Armutsprävention stärken

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Anlässlich der Jahreskonferenz Europäischer Sozialfonds Thüringen 2016, die sich in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „Starke Kommunen – Starke Menschen: Armutsprävention in Thüringen“ auseinandergesetzt hat, erklärt Karola Stange, Sprecherin für Sozialpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Mit der ESF-geförderten Armutspräventionsrichtlinie haben wir bereits ein wichtiges Instrument geschaffen, um die Armutsprävention in den Landkreisen und kreisfreien Städten zu stärken.“

„Armut hat viele Gesichter, am stärksten von Armut bedroht sind Alleinerziehende, Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner“, konstatiert Karola Stange. Sie verweist dabei auf einen gemeinsamen Antrag „Armut bekämpfen – Armutsprävention stärken“ der Regierungskoalitionen. „Mehr als 350.000 Menschen in Thüringen leben an oder unterhalb der Armutsschwelle. Leistungen wie Hartz IV sind nicht existenzsichernd“, so Stange weiter. Vor allem die Auswirkungen der Politik des Bundes sieht Karola Stange als Gründe für die hohe Zahl an armen Menschen in Thüringen.
Abschließend sagt Karola Stange: „Wir müssen vor allem Frauen, Langzeitarbeitslose und Personen mit unstetigen Erwerbsbiografien noch stärker in den Blick nehmen, um Armut zu bekämpfen und Armut in allen Lebenslagen zu verhindern.“