer Gesellschaft finde.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den angekündigten Protesten „GenZ regelt“ am 31. Oktober 2026 um 14 Uhr auf dem Anger in Erfurt erklären sich die Abgeordneten der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Ulrike Grosse-Röthig und Linda Stark solidarisch. Beide Abgeordnete bewerten den Aufruf zu friedlichen Demonstrationen gegen die Wehrpflicht, für bessere Bildungs- und Sozialpolitik als Ausdruck eines Hilferufs einer ganzen Generation, die keinen Anker mehr in unserer Gesellschaft finde.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Proteste in Frankreich, Italien und mittlerweile auch Portugal fordert Ulrike Grosse-Röthig: „Seit der Corona-Pandemie hat sich die mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern zunehmend verschlechtert. Viele fühlen sich allein gelassen und haben Angst vor der Zukunft, daher sind Investitionen ins Bildungssystem dringend geboten. Mehr Lehrkräfte, kleinere Klassen sowie längeres gemeinsames Lernen sind Teil der Lösung um das Schulsystem endlich zu verbessern.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Linda Stark erklärt im Kontext von steigenden finanziellen Mitteln für die Bundeswehr und Aufrüstung in Deutschland: „Die Bundesregierung gibt Milliarden für die deutsche Rüstungsindustrie aus und spart an der Zukunft junger Menschen, dieser Zustand ist nicht länger tragbar. Jugendliche müssen mit ihren Anliegen ernst genommen und in politische Entscheidungen einbezogen werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Bildung</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Jugend</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts1/ressort-banner-00-nachrichten03.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78973</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 10:32:00 +0100</pubDate>
                <title>Höckes rassistische Trennungsfantasien befördern AfD-Verbotsverfahren – Thüringen muss nächsten Schritt gehen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/hoeckes-rassistische-trennungsfantasien-befoerdern-afd-verbotsverfahren-thueringen-muss-naechsten-schritt-gehen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>„Höckes rassistische Trennungsfantasien sind eine Kampfansage an die Menschenwürde, niemand muss sich von der AfD seine Zugehörigkeit zu dieser Gesellschaft absprechen lassen“, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Nach einem Bericht der Thüringer Allgemeinen teilte Höcke beim AfD-Bürgerdialog in Jena Menschen in „Kinder des Orients“, „Kinder Afrikas“ und „Kinder Europas“ ein und erklärte: „Unsere Wege trennen sich an dieser Stelle.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Höckes rassistische Trennungsfantasien sind eine Kampfansage an die Menschenwürde, niemand muss sich von der AfD seine Zugehörigkeit zu dieser Gesellschaft absprechen lassen“, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Nach einem Bericht der Thüringer Allgemeinen teilte Höcke beim AfD-Bürgerdialog in Jena Menschen in „Kinder des Orients“, „Kinder Afrikas“ und „Kinder Europas“ ein und erklärte: „Unsere Wege trennen sich an dieser Stelle.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Seine daraus abgeleitete Forderung nach ‚Remigration‘ zielt nicht auf das Verhalten Einzelner, sondern auf die Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen nach ihrer Herkunft. Das ist keine&nbsp;harmlose Provokation, sondern eine perfide rassistische Drohung gegen unsere Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen, auf die es eine klare Reaktion des Freistaat Thüringens und des Ministerpräsidenten braucht“, so König-Preuss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Äußerungen unterstreichen für König-Preuss die Dringlichkeit des Antrags der Fraktion Die Linke zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens, zu dem am 30. September eine öffentliche Anhörung im Thüringer Landtag stattfand. Der Antrag fordert die Landesregierung auf, sich gegenüber der Bundesregierung und gemeinsam mit anderen Ländern im Bundesrat für ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht einzusetzen. „Nach der Anhörung müssen jetzt Konsequenzen folgen, die Höcke-AfD&nbsp;hat die NPD längst rechts überholt und spricht unverblümt aus, was sie vor hat. Wir hoffen auf Unterstützung der demokratischen Fraktionen beim Antrag für ein AfD-Verbotsverfahren, die Landesregierung muss den Weg nach Karlsruhe aktiv voranbringen. Über ein Verbot entscheidet das Bundesverfassungsgericht, aber der&nbsp;Prüfauftrag muss durch die Politik auf die Spur gebracht werden, damit das Gericht tätig werden kann. Die Voraussetzungen sind erfüllt und wir dürfen nicht warten, bis aus Höckes rassistischen Ausgrenzungsfantasien staatliches Handeln wird“, fordert König-Preuss.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2026/afd-verbot/Banner-16zu9-Afd-Verbot-Jetzt-Website-01-web.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78971</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Oct 2026 17:38:03 +0100</pubDate>
                <title>Kampagne gegen Elif Eralp unerträglich</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/kampagne-gegen-eralp-kampagne-gegen-eralp-unertraeglich/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, meldet sich in der Debatte um Vorwürfe gegen Elif Eralp und ihrer Sorgen über die Sicherheit ihrer Familie zu Wort: „Als Männer wie Marco Wanderwitz oder Karl Lauterbach ihre Sorge um ihre Familien durch Anfeindungen thematisierten oder sich aus der Politik zurückzogen, wurde Verständnis und Solidarität gezeigt. Wenn eine Politikerin wie Elif Eralp sich Sorgen um ihre Familie macht, wird ein Kommentar aus einem nicht autorisierten Dokument genutzt, um sie als schwach und erpressbar darzustellen. Das finde ich unerträglich. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, meldet sich in der Debatte um Vorwürfe gegen Elif Eralp und ihrer Sorgen über die Sicherheit ihrer Familie zu Wort: „Als Männer wie Marco Wanderwitz oder Karl Lauterbach ihre Sorge um ihre Familien durch Anfeindungen thematisierten oder sich aus der Politik zurückzogen, wurde Verständnis und Solidarität gezeigt. Wenn eine Politikerin wie Elif Eralp sich Sorgen um ihre Familie macht, wird ein Kommentar aus einem nicht autorisierten Dokument genutzt, um sie als schwach und erpressbar darzustellen. Das finde ich unerträglich.