Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Markus Gleichmann

Metastudie: Ausschluss von Windenergie-Anlagen im Wald erhöht Druck auf Nord- und Mittelthüringen

„Wie die dem Ausschuss für Umwelt, Energie und Naturschutz vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz überreichte ‚Metastudie: Potenziale Vorranggebiete Wind‘ eindeutig zeigt, erhöht der Ausschluss von Windenergie-Anlagen im Wald den Druck auf Nord- und Mittelthüringen“, erklärt Markus Gleichmann, energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Diese müssen nun die in Ost- und Südwestthüringen weggefallenen Gebiete für Windenergie ausgleichen. In Südwestthüringen wird die zur Verfügung stehende Fläche halbiert, während Nordthüringen 1,59 Prozent, Mittelthüringen sogar 1,71 Prozent seiner Fläche für Windenergie bereitstellen müssen, um das im Thüringer Klimagesetz gesetzte Ziel, auf 1 Prozent der Fläche Windenergie zu errichten, erreichen zu können.

„Ohne den Ausschluss von Windenergie im Wald wäre die Verteilung zwischen den Planungsregionen deutlich gerechter. Es kann nicht sein, dass weniger bewaldete Flächen nun vermehrt bebaut werden. Die Energiewende muss ein solidarisches Projekt sein: Nur, wenn alle ihren Beitrag leisten, kann sie gelingen. Es geht nicht darum, in geschützte Wälder einzugreifen, sondern darum, in windreichen Gebieten mit Nutzwäldern die Möglichkeit zu haben, Windenergie zu gewinnen“, unterstreicht Gleichmann.

Jetzt zeige sich, „dass der populistische, von der CDU im Rahmen der Haushaltsverhandlungen erzwungene Ausschluss von ‚Wind-im-Wald‘ Ungerechtigkeiten erzeugt und zu weiterem Widerstand gegen das Projekt Energiewende führen wird. Die CDU-Position ist klar: Sie setzt weiter auf Energieimporte nach Thüringen, statt regionale Arbeitsplätze und Einnahmen zu fördern. Schon jetzt sind durch die Änderung des Thüringer Waldgesetzes Investitionen für Thüringen in Höhe von rund 200 Millionen Euro verloren gegangen“, so der Abgeordnete weiter.