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Stange: Rentenversicherung muss für die Menschen erreichbar sein

Als "betroffenenfeindlich" bezeichnet die Abgeordnete der LINKEN im Thüringer Landtag, Karola Stange, die aktuellen Pläne der Deutschen Rentenversicherung u. a. in Thüringen die Zahl ihrer Beratungsstellen zu reduzieren.

Die Rentenversicherung müsse für die Menschen ohne großen Aufwand erreichbar sein. Die Betroffenen könnten sich oft wegen ihrer persönlichen oder finanziellen Situation weite Anfahrtswege nicht leisten. "Außerdem sind Rentenangelegenheiten oft sehr komplex, sie lassen sich besser in einem persönlichen Gespräch bearbeiten und klären als am Telefon oder auf dem elektronischen Weg", gibt Frau Stange zu bedenken. Außerdem dürfe durch die Verlagerung auf den elektronischen Bearbeitungsweg nicht eine Zweiklassengesellschaft geschaffen werden. "Nicht jedem Mensch, der Rentenfragen zu klären hat, ist der Zugang zu E-Mail und Internet möglich", fügt Frau Stange hinzu.

Die LINKE-Abgeordnete kritisierte, dass die Rentenversicherung die Öffentlichkeit noch darüber im Unklaren lasse, welche Standorte geschlossen würden. Zudem sei unklar, warum zur Einsparung von Verwaltungskosten ausgerechnet bei Beratung und Bürgernähe der Rentenversicherung gespart werden müsse. Abschließend fordert die LINKE-Abgeordnete Karola Stange die zukünftige Landesregierung auf, "sich unbedingt für die Erhaltung der Beratungsstellen in Thüringen einzusetzen".


Pressesprecherin

Diana Glöckner

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