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einer Zeit, in der Menschen, die sich politisch engagieren – egal ob beruflich oder im Ehrenamt – immer wieder angegriffen und angefeindet werden, ist dieser Umgang mit den Sorgen einer Politikerin fatal. Elif Eralp ist eine mutige und stabile Person mit einer sehr klaren Haltung, die sich nicht einschüchtern lässt. Sie will ein Berlin, in dem alle Menschen ein bezahlbares und sicheres Leben führen können. Dazu gehört die Schaffung sozialer und öffentlicher Sicherheit. Dafür streitet sie mit den Mitgliedern unserer Partei und das ist gut so, denn das ist, was die Menschen in Berlin erwarten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Medien</category><category>Presse</category><category>Wichtig</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/7/d/csm_portrait-banner-2026-schaft1_e8844bc4ad.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78969</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Oct 2026 11:55:40 +0100</pubDate>
                <title>Todesfall bei After-Show-Party in der Schweiz: Weiteres Thüringer Todesopfer rechter Gewalt</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/todesfall-bei-after-show-party-in-der-schweiz-weiteres-thueringer-todesopfer-rechter-gewalt/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Nach dem gewaltsamen Tod eines 27-jährigen Konzertbesuchers auf einer Aftershow-Party nach einem Konzert der Band „Krawallbrüder“ in der Schweiz fordert Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, eine umfassende Aufklärung der Tat, insbesondere möglicher neonazistischer Hintergründe, sowie die Prüfung einer Anerkennung als Todesopfer rechter Gewalt. „Nach mir vorliegenden Informationen handelt es sich bei dem 27-jährigen Todesopfer um einen jungen Mann aus dem Kyffhäuserkreis in Thüringen. Bisher veröffentlichte Berichte aus der Schweiz machen deutlich, dass erneut neonazistische Gewalt einem Menschen das Leben gekostet hat. Erneut müssen Angehörige und Freunde um einen Menschen trauern, der noch leben könnte.“ König-Preuss spricht den Angehörigen, Freunden und Freundinnen auch im Namen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag ihr Beileid aus.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach dem gewaltsamen Tod eines 27-jährigen Konzertbesuchers auf einer Aftershow-Party nach einem Konzert der Band „Krawallbrüder“ in der Schweiz fordert Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, eine umfassende Aufklärung der Tat, insbesondere möglicher neonazistischer Hintergründe, sowie die Prüfung einer Anerkennung als Todesopfer rechter Gewalt. „Nach mir vorliegenden Informationen handelt es sich bei dem 27-jährigen Todesopfer um einen jungen Mann aus dem Kyffhäuserkreis in Thüringen. Bisher veröffentlichte Berichte aus der Schweiz machen deutlich, dass erneut neonazistische Gewalt einem Menschen das Leben gekostet hat. Erneut müssen Angehörige und Freunde um einen Menschen trauern, der noch leben könnte.“ König-Preuss spricht den Angehörigen, Freunden und Freundinnen auch im Namen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag ihr Beileid aus.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der verhaftete mutmaßliche Täter soll ein langjähriges Mitglied des in Deutschland verbotenen neonazistischen Netzwerks „Blood &amp; Honour“ sein. Bereits während des Konzerts sollen Personen mit der Aufschrift „Blood &amp; Honour Zürich“ aufgefallen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Umstände der Tat legen einen neonazistischen Hintergrund nahe, der bei den Ermittlungen konsequent berücksichtigt werden muss. Besonders erschütternd ist ein mir vorliegender Augenzeugenbericht, wonach Beteiligte weiter zu ‚Landser‘ getanzt haben sollen, während der junge Mann bereits am Boden lag und versucht wurde, ihn wiederzubeleben. Sollte sich dies bestätigen, offenbart es ein erschreckendes Ausmaß an Menschenverachtung und Gleichgültigkeit gegenüber einem Menschenleben“, so König-Preuss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss hofft auf eine lückenlose Aufklärung der Tat durch Schweizer Behörden sowie eine Prüfung in Thüringen, ob der getötete Thüringer als weiteres Todesopfer rechter Gewalt anzuerkennen ist: „Gerade mit Blick auf die Erfahrungen aus dem NSU-Komplex darf ein möglicher rechter Tathintergrund weder übersehen noch verharmlost werden. Entscheidend ist, dass die Schweizer Ermittlungsbehörden die neonazistischen Bezüge, mögliche Tatmotive und die Rolle der anwesenden Personen umfassend untersuchen. Es stellt sich aufgrund langjährig bekannter Verbindungen zwischen Schweizer und Thüringer Neonazis auch die Frage, inwieweit der mutmaßliche Täter bereits in Thüringen strafrechtlich in Erscheinung getreten ist.“ Die Abgeordnete hat deswegen eine Kleine Anfrage an die Thüringer Landesregierung eingereicht, um zu klären, welche Erkenntnisse der Landesregierung vorliegen, welche Schritte zur Aufklärung sowie zur Prüfung einer Anerkennung als Todesopfer rechter Gewalt unternommen werden. „Die Angehörigen haben ein Recht auf Aufklärung, und die Gesellschaft hat ein Recht darauf, dass rechte Gewalt als solche benannt und ihre Strukturen offengelegt werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts1/ressort-banner-00-nachrichten01b.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78963</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 12:17:39 +0100</pubDate>
                <title>Finanzpolitische Panikmache beenden</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/finanzpolitische-panikmache-beenden/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Herbst-Steuerschätzung und der Einordnung dieser durch die Finanzministerin: „Wie schon die mittelfristige Finanzplanung zeigt, nun auch die aktuelle Herbst-Steuerschätzung, dass die finanzpolitische Panikmache der Finanzministerin übertrieben ist. Die Zeiten sind zwar herausfordernd, aber lange nicht so dramatisch, wie sie immer dargestellt werden. Die ständige politische Instrumentalisierung der Finanzplanung oder der Steuerschätzungen zur Umsetzung von radikalen Sparmaßnahmen muss ein Ende haben. Diese Form der Kommunikation sorgt nur für Verunsicherung.