Christopher Street Day: Vielfalt der Gesellschaft darf keine leere Worthülse sein

Karola Stange
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Anlässlich des heutigen 28. Juni, an welchem sich der Stonewall-Aufstand von Homosexuellen, Trans*- sowie queeren Personen gegen die Polizeiwillkür und -gewalt  in New York aus dem Jahr 1969 jährt, erklärt Karola Stange, Sprecherin für Gleichstellung der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:

„Der Christopher Street Day (CSD) entstand auf Grund des Stonewall-Aufstands und macht auf Diskriminierungen von LSBTIQ* (lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, intergeschlechtlichen und queeren Menschen) und ihre fehlende Gleichstellung in der Gesellschaft aufmerksam. Auch heute noch müssen wir uns für eine Beendigung der Diskriminierung und für Akzeptanz von LSBTIQ* einsetzen. In Deutschland finden Veranstaltungen zum Christopher Street Day rund um den 28. Juni statt. Innerhalb Thüringens wird es Demonstrationen und Straßenfeste an folgenden Terminen geben:  11. August (Weimar), 25. August (Erfurt), 29. September (Gera). Zusätzlich ermöglichen die #CSDerfurt-Aktionswochen vom 17. bis zum 31. August ein vielfältiges Angebot mit Veranstaltungen für alle Interessierten. Organisiert wird der CSD von zahlreichen Organisationen und Einzelpersonen. Wir danken allen Aktiven des CSD in Thüringen für ihr Engagement und rufen zur Beteiligung an den Aktionen zum CSD in Thüringen auf.

Die Vielfalt der Gesellschaft darf nicht nur eine Worthülse sein, sondern braucht das Engagement von vielen – damit Diskriminierung beendet und Akzeptanz hergestellt wird. Um es angelehnt an den CSD Erfurt zu sagen: Wir wollen eine queere Gesellschaft, die geschlechtliche und sexuelle Vielfalt akzeptiert und bejaht.“