Weg frei für die Pille danach

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Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, begrüßt, dass ab Mitte März „endlich die ‚Pille danach’ auch ohne Rezept in den Apotheken erhältlich ist“, und bezieht sich auf die heutige Entscheidung im Bundesrat.

Damit werde auch eine langjährige Forderung der LINKEN erfüllt, so die Abgeordnete weiter.  Das Medikament stehe für den Notfall zur Verfügung, wenn eine Verhütungspanne passiert sei oder die Verhütung ganz vergessen worden sei. Es sei aber auch wichtig, um Frauen in Notsituationen, wie nach Vergewaltigung oder ungeschütztem Sex, zu helfen.

Frau Stange erinnert an die Empfehlungen des zuständigen Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die langjährigen Forderungen der Frauenverbände und –initiativen nach einem zügigen und unkomplizierten Zugang zu diesem Präparat für Frauen in Notsituationen. „Die Lockerung der Freigabe des Medikaments ist ein Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung der Frauen. Der nächste Schritt wäre eine kostenfreie Verhütung für alle Frauen und Männer als Leistung der Krankenkassen“, fordert die Politikerin abschließend.