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Herbst-Steuerschätzung und der Einordnung dieser durch die Finanzministerin: „Wie schon die mittelfristige Finanzplanung zeigt, nun auch die aktuelle Herbst-Steuerschätzung, dass die finanzpolitische Panikmache der Finanzministerin übertrieben ist. Die Zeiten sind zwar herausfordernd, aber lange nicht so dramatisch, wie sie immer dargestellt werden. Die ständige politische Instrumentalisierung der Finanzplanung oder der Steuerschätzungen zur Umsetzung von radikalen Sparmaßnahmen muss ein Ende haben. Diese Form der Kommunikation sorgt nur für Verunsicherung.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schaft ist überzeugt, dass anstatt immer mit Kürzungen zu drohen, auch die Einnahmeseite angegangen werden sollte: „Wenn die Lage wirklich so dramatisch ist, wie Frau Wolf immer erzählt, frage ich mich, warum sie dann immer noch auf zusätzliche Steuereinnahmen verzichtet. Während dem Land Gelder durch die Senkung der Grunderwerbsteuer verloren gegangen sind, haben zeitgleich Immobilieninvestoren profitiert, nicht wie beabsichtigt Familien. Dieses Geld fehlt nun für Kindergärten, Krankenhäuser oder Kommunen. Vor allem Familien mit kleinerem Geldbeutel wurde überhaupt nicht geholfen. Statt die Last der finanziellen Situation des Freistaates nur den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Verbänden überzuhelfen, erwarte ich endlich konsequentes Handeln bezüglich der Einnahmeseite im Finanzministerium.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Haushalt-Finanzen</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_portrait-banner-2026-schaft2_8fdd8a0d6a.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78961</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:16:45 +0100</pubDate>
                <title>Kein Atommüllendlager in Thüringen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/kein-atommuellendlager-in-thueringen/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager erklärt Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Wir als Die Linke stellen uns gegen ein Atommüllendlager in Thüringen. Thüringen ist durch den historischen Uranabbau bereits radioaktiv belastet und braucht keine zusätzlichen Belastungen. Unser Freistaat ist keine Müllhalde für Atommüll aus westdeutschen Kraftwerken.“

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager erklärt Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Wir als Die Linke stellen uns gegen ein Atommüllendlager in Thüringen. Thüringen ist durch den historischen Uranabbau bereits radioaktiv belastet und braucht keine zusätzlichen Belastungen. Unser Freistaat ist keine Müllhalde für Atommüll aus westdeutschen Kraftwerken.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) stellt am 27. Oktober 2026 ihren neuen Sachstandsbericht zur bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager vor. Aktuell verbleiben weiterhin sieben Thüringer Teilgebiete im laufenden Auswahlverfahren.</p>
<p>Der Abgeordnete kritisiert zudem die ungleiche Lastenverteilung zwischen den westdeutschen Hauptverursachern des Atommülls und Ostdeutschland. Dies drückt sich vor allem dadurch aus, dass die Gewinne der Atomindustrie nie nach Thüringen oder in den Osten geflossen sind, sondern in die Konzernzentralen im Westen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Energiepolitik</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_portrait-banner-2026-thomas3_d09fb530e7.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78950</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 11:18:31 +0100</pubDate>
                <title>Geplanter Arbeitsplatzabbau bei ARYZTA in Nordhausen: Schäbiger Umgang mit Beschäftigten</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/geplanter-arbeitsplatzabbau-bei-aryzta-in-nordhausen-schaebiger-umgang-mit-beschaeftigten/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin, reagieren auf die heute bekannt gewordenen Umstrukturierungspläne des Backwaren-Herstellers ARYZTA und den vom Konzern geplanten Arbeitsplatzabbau in Nordhausen. „Erneut will ein Konzern in Thüringen Arbeitsplätze abbauen, um Profite an Aktionäre umzuverteilen. Das ist eine Sauerei und die Landesregierung darf nicht einfach dabei zuschauen, wie Manager den Wirtschaftsstandort Thüringen abwickeln und Thüringerinnen und Thüringern vor die Tür setzen wollen, die den Laden am Laufen halten. Mal wieder sollen Beschäftigte um ihrer harten Arbeit Lohn gebracht werden zu Gunsten derer, die davon profitieren, dass andere für sie arbeiten. Dieses unverantwortliche Profitstreben braucht politischen Gegenwind.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin, reagieren auf die heute bekannt gewordenen Umstrukturierungspläne des Backwaren-Herstellers ARYZTA und den vom Konzern geplanten Arbeitsplatzabbau in Nordhausen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Christian Schaft:</strong></p>
<p>„Erneut will ein Konzern in Thüringen Arbeitsplätze abbauen, um Profite an Aktionäre umzuverteilen. Das ist eine Sauerei und die Landesregierung darf nicht einfach dabei zuschauen, wie Manager den Wirtschaftsstandort Thüringen abwickeln und Thüringerinnen und Thüringern vor die Tür setzen wollen, die den Laden am Laufen halten. Mal wieder sollen Beschäftigte um ihrer harten Arbeit Lohn gebracht werden zu Gunsten derer, die davon profitieren, dass andere für sie arbeiten. Dieses unverantwortliche Profitstreben braucht politischen Gegenwind.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lena Saniye Güngör:</strong></p>
<p>„Wenn die Landesregierung arbeitsmarktpolitisch so weitermacht wie bisher, werden die ohnehin schon schwierigen Themen Kindergärten, Feuerwehren und Gesundheitsversorgung auf dem Land zu einer ernsthaften Gefahr. Der Arbeitsplatzschwund in den Regionen führt zu Abwanderung und erhöht den Druck auf Versorgungsstrukturen und auf die Lebensverhältnisse. Die Landesregierung ist gefordert diesem Abwärtstrend etwas entgegen zu setzen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beide Abgeordnete erinnert das Vorgehen des Konzerns an das Agieren des Vorstandes von Zalando. Bevor Betriebsrat und Beschäftigte über die Pläne informiert wurden, habe es die Presse erfahren. Ein derart schäbiger Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen sei nicht hinnehmbar. Die Linke werde Beschäftigte, Betriebsrat und Gewerkschaft unterstützen, um den Konzern mit diesem falschen Handeln nicht einfach davonkommen zu lassen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm_pexels-shvetsa-5964501_b60c46a0d8.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78943</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 10:42:43 +0200</pubDate>
