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            <title>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 20:54:54 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 02 Nov 2026 20:54:54 +0100</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-78988</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 16:12:02 +0100</pubDate>
                <title>15. Jahrestag der Selbstenttarnung des NSU: Lange kein Schlussstrich unter NSU-Komplex</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/15-jahrestag-der-selbstenttarnung-des-nsu-lange-kein-schlussstrich-unter-nsu-komplex/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt anlässlich des 15. Jahrestages der Selbstenttarnung des NSU: „Die Selbstenttarnung des NSU vor 15 Jahren markiert eine Zäsur in der Selbstwahrnehmung dieses Landes. An diesem Tag wurde ein Ausmaß an rechtem Terror offenbar, das jede bisherige Leugnung und Verharmlosung rechter Gewalt als Selbstbetrug bloßstellte. Mindestens zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge und 15 Banküberfälle verübte der NSU, der seinen Ursprung in Thüringen hatte, ohne dass die Sicherheitsbehörden auch nur angefangen hatten, den tatsächlichen Zusammenhang der Taten oder ihre rassistische Motivation zu erahnen. Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter wurden ermordet. Atilla Özer starb 2017 an den Spätfolgen des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße, Rolf Baginski verstarb 1997 an den Folgen eines brutalen Überfalls durch Michael See, der als V-Mann des Verfassungsschutzes maßgeblich zur Entstehung des NSU beigetragen hat.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt anlässlich des 15. Jahrestages der Selbstenttarnung des NSU: „Die Selbstenttarnung des NSU vor 15 Jahren markiert eine Zäsur in der Selbstwahrnehmung dieses Landes. An diesem Tag wurde ein Ausmaß an rechtem Terror offenbar, das jede bisherige Leugnung und Verharmlosung rechter Gewalt als Selbstbetrug bloßstellte. Mindestens zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge und 15 Banküberfälle verübte der NSU, der seinen Ursprung in Thüringen hatte, ohne dass die Sicherheitsbehörden auch nur angefangen hatten, den tatsächlichen Zusammenhang der Taten oder ihre rassistische Motivation zu erahnen. Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter wurden ermordet. Atilla Özer starb 2017 an den Spätfolgen des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße, Rolf Baginski verstarb 1997 an den Folgen eines brutalen Überfalls durch Michael See, der als V-Mann des Verfassungsschutzes maßgeblich zur Entstehung des NSU beigetragen hat.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor 15 Jahren begann auch ein Prozess der Aufklärung und der Erkenntnis. Sehr schnell erkennbar wurde der institutionelle Rassismus der Behörden, der die Taten des NSU mit ermöglicht hat und der dafür verantwortlich war, dass die Opfer und Angehörigen der Anschläge das Handeln der Behörden bis heute als ‚Anschlag nach dem Anschlag‘ bezeichnen. Es begann ein Prozess der umfangreichen juristischen und parlamentarischen Aufklärung, der das Versagen der Behörden bestätigte und zahlreiche Veränderungen anstieß. Der Prozess blieb gleichzeitig beschränkt und immer wieder stieß er auf den Unwillen und die Unfähigkeit zur (selbst-)kritischen Aufarbeitung bei den Behörden. In den juristischen Verfahren wurde das Netzwerk des NSU nicht ausführlich thematisiert, die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse mussten den Behörden relevante Informationen oft mühsam abtrotzen oder haben sie nie bekommen. Die Täter*innen schweigen weiter, die Netzwerke wurden nie ernsthaft belangt und die Rolle der Geheimdienste und ihrer V-Leute im Umfeld des NSU nie vollständig aufgeklärt. Während die Akten zu Michael See im Bundesamt für Verfassungsschutz nur wenige Tage nach der Selbstenttarnung des NSU vernichtet wurden, ist beispielsweise die Rolle von V-Leuten wie Ralf Marschner bis heute nicht geklärt. Fehler und Lücken in den Ermittlungen zum NSU kommen bis heute immer wieder ans Licht. 