20 Jahre engagierte Frauenarbeit

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"Wir gratulieren dem Landesfrauenrat ganz herzlich zum 20-jährigen Jubiläum", sagt Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Als Dank für die engagierte Arbeit überreicht sie morgen zum Festakt einen Scheck des Abgeordneten-Vereins Alternative 54 in Höhe von 500 Euro. "Mit diesem Zeichen des Respekts sichert die LINKE-Politikerin ihre weitere politische Unterstützung und das Engagement ihrer Partei innerhalb des Frauenrates zu.

Kontinuierliche Frauenarbeit stehe in Thüringen immer wieder vor Förderproblemen und Geldnöten, weshalb es besonders erfreulich sei, dass sich die Frauen im Landesfrauenrat durch alle Schwierigkeiten und Existenznöte hindurchgearbeitet hätten und heute respektierte Partnerinnen der Landespolitik seien. "Wir fordern deshalb von der Landesregierung, eine dauerhafte auskömmliche Finanzierung des Frauenrates, die das jährliche Bangen um die weitere Existenz überflüssig macht", sagt Karola Stange.

Die Fraktion DIE LINKE sowie das linke Weibernetz, das sich zu einem LINKE-Frauennetzwerk weiterentwickelt habe, begleiteten den Frauenrat seit Jahren. "Ob es um den Kampf gegen häusliche Gewalt, um die Novellierung des Gleichstellungsgesetzes, um Frauen auf dem Arbeitsmarkt oder die gerechte Besetzung von Gremien geht: DIE LINKE arbeitet im und mit dem Landesfrauenrat kontinuierlich zusammen", stellt die Gleichstellungspolitikerin fest.

Es werde auch weiter viel zu tun geben. Frauenfeindliche Werbung auf öffentlichen Plätzen, fehlende Chancen für Alleinerziehende, die Situation der Gleichstellungsbeauftragten, die Bekämpfung von Gewalt oder die Repräsentanz von Frauen in Gremien beschäftigten die Frauenpolitikerin auch weiterhin: "Nach wie vor gibt es viel zu wenig weibliche Führungskräfte im Landesdienst. Und nach wie vor sind die Frauen in der Thüringer Landesmedienanstalt völlig unterrepräsentiert. Anstatt eines 20-prozentigen Trostpflasters fordern wir die paritätische Beteiligung von Frauen und Männern", sagt Karola Stange. Um solche Forderungen auf der Agenda zu halten, würden neben den Politikerinnen auch die Frauen im Landesfrauenrat gebraucht.