                <title>Wohnraum für Auszubildende: Azubis haben keine Lobby</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/wohnraum-fuer-auszubildende-azubis-haben-keine-lobby/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>Zu den angekündigten Bauprojekten für studentisches Wohnen durch einen privaten Anbieter mit staatlicher Förderung in Weimar und durch die Ernst-Abbe-Stiftung in Jena kritisiert Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ich begrüße die Investition von finanziellen Mitteln in Wohnraum für Studierende und fordere gleichzeitig die Landesregierung auf, mehr günstigen Wohnraum für Azubis zu schaffen. Es geht nicht darum, Gruppen gegeneinander auszuspielen, sondern junge Menschen – egal, ob sie ein Studium oder eine Ausbildung absolvieren – gleichwertig zu behandeln. Offensichtlich haben Azubis in Thüringen unter dieser Landesregierung keine Lobby. Die bereits angekündigte Prüfung zur Errichtung eines Azubiwerks durch den Ministerpräsidenten lässt immer noch auf sich warten, und von den regierungstragenden Fraktionen im Landtag hört man dazu nichts.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den angekündigten Bauprojekten für studentisches Wohnen durch einen privaten Anbieter mit staatlicher Förderung in Weimar und durch die Ernst-Abbe-Stiftung in Jena kritisiert Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ich begrüße die Investition von finanziellen Mitteln in Wohnraum für Studierende und fordere gleichzeitig die Landesregierung auf, mehr günstigen Wohnraum für Azubis zu schaffen. Es geht nicht darum, Gruppen gegeneinander auszuspielen, sondern junge Menschen – egal, ob sie ein Studium oder eine Ausbildung absolvieren – gleichwertig zu behandeln. Offensichtlich haben Azubis in Thüringen unter dieser Landesregierung keine Lobby. Die bereits angekündigte Prüfung zur Errichtung eines Azubiwerks durch den Ministerpräsidenten lässt immer noch auf sich warten, und von den regierungstragenden Fraktionen im Landtag hört man dazu nichts.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits im März 2025 hatte die Fraktion Die Linke einen Antrag zur Schaffung eines Azubiwerks eingebracht, Stark erklärt dazu: „Die Bedarfe für Azubi-Wohnheime sind da. Was es jetzt braucht, ist ein gut organisierter Prozess, wie unter dem Dach eines Azubiwerks bereits bestehende Wohnheime für Auszubildende integriert und neuer Wohnraum geschaffen werden kann. Unterstützungsangebote und Mitbestimmung sowie eine jährliche Auszubildendenkonferenz gehören ebenfalls dazu, um Azubis endlich die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie dringend brauchen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Ausbildungspolitik</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_portrait-banner-2026-stark2_68e8147312.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78942</guid>
                <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 17:10:40 +0200</pubDate>
                <title>Gewaltschutz in Thüringen: Es tut sich zu wenig</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/gewaltschutz-in-thueringen-es-tut-sich-zu-wenig/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Der Ausbau des Gewaltschutzes in Thüringen kommt nur schleppend voran, das attestiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach einer Antwort der Landesregierung auf eine Dringlichkeitsanfrage: „Der Gewaltschutz scheint nicht die oberste Priorität der Thüringer Landesregierung zu sein. Seit 1. Januar 2025 ist eine weitreichende Änderung des Thüringer Chancengleichheitsfördergesetz in Kraft getreten, dennoch kommt der Ausbau von Gewaltschutzeinrichtungen nur schleppend voran. Die letzte notwendige Rechtsverordnung soll erst im vierten Quartal 2027 erfolgen. Das ist viel zu spät.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ausbau des Gewaltschutzes in Thüringen kommt nur schleppend voran, das attestiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach einer Antwort der Landesregierung auf eine Dringlichkeitsanfrage: „Der Gewaltschutz scheint nicht die oberste Priorität der Thüringer Landesregierung zu sein. Seit 1. Januar 2025 ist eine weitreichende Änderung des Thüringer Chancengleichheitsfördergesetz in Kraft getreten, dennoch kommt der Ausbau von Gewaltschutzeinrichtungen nur schleppend voran. Die letzte notwendige Rechtsverordnung soll erst im vierten Quartal 2027 erfolgen. Das ist viel zu spät.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 14. Oktober berichtete der MDR zudem über die Aussage von Nadja Sthamer, Thüringens Gleichstellungsbeauftragte, die mittlerweile nicht mehr mit der Errichtung der neuen sechs Frauenhäuser bis Ende des Jahres rechnet. Güngör kritisiert die fehlende Priorisierung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Damit sind bald zwei Jahre vergangen, ohne dass der mit der Gesetzesänderung beabsichtigte wesentliche Ausbau der Gewaltschutzstrukturen vorangeschritten ist. Immerhin läuft das Trägeranerkennungsverfahren, auch wenn nicht klar ist, bis wann und wie lange das anschließende Ausschreibungsverfahren dauert und letztlich, wann endlich die neuen Frauenhäuser in Thüringen entstehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei werden diese zusätzlichen Plätze dringend gebraucht, so Güngör: „Die Frauenhäuser sind regelmäßig überfüllt, Schutzsuchende müssen abgewiesen werden. Jeder Tag, der verstreicht, ohne den ersehnten Ausbau, ist eine Gefahr für Schutzsuchende.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Weitere Informationen</u>:</p>
<p>Die Dringlichkeitsanfrage samt Antwort ist im Parlamentsdokumentationssystem unter der Drucksachennummer 8/4441 zu finden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_portrait-banner-2026-guengoer1_e84b8919ba.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78937</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 09:34:42 +0200</pubDate>