15 Jahre Selbstenttarnung des NSU bedeuten auch 15 Jahre unermüdliche Arbeit von Antifaschist*innen, Zivilgesellschaft und Journalist*innen, durch die immer wieder verhindert werden konnte, dass Tatsachen und Fehler unter den Teppich gekehrt wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Thüringer Landtag wurde in zwei Untersuchungsausschüssen intensiv untersucht, wie der NSU in Thüringen entstehen konnte und welche Fehler durch die Behörden begangen wurden. Es wurde außerdem eine Enquetekommission zur Bekämpfung von Rassismus eingesetzt. Diese Gremien haben nach langer und intensiver Arbeit und Untersuchung der Sachverhalte Handlungsempfehlungen ausgesprochen, damit sich das Versagen, dass im NSU-Komplex offenbar wurde, nicht wiederholt. Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) hat im vergangenen Jahr eine Studie zum Umsetzungsstand der Handlungsempfehlungen aus den Untersuchungsausschüssen veröffentlicht. Für Thüringen werden hierbei vor allem im Bereich der Justiz Defizite deutlich, die bis heute nicht angegangen wurden. Es braucht nach wie vor eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft für rechte Gewalt in Thüringen, das Landesprogramm für Demokratie und Weltoffenheit muss verstetigt und gesetzlich abgesichert werden und die Akten der Untersuchungsausschüsse müssen endlich zugänglich gemacht werden. Gerade die Forderungen nach eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft und einer Stärkung der Landesprogramme waren auch Ergebnis der Enquetekommission, die umfangreiche Handlungsempfehlungen in vielen Bereichen – von der Bildung, über die Verwaltung, das Gesundheitswesen bis zu Polizei und Justiz – formuliert hat. Das so zentrale Forderungen bis heute noch offen sind, zeigt, dass die Landesregierung noch lange nicht alles tut, um gegen die extreme Rechte und den Rassismus in Thüringen vorzugehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch nach 15 Jahren kann noch lange nicht die Rede von einem Schlussstrich unter dem NSU-Komplex sein. Die gesellschaftlichen Bedingungen unter denen der NSU entstehen konnte existieren weiter. Mit Rassismus werden Wahlen gewonnen. Rassistische Weltbilder sind für viele zur unhinterfragten Schablone geworden, mit der sie auf die gesellschaftliche Entwicklung blicken, Widerspruch bleibt oft aus. Die Meldungen über Razzien, Waffenfunde, Terror- und Umsturzpläne und immer wieder auch über Todesopfer rechter Gewalt in den letzten Monaten und Jahren allein zeigen, wie aktuell die terroristische Gefahr durch die extreme Rechte immer noch ist. Dieser extremen Rechten innerhalb und außerhalb der Parlamente gilt es weiterhin konsequent antifaschistisch entgegenzutreten, über sie aufzuklären und sich gegen sie einzumischen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-78983</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 10:55:22 +0100</pubDate>
                <title>Antifaschist:innen verhindern rechtsterroristischen Brandanschlag</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/antifaschistinnen-verhindern-rechtsterroristischen-brandanschlag/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zum rechtsterroristischen Anschlagsversuch der bundesweiten Neonazi-Gruppe „Terror 18“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Kurz vor dem 15. Jahrestag der Selbstenttarnung des rechtsterroristischen NSU wird erneut deutlich, wie lebensgefährlich rassistischer Hass auf Geflüchtete in unserer Gesellschaft ist. Wie bereits im Fall der sogenannten ‚Letzten Verteidigungswelle‘ haben sich laut der Rechercheplattform Exif Jugendliche, darunter auch ein Thüringer ‚Regionalleiter‘, in einer Chatgruppe organisiert und versucht, eine Geflüchtetenunterkunft wahrscheinlich im niedersächsischen Winsen (Luhe) in Brand zu setzen, offenbar mit dem Ziel, Menschen zu töten. Verhindert wurde der geplante Anschlag nicht durch die Polizei, sondern durch Antifaschist*innen. Während die Politik Stimmung gegen Linke und Antifaschist*innen macht, sind sie es, die einen rechtsterroristischen Anschlag aufdecken. Statt bessere Bildung zu ermöglichen, damit Jugendliche gar nicht erst auf solche Ideen kommen, werden junge Menschen, die dafür auf die Straße gehen, kriminalisiert.