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Abschaffung Thüringer Erziehungsgeld

DIE LINKE hat seit Einführung des einkommensunabhängigen Erziehungsgeldes, das an einen Verzicht auf einen Kita-Platz gebunden ist, kritisiert, dass damit besonders Kinder aus ärmeren Familien erst später in den Genuss frühkindlicher Bildungsangebote kommen. Die Studie des Deutschen Jugendinstituts und der Universität Dortmund zum Betreuungsgeld – dem Erziehungsgeld auf Bundesebene –  hat diese Befürchtungen bestätigt. Obwohl viele ärmere Eltern und solche mit Migrationshintergrund um die Bedeutung der frühkindlichen Bildung wissen, hat ungefähr ein Viertel von ihnen angegeben, sich aus finanziellen Gründen für das Geld und gegen den Kindergarten entschieden zu haben. Hier muss aus Sicht der LINKEN die finanzielle Situation über bessere Hartz-IV-Sätze, eine Grundsicherung und familientaugliche Arbeitsplätze verbessert werden, nicht aber dadurch, dass das Fernbleiben vom Kindergarten belohnt wird.

Für DIE LINKE ist es wichtig in Strukturen zu investieren, die frühkindliche Bildung ermöglichen.
In Regierungsverantwortung wird DIE LINKE das Thüringer Erziehungsgeld wieder abschaffen und in andere familienpolitische Maßnahmen investieren.