                <title>Zweiter Gedenktag für Opfer rechter Gewalt ist wichtiges Zeichen gegen das Vergessen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/zweiter-gedenktag-fuer-opfer-rechter-gewalt-ist-wichtiges-zeichen-gegen-das-vergessen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Am Sonnabend, 24. Oktober 2026, findet zum zweiten Mal der Gedenktag für die Opfer rechter Gewalt in Erfurt statt. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Wem gehört der öffentliche Raum?“ und beschäftigt sich mit rechter Raumnahme und was ihr entgegensetzt werden kann. Im Zeitraum von 14:00-19:00 Uhr wird zu einem vielfältigen Programm in die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße eingeladen. Geplant sind Infostände diverser Thüringer Initiativen und Vereine, eine Finissage der Fotoausstellung „Rechtes Land“, Gedenkreden mit musikalischer Begleitung des antifaschistischen „Rotkelchen“-Chors und eine Podiumsdiskussion mit Prof. Frank Eckardt (Bauhaus-Universität Weimar) zur rechten Raumeroberung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Sonnabend, 24. Oktober 2026, findet zum zweiten Mal der Gedenktag für die Opfer rechter Gewalt in Erfurt statt. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Wem gehört der öffentliche Raum?“ und beschäftigt sich mit rechter Raumnahme und was ihr entgegensetzt werden kann. Im Zeitraum von 14:00-19:00 Uhr wird zu einem vielfältigen Programm in die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße eingeladen. Geplant sind Infostände diverser Thüringer Initiativen und Vereine, eine Finissage der Fotoausstellung „Rechtes Land“, Gedenkreden mit musikalischer Begleitung des antifaschistischen „Rotkelchen“-Chors und eine Podiumsdiskussion mit Prof. Frank Eckardt (Bauhaus-Universität Weimar) zur rechten Raumeroberung.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Gedenktag erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der Gedenktag ist ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen. Das gilt umso mehr in Zeiten, in denen rechte Gewalt allgegenwärtig ist und von der parlamentarischen Rechten dauerhaft befeuert wird. Der Gedenktag erinnert an die gesellschaftliche Verantwortung für rechte Taten, macht Perspektiven Betroffener rechter Gewalt sichtbar und schafft Räume für Austausch. Er ist den mindestens drei Todesopfern rechter Gewalt in Erfurt seit 1990 gewidmet: Heinz Mädel, Ireneusz Szyderski und Hartmut Balzke. Alle drei sind Todesopfer rechter Gewalt, wie auch die kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Studie bestätigte. Bislang erfolgte keine staatliche Anerkennung der drei und der weiteren, die durch die Studie als Todesopfer rechter Gewalt klassifiziert wurden. Als Fraktion haben wir einen entsprechenden Antrag zur Anerkennung im Landtag eingebracht und hoffen, dass die Mehrheit der demokratischen Fraktionen diesem zustimmt. Es ist ein relevanter Part sowohl der Trauerarbeit als auch des oftmals zermürbenden Kampfes Angehöriger, auch um endlich einen Abschluss finden zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Programm zum Gedenktag 2026: <a href="https://www.blindeflecken.com/" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.blindeflecken.com/</u></a></p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm_gedenktag-opfer-rechter-gewalt-erfurt-2026_ab13e320b3.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78927</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Oct 2026 16:14:02 +0200</pubDate>
                <title>Arbeitsplatzverluste in der Industrie in Thüringen: Studie stellt Wirtschaftspolitik der letzten Jahre miserables Zeugnis aus</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/arbeitsplatzverluste-in-der-industrie-in-thueringen-studie-stellt-wirtschaftspolitik-der-letzten-jahre-miserables-zeugnis-aus/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Studie „Sektoraler Strukturwandel in Deutschland 2019 – 2025“ des ifo-Instituts: „Thüringen ist überdurchschnittlich vom Arbeitsplatzverlust in der Industrie betroffen. Die Beschäftigungsstatistik ist Ausdruck einer miserablen Wirtschaftspolitik der letzten Jahre. Die schleichende Deindustrialisierung in Thüringen folgt einem bundesweiten Trend und ist Ausdruck davon, dass Bundes- sowie Landesregierungen, aber auch die Managementzentralen den Strukturwandel in der Industrie verschlafen haben. Ausbaden müssen das nun diejenigen, die jahrelang hart gearbeitet haben und am wenigsten vom Aufschwung profitiert haben: die Beschäftigten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Studie „Sektoraler Strukturwandel in Deutschland 2019 – 2025“ des ifo-Instituts: „Thüringen ist überdurchschnittlich vom Arbeitsplatzverlust in der Industrie betroffen. Die Beschäftigungsstatistik ist Ausdruck einer miserablen Wirtschaftspolitik der letzten Jahre. Die schleichende Deindustrialisierung in Thüringen folgt einem bundesweiten Trend und ist Ausdruck davon, dass Bundes- sowie Landesregierungen, aber auch die Managementzentralen den Strukturwandel in der Industrie verschlafen haben. Ausbaden müssen das nun diejenigen, die jahrelang hart gearbeitet haben und am wenigsten vom Aufschwung profitiert haben: die Beschäftigten.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete ist besonders enttäuscht von der Schläfrigkeit der hiesigen Landesregierung. Diese sei arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitisch im Schlafwagen unterwegs. Die Erfolge in der Halbleiterindustrie könnten darüber nicht hinwegtäuschen und würden bei Weitem den Schwund in der gesamten Industrie nicht ausgleichen. Es sei nun dringend geboten, gemeinsam mit den Beschäftigten über Zukunftsperspektiven und Formen der Überbrückung für Betriebe in Krisenzeiten zu reden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/d/4/csm_portrait-banner-2026-guengoer2_e3ba3ca54c.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78926</guid>
                <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 14:24:39 +0200</pubDate>
                <title>Über 1.000 zum Teil bewaffnete Reichsbürger in Thüringen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/ueber-1000-zum-teil-bewaffnete-reichsbuerger-in-thueringen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zur aktuellen Antwort auf die Kleine Anfrage zu Reichsbürgern in Thüringen erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Laut Landesregierung sollen in Thüringen 1.050 Reichsbürger leben. Besonders erschreckend ist, dass davon 19 Reichsbürger über 66 Langwaffen und 34 Kurzwaffen verfügen. Nicht zuletzt die wegen Rechtsterrorismus angeklagte Reichsbürgergruppe Reuß zeigt, wie gefährlich bewaffnete Reichsbürger sind. Eine konsequente Entwaffnung unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten ist deshalb dringend geboten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur aktuellen Antwort auf die Kleine Anfrage zu Reichsbürgern in Thüringen erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Laut Landesregierung sollen in Thüringen 1.050 Reichsbürger leben. Besonders erschreckend ist, dass davon 19 Reichsbürger über 66 Langwaffen und 34 Kurzwaffen verfügen. Nicht zuletzt die wegen Rechtsterrorismus angeklagte Reichsbürgergruppe Reuß zeigt, wie gefährlich bewaffnete Reichsbürger sind. Eine konsequente Entwaffnung unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten ist deshalb dringend geboten.