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Das Jahr 2012 wurde von der UNO zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt – ein Grund mehr, um mit unserem Forum einen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit von Genossenschaften als alternatives Wirtschaftsmodell zu leisten.

Genossenschaftliche Eigentums- und Produktionsformen haben eine lange Tradition und können sich bis in die Gegenwart hinein behaupten, weil sie von Gemeinsinn und gemeinschaftlicher Verantwortung getragen werden.

DIE LINKE unterstützt seit Langem mit parlamentarischen und außerparlamentarischen Initiativen die Wiederbelebung des Genossenschaftsgedankens. Dies wollten wir mit unserem Forum fortsetzen und Akteuren ein Podium für den Erfahrungsaustausch bieten.

Auch diesmal wurde der rechtliche und politische Rahmen für das Genossenschaftswesen beleuchtet, denn häufig stellt sich die Frage:
„Was könnte förderlich und was hemmend für Menschen sein, die sich genossenschaftlich organisieren möchten?“ In bewährter Weise gab uns Dietmar Berger, über viele Jahre Präsident des Mitteldeutschen Genossenschaftsverbandes, dazu Einblicke.

Zunehmend mehr wächst das Engagement von Bürgern für das Entwickeln dezentraler und erneuerbarer Energiesysteme. Indem sie dafür Genossenschaften gründen, nehmen sie die die regionale Energieversorgung in eigene Hände. Gute Beispiele hierfür gibt es auch in Thüringen. Deshalb widmeten sich zwei Vorträge und ein weiter Teil der Diskussion diesem Thema.   

Aus aktuellem Anlass kamen Gründer der Genossenschaft „Fair Wohnen“ zu Wort, um darzustellen, wie sie mit ihrer Idee dem drohendem Verkauf von TLG – Wohnungen an große Privatinvestoren entgegentreten wollen.

Kurzum: Genossenschaften haben sich in vielen Tätigkeitsfeldern als mustergültig erwiesen, wenn Menschen ihr Lebensumfeld mit gestalten und damit wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen verbinden.

Bodo Ramelow / Vorsitzender der Fraktion

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