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum rechtsterroristischen Anschlagsversuch der bundesweiten Neonazi-Gruppe „Terror 18“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Kurz vor dem 15. Jahrestag der Selbstenttarnung des rechtsterroristischen NSU wird erneut deutlich, wie lebensgefährlich rassistischer Hass auf Geflüchtete in unserer Gesellschaft ist. Wie bereits im Fall der sogenannten ‚Letzten Verteidigungswelle‘ haben sich laut der Rechercheplattform Exif Jugendliche, darunter auch ein Thüringer ‚Regionalleiter‘, in einer Chatgruppe organisiert und versucht, eine Geflüchtetenunterkunft wahrscheinlich im niedersächsischen Winsen (Luhe) in Brand zu setzen, offenbar mit dem Ziel, Menschen zu töten. Verhindert wurde der geplante Anschlag nicht durch die Polizei, sondern durch Antifaschist*innen. Während die Politik Stimmung gegen Linke und Antifaschist*innen macht, sind sie es, die einen rechtsterroristischen Anschlag aufdecken. Statt bessere Bildung zu ermöglichen, damit Jugendliche gar nicht erst auf solche Ideen kommen, werden junge Menschen, die dafür auf die Straße gehen, kriminalisiert.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete weist zudem auf die Verbindungen zur AfD hin: „Einer der Mitglieder der Gruppe ‚Terror 18‘ soll Wahlhelfer beim Wahlkampfabschluss der AfD in Mecklenburg-Vorpommern gewesen sein. Damit zeigt sich erneut, wie die AfD rechten Terror den Nährboden bereitet. Teile der wegen Rechtsterrorismus Angeklagten ‚Sächsischen Separatisten‘ sitzen inzwischen sogar wieder für die AfD im Stadtrat von Grimma, auch der Thüringer AfD-Chef Höcke hatte diese wiederholt öffentlich verteidigt. Die Verbindungen der AfD zu rechtsterroristischen Strukturen müssen endlich Konsequenzen haben. Die Notwendigkeit, das AfD-Verbotsverfahren endlich einzuleiten, bestätigt sich erneut.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss erklärt abschließend: „Zur Aufklärung Thüringer Verbindungen in die Neonazi-Gruppe ‚Terror 18‘, zur Rolle des Regionalleiters und etwaigen Verbindungen zum Anschlagsversuch habe ich eine Kleine Anfrage eingereicht. Der Generalbundesanwalt sollte den Fall jetzt übernehmen. In der Chatgruppe haben sich junge Menschen aus mehreren Bundesländern organisiert. Gefährlich ist, dass bundesweit weitere solcher jungen Neonazi-Gruppen existieren. ‚Terror 18‘ und die ‚Letzte Verteidigungswelle‘ sind nur die Spitze des Eisbergs. Wir brauchen deshalb umgehend bundesweite Maßnahmen gegen extrem rechte Jugendstrukturen, eine stabile Finanzierung des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘, aber ebenso auch von Sozialer Arbeit und Bildung. Die Zivilgesellschaft, vor allem aber auch die Bundesregierung sind gefordert, endlich eine klare Haltung gegen rechts und Rassismus zu zeigen statt Stimmungsmache gegen diejenigen zu forcieren, die sich aktiv gegen Menschenfeindlichkeit und unter anderem für bessere Bildung einsetzen. Wer aus der Geschichte des NSU Konsequenzen ziehen will, darf die Warnungen vor neuen rechtsterroristischen Netzwerken nicht erneut ignorieren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Inneres</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78980</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 08:54:32 +0100</pubDate>
                <title>Geplante Elterngeldreform: Erhöhung des Mindestbetrages bei Weitem nicht ausreichend</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/geplante-elterngeldreform-erhoehung-des-mindestbetrages-bei-weitem-nicht-ausreichend/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>„Familienministerin Prien ist endlich zu der Erkenntnis gelangt, auf die geplante Kürzung der Elterngeldmonate zu verzichten. Dieser kleine Schritt in die richtige Richtung kann aber bei bestem Willen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die geplanten Eckpunkte der Reform nicht ausreichen. Die Erhöhung des Mindestbetrages um lediglich 30 Euro ist zu gering. Eine Erhöhung sollte mindestens die Inflation ausgleichen, um das Leben der Familien wirklich zu entlasten und dem Sinn des