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete erklärt weiter: „Polizeilich erfasste Straftaten von Reichsbürgern sind laut Landesregierung nach einem starken Rückgang von 94 (2023) auf 33 (2024), 2025 wieder leicht auf 40 Straftaten gestiegen. Besorgniserregend sind die insgesamt 17 Angriffe in den Jahren 2023-2025 auf Polizeiangehörige, Amtsträger, Mandatsträger und Justizbeamte und die sechs Reichsbürger, die per Haftbefehl gesucht werden. Eine gute Nachricht ist der starke Rückgang an registrierten unberechtigten Geldforderungen an Landesbedienstete, Polizeivollzugsbeamte oder Justizbeamte (zum Beispiel durch die sogenannte Malta-Masche) von 297 (2023) auf 101 (2024) und 40 (2025), bleibt damit aber dennoch weiterhin ein Mittel der Einschüchterung und Erschleichung von Geld, auf das Behörden vorbereitet sein sollten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Antworten des Innenministeriums zeigen, dass es Reichsbürger unterschätzt und nicht richtig versteht. Dass das Innenministerium nur 60 der über 1.000 Reichsbürger als rechtsextremistisch einordnet, ist äußerst fragwürdig, sind doch die ideologischen und personellen Überschneidungen von Reichsbürgern mit der extremen Rechten unverkennbar und gut belegt. Die konstruierte Trennung trägt zu einer Verharmlosung von Reichsbürgern als vermeintlich ‚harmlose Spinner‘ und einer zu niedrigen Erfassung von Straftaten und Personenzahlen im Phänomenbereich Rechtsextremismus bei und muss dringend angepasst werden“, fordert König-Preuss abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Inneres</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts1/ressort-banner-00-nachrichten09a.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78919</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 12:26:16 +0200</pubDate>
                <title>Mittelfristige Finanzplanung: Die Linke lehnt Sparpläne der Landesregierung ab</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/mittelfristige-finanzplanung-lehnen-sparplaene-der-landesregierung-ab/</link>
                <author>Ronald Hande</author>
                <description>„Die Linke lehnt die im Zusammenhang mit der Vorlage der mittelfristigen Finanzplanung durch die Landesregierung angekündigten Sparmaßnahmen ab. Es ist der falsche Weg, Förderprogramme und Personalstellen pauschal zu streichen“, erklärt der finanzpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Ronald Hande. Die Linke habe seit Beginn der Legislatur eine Haushaltsstrukturkommission gefordert, bei der nicht nur drei ministerielle Spitzen im Hinterzimmer sitzen und Sparpläne verabreden, sondern ein Gremium, an dem auch gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, Kammern, Verbände und Interessenvertretungen beteiligt werden. „Unter diesen Voraussetzungen würde effizientes und sparsames Handeln durch eine breite gesellschaftliche Basis in Thüringen getragen werden. Blindes und unkoordiniertes Streichen bewirkt genau das Gegenteil“, sagt der Abgeordnete.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Linke lehnt die im Zusammenhang mit der Vorlage der mittelfristigen Finanzplanung durch die Landesregierung angekündigten Sparmaßnahmen ab. Es ist der falsche Weg, Förderprogramme und Personalstellen pauschal zu streichen“, erklärt der finanzpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Ronald Hande.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke habe seit Beginn der Legislatur eine Haushaltsstrukturkommission gefordert, bei der nicht nur drei ministerielle Spitzen im Hinterzimmer sitzen und Sparpläne verabreden, sondern ein Gremium, an dem auch gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, Kammern, Verbände und Interessenvertretungen beteiligt werden. „Unter diesen Voraussetzungen würde effizientes und sparsames Handeln durch eine breite gesellschaftliche Basis in Thüringen getragen werden. Blindes und unkoordiniertes Streichen bewirkt genau das Gegenteil“, sagt der Abgeordnete.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die mittelfristige Finanzplanung stelle das Land erwartbar vor eine Herausforderung. Es bleibe allerdings abzuwarten, ob sich die prognostizierte Entwicklung so drastisch abzeichne. „Wir lehnen die politische Instrumentalisierung dieses Frühwarnsystems zur Umsetzung von radikalen Sparmaßnahmen strikt ab“, betont Ronald Hande.</p>]]></content:encoded>
                <category>Ronald Hande</category><category>Haushalt-Finanzen</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_portrait-banner-2026-hande2_d5e9093300.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78913</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:40:30 +0200</pubDate>
                <title>Fünf Euro im Monat sind eine Beruhigungspille – Wohngeldkürzungen stoppen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/fuenf-euro-im-monat-sind-eine-beruhigungspille-wohngeldkuerzungen-stoppen/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Zur Forderung der CDU nach einer Stromsteuersenkung für alle erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die CDU verspricht, das Leben wieder bezahlbar zu machen. Gleichzeitig plant die unionsgeführte Bundesregierung Einschnitte beim Wohngeld. Dieser Widerspruch lässt sich nicht mit einer Stromsteuersenkung überdecken. 60 Euro Entlastung im Jahr sind gerade einmal fünf Euro im Monat. Thüringer Wohngeldhaushalte erhalten im Durchschnitt 224 Euro monatlich. Wer diesen Haushalten beim Wohngeld Geld streichen will und fünf Euro beim Strom als große Entlastung verkauft, verabreicht eine Beruhigungspille. Die Miete wird davon nicht bezahlbar.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Forderung der CDU nach einer Stromsteuersenkung für alle erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die CDU verspricht, das Leben wieder bezahlbar zu machen. Gleichzeitig plant die unionsgeführte Bundesregierung Einschnitte beim Wohngeld. Dieser Widerspruch lässt sich nicht mit einer Stromsteuersenkung überdecken. 60 Euro Entlastung im Jahr sind gerade einmal fünf Euro im Monat. Thüringer Wohngeldhaushalte erhalten im Durchschnitt 224 Euro monatlich. Wer diesen Haushalten beim Wohngeld Geld streichen will und fünf Euro beim Strom als große Entlastung verkauft, verabreicht eine Beruhigungspille. Die Miete wird davon nicht bezahlbar.“</strong><br>&nbsp;</p>
