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Landesarbeitsmarktprogramm

Das im Jahre 2010 umgesetzte Thüringer Landesarbeitsmarktprogramm (LAP) stellt eine zusätzliche Leistung und ein Mittel aktiver Arbeitsmarktpolitik seitens des Freistaates dar. Es gliedert sich in zwei Teile, „Arbeit für Thüringen“ und „Zukunft Familie“, die jeweils bestimmte Zielgruppen mit Vermittlungshemmnissen ansprechen sollen, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene ohne Berufsabschluss und Familien- Bedarfsgemeinschaften. Das LAP finanziert sich fast ausschließlich aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).
DIE LINKE. Thüringen hat die Einführung des LAP begrüßt, wurde damit doch eine Forderung erfüllt, welche zentral in unserem Regierungsprogramm von 2009 war. Zugleich kritisieren wir jedoch, dass der finanzielle Rahmen angesichts der immer noch großen Anzahl von Menschen, gerade im Arbeitslosengeld II-Bezug Hartz IV, von Beginn an viel zu gering war. Dies wird auch daran deutlich, dass der Mittelabruf aus dem LAP dieses bereits nach etwas mehr als der Hälfte eines Jahres jeweils ausgeschöpft hatte. DIE LINKE steht für eine Aufstockung der Mittel des LAP und für eine Öffnung für weitere Zielgruppen.