Elterngeldes gerecht zu werden“, sagt Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Familienministerin Prien ist endlich zu der Erkenntnis gelangt, auf die geplante Kürzung der Elterngeldmonate zu verzichten. Dieser kleine Schritt in die richtige Richtung kann aber bei bestem Willen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die geplanten Eckpunkte der Reform nicht ausreichen. Die Erhöhung des Mindestbetrages um lediglich 30 Euro ist zu gering. Eine Erhöhung sollte mindestens die Inflation ausgleichen, um das Leben der Familien wirklich zu entlasten und dem Sinn des Elterngeldes gerecht zu werden“, sagt Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit einer festen Einteilung von je vier Elterngeldmonaten nach Elternteilen und sechs frei aufteilbaren Monaten plant die Familienministerin eine geschlechtergerechte Aufteilung der Sorgearbeit zu stärken. Güngör ist skeptisch, ob das funktioniert:&nbsp;„Das Bewusstsein für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Sorgearbeit muss vor allem auch in den Köpfen beginnen. Solange wir die typischen Rollenbilder von Kindesbeinen an vermittelt bekommen und Frauen in der Gesellschaft systematisch benachteiligt werden, solange werden wir auch eine gemeinsam geschulterte Sorgearbeit nicht schaffen“, meint Güngör abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Familien-Kinder</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78981</guid>
                <pubDate>Sat, 31 Oct 2026 09:32:00 +0100</pubDate>
                <title>Nachholfeiertage: Thüringen kann Kalenderpech ausgleichen und für Entlastung sorgen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/nachholfeiertage-thueringen-kann-kalenderpech-ausgleichen-und-fuer-entlastung-sorgen/</link>
                <author>Ronald Hande</author>
                <description>Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur realistischen Möglichkeit Nachholfeiertage in Thüringen einzuführen: „Allein 2026 fallen vier Feiertage auf ein Wochenende, der Reformationstag ist einer davon. 2027 fallen mit fünf Feiertagen sogar noch mehr, insgesamt fast die Hälfte, aller landesweiten Feiertage in Thüringen auf ein Wochenende. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur realistischen Möglichkeit Nachholfeiertage in Thüringen einzuführen: „Allein 2026 fallen vier Feiertage auf ein Wochenende, der Reformationstag ist einer davon. 2027 fallen mit fünf Feiertagen sogar noch mehr, insgesamt fast die Hälfte, aller landesweiten Feiertage in Thüringen auf ein Wochenende.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Feiertage dienen der Erholung und Regeneration, sie sind wertvolle Zeit für Familie, Freunde, das Ehrenamt, Hobbies und vieles mehr. Für die schönen Dinge im Leben sind Feiertage unverzichtbarer Bestandteil. Es ist traurig, dass die Thüringer Regierungskoalition diesem Thema bisher keine Chance gegeben hat. Vor allem der Versuch der CDU, das Thema polemisch als Ansatz Weihnachten abzuschaffen abzutun, löst bei mir große Bedenken aus, dass diese wichtige Debatte sachlich und konstruktiv geführt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stattdessen wird mit Sparzwängen bei den Landesmitteln gedroht, die Bevölkerung pauschal als Risiko bewertet, indem Bürgerrechte in einem PAG geschliffen werden sollen. Arbeitsplätze werden nunmehr fast wöchentlich zum Vorteil von Aktionären zerstört. Die Koalition setzt falsche Prioritäten. Wie sie einfach, unbürokratisch und kostengünstig für ganz konkrete Entlastung sorgen kann, kommt leider viel zu kurz.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Abgeordnete verweist auf die anstehende Debatte zu Nachholfeiertagen im Thüringer Landtag und appelliert an die Koalitionsfraktionen, sich einer konstruktiven Debatte über Nachholfeiertage nicht weiter zu verschließen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Ronald Hande</category><category>Arbeit</category><category>Inneres</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78977</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 16:49:25 +0100</pubDate>
