Erarbeitung eines Landeswissenschaftsplans - die Zukunft der Thüringer Wissenschaftslandschaft gestalten 2/2
Zum Antrag der Fraktion DIE LINKE - Drucksache 5/2702 -
Ich danke dem Präsidenten Herrn Gentzel, dass er mir noch einmal das Wort gegeben hat. Ich will es ganz kurz machen. Sie hatten die letzten zwei Jahre wirklich stark hervorgehoben. Ich hatte noch die Jahre davor mit in das Blickfeld gestellt, weil ich glaube, dort ist tatsächlich konzeptionell das eine oder andere passiert. Ob mir das gefallen hat oder nicht, ist eine ganz andere Sache. Ich finde, Sie können sich nicht nur auf Entwicklungsleitlinien beziehen und sagen, wenn eine große Einigkeit besteht, dass man über solche Planungen diskutieren muss. Sie können einzelne Entwicklungslinien aufmachen. Sie sind selbst Hochschullehrer. Sie wissen doch ganz genau, was diskutiert wird, wenn es um die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern geht. Dort werden Standortfragen diskutiert. Dort wird darüber geredet, wie viel Lehrstühle sind besetzt, wie viele sind nicht besetzt. Das können Sie nicht aus der Welt diskutieren und Sie können auch nicht aus der Welt reden - also indem man es schönredet, ich meine, eine Landesregierung muss so etwas machen, das wissen wir ja -, dass unter den Hochschulen diskutiert wird, welche Studienrichtungen werden denn wo ausgerichtet. Ich sage es noch einmal, es gab einstmals dieses berühmt-berüchtigte Gemmekepapier, wo sich Herr Gemmeke sich immer wundert, dass es dieses Papier gab. Aber das gab es, wo schon über die strukturelle Ausrichtung der Hochschulen diskutiert wurde. Ich finde, Sie sollten es einfach akzeptieren, dass hier fraktionsübergreifend gesagt wird, es gibt dort einen deutlichen Handlungsbedarf, wenn wir die Forschungs- und Hochschullandschaft zukunftsfähig aufstellen wollen. Danke.
(Beifall DIE LINKE)
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