Rio - was folgt aus 20 Jahren Erdgipfel für Thüringen 2/2
Aktuelle Stunde auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 5/4587
Herr Koppe und Herr Richwien haben das Thema „UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ angesprochen, deshalb bin ich noch mal vorgekommen, um eine Bitte loszuwerden. Die Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung hat sich der akuth auf die Fahnen geschrieben, der Arbeitskreis Umweltbildung in Thüringen. Die Thüringer Landesregierung war sehr stolz darauf, dass eine Nichtregierungsorganisation hier die Umsetzung federführend in die Hand genommen hat und auch die Geschäftsstelle für die Umsetzung entsprechend bestritt. Dass eine hervorragende Arbeit dort geleistet wurde, zeigt die Einschätzung, dass wir noch vor Ablauf der Dekade zum Schluss gekommen sind oder, besser gesagt, dass die Landesregierung vor Ablauf der Dekade zum Schluss kam, es braucht jetzt die Geschäftsstelle nicht mehr.
Uns ist im Ausschuss am Freitag klar und deutlich signalisiert worden, es geht nicht darum, Geld einzusparen, sondern es geht darum, in Zukunft Projekte voranzutreiben und hier weiter in die Breite zu kommen. Meine Bitte wäre also noch mal ganz herzlich an die Landesregierung, die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die eine hervorragende Arbeit gemacht haben, hier in die Projekte einzubinden, dass sie auch persönlich eine Zukunft haben. Die zweite Bitte in dem Zusammenhang ist die, dass wir auch weiterhin einen zentralen Blick auf die Entwicklung haben müssen. Ich will nur daran erinnern, nachdem die zentrale Transferstelle zur nachhaltigen Entwicklung, die GET, nicht mehr existierte, hat es bei den Agenda-Projekten und ihrer Begleitung und Beratung doch einige Rückschritte gegeben. Das sollte bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung unbedingt vermieden werden, deshalb achten Sie bitte darauf, denn das, was hier erreicht wurde, soll nicht in der nächsten Zeit wieder verlorengehen. Danke.
(Beifall DIE LINKE)
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