Oberhofer Handlungskonzept umzusetzen, bedarf noch großer Anstrengungen
Nach ihrem Besuch mit dem Sozialausschuss heute in Oberhof erklärt die Landtagsabgeordnete der LINKEN Karola Stange: „Die Umsetzung des Handlungskonzeptes zur künftigen Entwicklung des Sport- und Tourismuszentrums Oberhof bedarf noch großer Anstrengungen sowie gemeinsamer Gespräche mit den Akteuren vor Ort.“
Frau Stange betont in diesem Zusammenhang die Interessen des Thüringer Wintersportzentrums und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese dürften nicht aus den Augen verloren werden. Die Abgeordnete verweist auf Aussagen des Leiters des Wintersportzentrums, Wolfgang Filbrich, der die Sorgen der Beschäftigten angesprochen hat, dass sie bei einer Überführung des Zentrums in eine gemeinnützige Gesellschaft schlechter gestellt werden könnten. „Diese Befürchtungen müssen ernst genommen und ausgeräumt werden“, erklärt die Landtagsabgeordnete der Linksfraktion.
Sie merkt zudem kritisch an, dass der Oberhofer Bürgermeister heute nicht anwesend war und die Abgeordneten daher seine Vorstellungen zur Umsetzung des Handlungskonzeptes der Landesregierung nicht aufnehmen konnten. Der Vorschlag von Frau Stange, dass der Bürgermeister in der nächsten Sozialausschusssitzung im Landtag gehört werden sollte, fand einhellige Zustimmung. Die LINKE Politikerin unterstreicht abschließend: „Das Handlungskonzept sehe ich als Chance für die Zukunft des Sport- und Tourismuszentrums Oberhof.“