<p>Müller hält es für unbestritten, dass jeder Euro Entlastung helfe, aber entscheidend sei, was am Ende des Monats tatsächlich zum Leben bleibt. Besonders widersinnig sei es, wenn Menschen durch die Kürzungen zwar ihren Wohngeldanspruch verlieren, anschließend dann aber auf Grundsicherung angewiesen sind. Die Unterstützung werde dann zwischen Sozialleistungssystemen verschoben. Für Betroffene bedeute das neue Anträge, zusätzliche Unsicherheit und womöglich erneute Wartezeiten. Den Haushaltsstrom müssten sie auch dort aus dem knappen Regelbedarf bezahlen.<br>&nbsp;</p>
<p>Müller weiter: „Ministerpräsident Mario Voigt muss sich daran messen lassen, ob er die Menschen vor diesen Einschnitten schützt. Wer bezahlbares Leben verspricht, muss sich konsequent gegen Wohngeldkürzungen einsetzen. Die Linke fordert: Wohngeld ungekürzt erhalten, Anträge schneller bearbeiten und Menschen mit kleinen Einkommen wirksam entlasten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_2026-10-10-anjamueller_40e4eeba92.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78908</guid>
                <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 10:23:38 +0200</pubDate>
                <title>Arbeitsbedingungen in der Paketlogistik: Koalition liefert nicht</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/koalition-liefert-nicht/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zu den Plänen der Koalitionsfraktionen von CDU, SPD und Thüringen.Gerecht die Arbeitsbedingungen in der Paketlogistik zu verbessern: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zu den Plänen der Koalitionsfraktionen von CDU, SPD und Thüringen.Gerecht die Arbeitsbedingungen in der Paketlogistik zu verbessern:&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Was bitte soll eine 'bürokratiearme und wirtschaftlich vertretbare' Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sein? Das ist Überschriftenpolitik, die am Ende mehr Augenwischerei ist und den Arbeitgebern nützt statt Arbeitnehmer wirksam entlastet. Es ist schön, dass die SPD sich ab und an daran erinnert, für wen sie da sein möchte. Schade ist nur, wenn dann bis auf Überschriftenpolitik nicht viel hängen bleibt. Den Beschäftigten werden Hilfsmittel versprochen, aber am Ende liefert die Koalition nicht.“</p>
<p>Güngör betont, dass es neben Hilfsmitteln auch um die Arbeitszeiten gehe, wenn man die Arbeitsbedingungen verbessern will. Stärkere Kontrollen und konsequenteres Vorgehen gegen Konzerne, die sich nicht an die Regeln halten, könnten auch auf Landesebene forciert werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_2026-10-10-lenaguengoer_4fa9d9d62c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78907</guid>
                <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 10:19:47 +0200</pubDate>
                <title>CDU, Thüringen.Gerecht und SPD verweigern Beschäftigten konkrete Entlastung</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/cdu-thueringengerecht-und-spd-verweigern-beschaeftigten-konkrete-entlastung/</link>
                <author>Ronald Hande</author>
                <description>„Die Koalitionsfraktionen CDU, Thüringen.Gerecht und SPD haben heute die Chance vertan, Thüringen beim Ausgleich von Wochenendfeiertagen zum Vorreiter zu machen und den Beschäftigten ein Stück ihrer gemeinsamen freien Zeit zurückzugeben“, erklärt Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach der Ablehnung des Linken-Gesetzentwurfs zu Nachholfeiertagen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Koalitionsfraktionen CDU, Thüringen.Gerecht und SPD haben heute die Chance vertan, Thüringen beim Ausgleich von Wochenendfeiertagen zum Vorreiter zu machen und den Beschäftigten ein Stück ihrer gemeinsamen freien Zeit zurückzugeben“, erklärt Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach der Ablehnung des Linken-Gesetzentwurfs zu Nachholfeiertagen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Allein 2026 fallen vier Feiertage auf ein Wochenende, 2027 schon fünf Feiertage, also fast die Hälfte aller landesweiten Feiertage in Thüringen. Statt unseren Vorschlag wenigstens im Ausschuss mit Gewerkschaften, Wirtschaft, Kirchen und Sachverständigen zu beraten und über Verbesserungen zu sprechen, sagt die Regierungskoalition dazu direkt Nein“, so Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Linksfraktion.</p>
<p>Besonders enttäuscht ist Hande von der SPD: „Noch im Februar hat die SPD-Fraktion gesunde Arbeitszeiten, starken Arbeitsschutz und die Anerkennung der Leistung der Beschäftigten eingefordert. Doch wenn es konkret wird, unterstützt sie keine zusätzliche Erholungszeit. 2025 haben die Beschäftigten in Deutschland rund 1,3 Milliarden Überstunden geleistet, davon rund 753 Millionen unbezahlt; wer angesichts dessen reflexartig erklärt, ein Ausgleich für verlorene Feiertage sei zu viel verlangt, hat die Arbeitsrealität vieler Menschen aus dem Blick verloren. Feiertage sind keine Faulenzertage, sondern gemeinsame Zeit für Familie, Freunde, Ehrenamt und Erholung. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass diese Zeit nicht davon abhängt, ob die Menschen Glück oder Pech mit dem Kalender haben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Ronald Hande</category><category>Inneres</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_2026-10-10-ronaldhande_7c1f97275a.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78903</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 10:54:02 +0200</pubDate>
                <title>Bürgermedien stärken anstatt privatwirtschaftliche Interessen hofieren</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/buergermedien-staerken-anstatt-privatwirtschaftliche-interessen-hofieren/</link>
                <author>Katja Mitteldorf</author>
