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Katharina König-Preuss

Hemmschwelle bei Corona-Leugner*innen sinkt weiter - LINKE verurteilt Angriff auf Polizisten

Bei einem Polizeieinsatz im Zusammenhang mit Coronaleugnern kam es gestern in Schmalkalden zu Auseinandersetzungen. Ein Video im Internet dokumentiert, wie sich drei Polizisten bei einer Maßnahme einer Gruppe von 10-20 Menschen gegenübersehen, die teils gewaltsam auf die Beamten einwirken, dabei werden Einsatzmittel entwendet und Beamte zeitweise auf dem Boden geschleift. In wenigen Minuten sind mehrere Straftaten dokumentiert.

Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion die Linke im Thüringer Landtag: „Die Hemmschwelle der Coronaleugner sinkt weiter, es ist zu verurteilen, dass Polizisten, welche die Maßnahmen zur Coronaeindämmung umsetzen, um die Gesundheit aller Menschen zu schützen, derart angefeindet und angegriffen werden. Besonders perfide ist, dass dabei ein Funkgerät entwendet und versteckt wurde, um so die Beamten in Unterzahl daran zu hindern, weitere Unterstützung hinzuzurufen".

Im Video ist auch zu sehen, wie die Beamten als "Merkels Knechte" beschimpft werden von der Gruppe, die keine Masken trägt und diese belagert. Auch wird zum Tod des örtlichen Bürgermeisters aufgerufen. Neben Teilen eines Funkgerätes werden auch Schlüssel entwendet. Es folgt eine versuchte Gefangenenbefreiung von einer Person, die sich augenscheinlich zeitweise in Gewahrsam befindet und schließlich ein Abbruch der Maßnahme. König-Preuss: „Die Coronaleugner agieren skrupellos. Hier sind so viele Straftaten in wenigen Minuten verwirklicht wurden, dass man nur hoffen kann, dass den Coronaleugnern ihre eigenen Filmaufnahmen zum Verhängnis werden und entsprechende Sanktionen folgen. Kritik an einzelnen Corona-Maßnahmen sind in der Demokratie völlig legitim und man kann diese auch artikulieren, ohne die Gesundheit anderer Menschen, insbesondere auch die von Polizistinnen und Polizisten zu gefährden.“ Die Abgeordnete appelliert an alle Bürger*innen, die Skepsis gegenüber der Corona-Politik von Bund oder Ländern haben, diese in einer zivilisierten Weise zu artikulieren und sich nicht mit den hasserfüllten, antisemitischen Coronaleugnern, Verschwörungstheoretikern und extrem Rechten gemein zu machen, die die Gesellschaft spalten wollen. „Wann immer aus Protesten im Zusammenhang mit Coronamaßnahmen Journalist*innen, Gegendemonstrant*innen, Polizist*innen, Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen oder medizinisches Personal angefeindet oder auch tätlich angegriffen werden, grenzen Sie sich klar davon ab!“.


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