Inklusion muss bereits in den Kommunen beginnen

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Anlässlich der Veranstaltung des Behindertenbeauftragten Joachim Leibiger zu 100 Tage im Amt erklärt die behindertenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Karola Stange: „Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Landes- und Bundesgesetzen festzuschreiben, ist das eine. Vor allem muss der Wille zur Inklusion in den Köpfen ankommen, damit es eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am Leben gibt.“

„Die Landesregierung ist auf einem guten Weg, in engem Kontakt und enger Verzahnung mit Vereinen und Verbänden ein progressives und zeitgemäßes Gleichstellungsgesetz Wirklichkeit werden zu lassen und so die Verpflichtungen aus der UN-Behindertenkonvention umzusetzen“, so Stange.

Durch die Gesetzesinitiativen für die Überarbeitung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes für Menschen mit Behinderung aus dem Sozialministerium und vom Behindertenbeauftragten sollen die Behindertenbeauftragten in den kommunalen Parlamenten gestärkt werden. „Es ist zu hoffen, dass viel mehr Kommunen einen eigenen kommunalen Aktionsplan verabschieden werden – so wie es die UN-Konvention vorsieht.“ Dies ist nach Auffassung von Stange eine einzufordernde Aufgabe für die kommunalen Mandatsträger.