Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Umwelt- und Klimaschutz

Als eines der wesentlichsten Aufgabenfelder der Menschen stellen nach Überzeugung der LINKEN Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen dar, um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen weltweit zu sichern. Insbesondere in diesem Bereich kommt die Richtigkeit des Slogans „global denken - lokal Handeln“ besonders zum Tragen. Die Schutzgüter Boden, Wasser, Luft und  die Tier- und Pflanzenwelt müssen vor negativen Umwelteinflüssen geschützt werden. Dazu kann in Thüringen u. a. beitragen:

- Ressourcen zu schonen, Abfälle zu vermeiden und deren optimale Verwertung zu entwickeln (Kreislaufwirtschaft),

- die in Thüringen zur Verfügung stehenden nachwachsenden Rohstoffe (besonders Holz) sollten optimal genutzt und, soweit möglich, im eigenen Land verarbeitet werden,

- Oberflächengewässer und das Grundwasser müssen vor schädlichen Einwirkungen durch Industrie, Landwirtschaft, Abwässer aus Haushalten und Gewerbe geschützt werde,

- Gewässer sind so weit wie möglich in ihren ursprünglichen strukturellen Zustand zu versetzen, um ihnen mehr Raum zu bieten, dies auch im Interesse eines aktiven und natürlichen Hochwasserschutzes.

Bürger sollten stärker auf ihre Mitwirkungsmöglichkeiten im Umweltschutz aufmerksam gemacht werden, beispielsweise bei den Maßnahmeprogrammen zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie oder während der Auslegung von Bauleitpläne,

- mehr Naturschutz kann mit der Ausweisung von Biotopverbundsystemen wirksam erreicht werden, um einheimischen Arten bessere Existenzbedingungen einzuräume,

- der Freistaat Thüringen soll sich aktiv an den Schutzmaßnahmen des Biosphärenreservates Südharz beteiligen,

- im Nationalpark Hainich, in den Naturparken und Biosphärenreservaten ist das  Angebot an Umweltbildungs- und touristischen Höhepunkten weiter zu verbesser,

- die gewerbliche Wirtschaft kann sich an Umwelt- und Klimavorsorge beteiligen, z. B. indem nach europäischen Umweltstandards gewirtschaftet wird. „Ökoprofit“ oder das „Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen sind positive Beispiel,

- DIE LINKE hält ökologische Lenkungsinstrumente zur Ressourcenschonung für notwendig (Möglichkeiten: Steuern auf Ressourcenverbrauch, zielgerichtete und zweckgebundene Förderprogramme, alternative Konzepte für die Finanzierung nachhaltiger Investitionsprogramme, z. B. Waldaktien u. ä.,

- eine wesentliche Quelle schädlicher Umwelt- und Klimabeeinflussung ist der Straßenverkehr. Deshalb fordert die LINKE seit Langem Verkehrskonzepte weg vom Individualverkehr und hin zu einem effektiven Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, der Verlagerung der Gütertransporte von der Straße auf die Schiene, eine bessere Vertaktung einzelner Verkehrssysteme und ein Tarifsystem, das stärkere Anreize für das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel schafft,

- Konzepte für Stadt- und Regionalentwicklung sind stärker ökologisch auszurichten, wozu u. a. „Städte der kurzen Wege“, Entsiegelung und Begrünung, der Vorrang der Nachnutzung bereits versiegelter Flächen vor der Neuausweisung, dezentrale Energieversorgungssysteme auf der Basis erneuerbarer Energien beitragen könne,

- Aktionspläne zur Reinhaltung der Luft sind auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und weitere zu erstellen.

Als ein Alleinstellungsmerkmal der LINKEN stellt sich dar, dass sie Umweltfragen nicht losgelöst von sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten beantwortet. Angesichts der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise lässt sich belegen: Nur, wenn sich diese drei Komponenten der „Nachhaltigkeit“ im Gleichgewicht befinden, ist unsere Welt zukunftsfähig.