Bildungsplan - Absage an Intoleranz und Diskriminierung
„Der Thüringer Bildungsplan ist ein ganzheitliches Konzept, das von individuellen Bildungsansprüchen ausgeht. Er zielt darauf, das Recht von Kindern und Jugendlichen auf umfassende Entwicklung ihrer individuellen Fähigkeiten sowie ihrer eigenen Persönlichkeit umzusetzen. Dies ist verbunden mit einer Absage an Intoleranz und Diskriminierung“, lobt Karola Stange, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.
Die LINKE-Abgeordnete weist die Kritik der AfD am Bildungsplan scharf zurück. „Die Auslassungen der AfD zum Bildungsplan sind mittelalterlich und rückwärtsgewandt.“
Es sei richtig, dass sich der Bildungsplan an einer toleranten, für unterschiedliche Lebenskonzepte offenen Gesellschaft orientiere: „In unserer modernen Gesellschaft gehören gleichgeschlechtlich lebende Menschen einfach dazu. Das Vermitteln dieser einfachen Zusammenhänge und das Werben für Akzeptanz liegt im Rahmen der schulischen Aufgaben. Das kann nur von Leuten bezweifelt werden, die ihr Hauptgeschäft darin sehen, aus Vorurteilen gegen Minderheiten Politik zu machen. Gerade wegen dieser politischen Spaltungsziele ist die Mitarbeit der Schulen am Abbau von Vorurteilen so wichtig und muss unbedingt unterstützt werden“, schließt die Abgeordnete.

