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Wirtschaftspolitik

Thüringens Wirtschaft ist von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Damit einhergehen einige ökonomische Vor- aber auch dezidierte Nachteile, sowie besondere Aufgaben für eine angepasste Wirtschaftspolitik. In der Weltwirtschaftskrise nach 2009 konnte der Thüringer Mittelstand seine große Krisenfestigkeit erfolgreich demonstrieren. Andererseits bedeutet die Kleinteiligkeit eine unterdurchschnittliche Wertschöpfung, die auch Auswirkungen auf das Thüringer Lohngefüge hat, geringere Unternehmensinvestitionen in Forschung und Entwicklung oder auch eine geringere Steuerkraft zugunsten der Thüringer Kommunen.

Wirtschaftspolitik in Thüringen muss versuchen diese Nachteile zumindest zum Teil auszugleichen: Für DIE LINKE ergibt sich daraus klar ein Fokus auf die Stärkung der vorhandenen Strukturen, etwa durch Clusterbildungen, Unterstützung von Forschungskooperationen, regionalen Wirtschaftskreisläufen und Außenwirtschaftsförderung. Für die Gewinnung von Fachkräften und Anreize von Unternehmensübernahmen und -gründungen müssen solide Rahmenbedingungen herrschen, von einem fairen Lohn über den Kindergartenplatz um die Ecke bis hin zu einer reichhaltigen Kulturlandschaft.