                <description>Katja Mitteldorf, parlamentarische Geschäftsführerin und medienpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, sagt zu den Plänen der Landesregierung für ein neues Landesmediengesetz: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katja Mitteldorf, parlamentarische Geschäftsführerin und medienpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, sagt zu den Plänen der Landesregierung für ein neues Landesmediengesetz:&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Ich nehme zunächst wohlwollend zur Kenntnis, dass die Landesregierung den Fokus meiner Fraktion, die dezentrale Bürgermedienlandschaft zu stärken, zumindest mitgedacht hat. Allerdings bleibt sie weit hinter den Möglichkeiten zur Unterstützung der Bürgerradios und ihrer wichtigen Aufgabe der Medienbildung für alle Generationen weit zurück. Wir werden die Debatte um das Gesetz nutzen, hier noch stärker den Finger in die Wunde zu legen. Aus unserer Sicht braucht es Bürgerradios als Ankerpunkt in den Regionen, als Informations- und Medienbildungskompetenzzentren. Diesen Strang zu stärken, bleibt unser allererster Anspruch.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;Wenig Verständnis haben wir als Fraktion dagegen für das Festhalten der Landesregierung an der Ermöglichung privatwirtschaftlicher Fusionen im kommerziellen Radiobereich. Aus unserer Sicht schleift dies die Medienvielfalt im Freistaat, und das zu einer Zeit, in der eben eine solche Vielfalt wichtig für eine plurale und demokratisch verfasste Gesellschaft ist.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Mitteldorf</category><category>Medien</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_2026-10-08-katjamitteldorf_04349529b7.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78902</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 10:34:02 +0200</pubDate>
                <title>Erinnern heißt Konsequenzen ziehen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/erinnern-heisst-konsequenzen-ziehen/</link>
                <author>Katja Mitteldorf</author>
                <description>Am 9. Oktober 2019, an Jom Kippur, versuchte ein extrem rechter Attentäter, in die Synagoge in Halle einzudringen und die dort versammelten Menschen zu ermorden. Nachdem ihm dies nicht gelang, ermordete er zwei Personen und verletzte weitere. Katja Mitteldorf, parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke und Sprecherin für Religion und Aufarbeitung im Thüringer Landtag, erklärt: „Heute erinnern wir an Jana L. und Kevin S., an die Menschen in der Synagoge und an alle Überlebenden und Betroffenen dieses rechtsterroristischen Anschlags. Dass der Täter ausgerechnet an Jom Kippur eine Synagoge angriff, macht deutlich: Ziel war jüdisches Leben und die freie Ausübung jüdischer Religion. Beides zu schützen und zugleich dafür einzutreten, dass Jüdinnen und Juden ihren Glauben sichtbar und selbstverständlich leben können, ist eine dauerhafte gesellschaftliche und staatliche Aufgabe.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 9. Oktober 2019, an Jom Kippur, versuchte ein extrem rechter Attentäter, in die Synagoge in Halle einzudringen und die dort versammelten Menschen zu ermorden. Nachdem ihm dies nicht gelang, ermordete er zwei Personen und verletzte weitere. Katja Mitteldorf, parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke und Sprecherin für Religion und Aufarbeitung im Thüringer Landtag, erklärt: „Heute erinnern wir an Jana L. und Kevin S., an die Menschen in der Synagoge und an alle Überlebenden und Betroffenen dieses rechtsterroristischen Anschlags. Dass der Täter ausgerechnet an Jom Kippur eine Synagoge angriff, macht deutlich: Ziel war jüdisches Leben und die freie Ausübung jüdischer Religion. Beides zu schützen und zugleich dafür einzutreten, dass Jüdinnen und Juden ihren Glauben sichtbar und selbstverständlich leben können, ist eine dauerhafte gesellschaftliche und staatliche Aufgabe.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Halle hat auf mörderische Weise gezeigt, was geschehen kann, wenn antisemitische Verschwörungserzählungen, Rassismus und Frauenhass auf eine rechtsextreme Ideologie treffen und sich Menschen in digitalen Räumen weiter radikalisieren. Rechter Terror beginnt nicht mit dem ersten Schuss, sondern dort, wo Menschen zu Feindbildern erklärt, Gewaltfantasien normalisiert und menschenfeindliche Ideologien unwidersprochen verbreitet werden. Gerade deshalb dürfen wir solche Radikalisierungsprozesse nicht als vermeintlich harmlose Provokationen abtun. Die Erfahrungen von Halle, Hanau und dem NSU verpflichten auch Thüringen dazu, rechte Netzwerke und Radikalisierungsprozesse frühzeitig zu erkennen und konsequent zu unterbrechen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Mitteldorf</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/a/c/csm_sp-7jahre-halle-erinnern-konsequenzen-ziehen_11baf3fef1.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78901</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 10:29:13 +0200</pubDate>
                <title>Erster Schritt für Entlastung von Pflegefamilien</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/erster-schritt-fuer-entlastung-von-pflegefamilien/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Entlastung von Pflegefamilien und der entsprechenden Debatte auf Initiative ihrer Fraktion im Thüringer Landtag dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Entlastung von Pflegefamilien und der entsprechenden Debatte auf Initiative ihrer Fraktion im Thüringer Landtag dazu:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der beratene Antrag zur Entlastung von Pflegefamilien steht im Zeichen der Unterstützung und Wertschätzung. Die erfolgte Ausschussüberweisung ermöglicht uns eine intensivere Debatte, denn die Lage von Pflegefamilien ist drängend und eine Verbesserung der Lebenssituation von Pflegekindern und -familien dringend geboten. Ich hoffe, wir können mithilfe einer Anhörung die Fachexpertise von Betroffenenverbänden und Expertinnen und Experten einbeziehen und Lösungen und Entlastungen dadurch weiter voranbringen.“&nbsp;</p>
<p>Maurer verweist auf den Flickenteppich in der Bereitschaftspflege, bürokratische Hürden und mangelnde Mitbestimmungsmöglichkeiten für Pflegeeltern oder auch der Umgang mit Pflegefamilien auf dem Amt. Die Liste der Herausforderungen für Pflegefamilien sei lang und der Arbeitsauftrag an die Landespolitik klar und umfänglich.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Familien-Kinder</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Soziales</category>
                <enclosure url="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_2026-10-08-katjamaurer_6993a660fe.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


