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Dr. Gudrun Lukin

Verkehrsunfallstatistik: Rücksichtsloses Verhalten gehört geächtet

Zur heute veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik Thüringens sagt die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Gudrun Lukin:

„In diesem Jahr hat Thüringen weniger Verkehrstote als 2017 zu beklagen, aber 100 getötete Unfallopfer sind trotzdem erschreckend. Abgenommen hat auch die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt, nicht aber die mit Personenschäden. Leider gab es aber auch mehr Schulwegeunfälle, ebenso mehr Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern. Deshalb ist es umso wichtiger, nach den Ursachen zu forschen und die Mittel für Verkehrssicherheit, Verkehrserziehung und Unfallprävention zu erhöhen. Denn eine der Hauptursachen für steigende Unfallzahlen sind mangelnde Aufmerksamkeit, aber auch fehlende Risikobewertung des eigenen Fahrverhaltens, genau wie die Missachtung von Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung durch einige Verkehrsteilnehmer.

Deshalb muss eine gesamtgesellschaftliche Debatte über Normen und Ächtung von rücksichtslosem Verhalten im Straßenverkehr forciert werden. Es ist eben kein Kavaliersdelikt, wenn mit 223 km/h bei erlaubten 80 das Hermsdorfer Kreuz oder mit noch 10 km/h mehr der Jagdbergtunnel durchrast wird. Leider sind die undifferenzierten Punkteregelungen in Flensburg und die Strafen für derartige Delikte kein wirkliches Hilfsmittel. Rasen ist kein Beweis für Stärke, Alkohol am Steuer keine Kleinigkeit. In mehr als 4.000 Fällen hat die Polizei hier im vergangenen Jahr potentielle Unfallfahrten durch Kontrollen verhindert. Und, nach wie vor sind es zu 90 Prozent Männer, die hier Unfälle in Kauf nahmen.“


Pressesprecherin

Diana Glöckner

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