                <title>Landesregierung muss Azubis mehr unterstützen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/landesregierung-muss-azubis-mehr-unterstuetzen/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>Zu den heute veröffentlichten Zahlen zum Thüringer Ausbildungsmarkt 2026 erklärt Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den heute veröffentlichten Zahlen zum Thüringer Ausbildungsmarkt 2026 erklärt Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wenn innerhalb eines Jahres 10,9 Prozent betriebliche Ausbildungsplätze wegfallen, ist das kein Betriebsunfall, sondern ein Alarmsignal. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Jugendlicher, dem gerade der Start ins Berufsleben verwehrt wird und ein Betrieb, dem in drei Jahren die Fachkraft fehlt. Ich teile den Appell des DGB ausdrücklich: Wer über Fachkräftemangel klagt, muss ausbilden. Aber die Verantwortung liegt nicht nur bei den Unternehmen. Die Landesregierung hat es selbst in der Hand, Ausbildung in Thüringen attraktiver zu machen und sie lässt diese Chance liegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit Jahren fordern wir ein Azubiwerk für Thüringen: eine zentrale Anlaufstelle, die sich um Wohnen, Mobilität, Beratung und soziale Unterstützung für Auszubildende kümmert. Der Landtag hat die Landesregierung im Dezember 2025 beauftragt, genau das zu prüfen. Das Ergebnis vom Juni: grundsätzlich möglich, aber nicht gewollt. Angesichts der vorgestellten Zahlen wird einmal mehr deutlich, dass diese Haltung nicht zu rechtfertigen ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>MEHR UNTERSTÜTZUNG FÜR AZUBIS...</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Ausbildungspolitik</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78975</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 10:36:04 +0100</pubDate>
                <title>Gedenken an Opfer des NSU</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/gedenken-an-opfer-des-nsu/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Herzlich laden wir als Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Sie am Mittwoch, dem 4. November um 15:00 Uhr ein, am Erinnerungsort „Schattenwurf“ im Beethovenpark vor dem Thüringer Landtag in Erfurt im Rahmen eines öffentlichen Gedenkens, den Opfern des rechtsterroristischen NSU zu gedenken. Am Abend des selben Tages um 19:00 Uhr laden wir zu einer digitalen Gesprächsveranstaltung mit Angehörigen der Ermordeten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich laden wir als Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Sie am Mittwoch, dem 4. November um 15:00 Uhr ein, am Erinnerungsort „Schattenwurf“ im Beethovenpark vor dem Thüringer Landtag in Erfurt im Rahmen eines öffentlichen Gedenkens, den Opfern des rechtsterroristischen NSU zu gedenken. Am Abend des selben Tages um 19:00 Uhr laden wir zu einer digitalen Gesprächsveranstaltung mit Angehörigen der Ermordeten.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss: „Im Rahmen des Gedenkens wollen wir an die Opfer des aus Thüringen stammenden Nationalsozialistischen Untergrunds erinnern. Bei einer zusätzlichen digitalen Veranstaltung ab 19:00 Uhr werden wir auch am 15. Jahrestages der Selbstenttarnung gemeinsam mit Angehörigen daran erinnern, wie groß die Gefahr der extremen Rechten ist und wie nachlässig Behörden mit dieser Gefahr umgehen. Die Folgen sind brutal: es kostet Menschenleben. An die Opfer erinnern wir, um gleichzeitig zu mahnen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns über Ihr Erscheinen und potentielle Berichterstattung anlässlich des 15. Jahrestages.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen zu der Gesprächsveranstaltungen finden Sie unter folgendem Link:<a href="https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/rechter-terror-staatliches-versagen-und-gesellschaftliche-verantwortung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&nbsp;https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/rechter-terror-staatliches-versagen-und-gesellschaftliche-verantwortung/</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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