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Cordula Eger

Soziale Familienpolitik nachhaltig gestalten und kommunal verankern

Zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai erklärt die familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Cordula Eger: „Die Pandemie beeinträchtigt die gesamte Gesellschaft, besonders aber die Familien. Die Herausforderungen bestehen seit Monaten: Umstrukturierung der Familienzeit und familiärer Aufgaben, Bewältigung des Homeschooling, Versorgung und Betreuung von Kindern und von zu pflegenden Angehörigen bei gleichzeitiger Belastung durch Erwerbsarbeit.“

„Bestehende Problemlagen für Familien, die schon vor der Pandemie dringend politischer Lösungen bedurften, verschärfen sich in der aktuellen Situation und den Anspannungen der zurückliegenden Monate immer weiter und machen deutlich: Es braucht endlich eine armutsfeste und unabhängige Kindergrundsicherung, eine Ausweitung des Kündigungsschutzes für Eltern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres des Kindes und ein ausgebautes Rückkehrrecht nach Elternzeit sowie ein zeitliches Umsteuern der Erwerbsarbeit hin zu einer 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich“, appelliert Eger an die Bundespolitik und mit Blick auf das von der Bundesregierung beschlossene „Corona-Aufholpaket“.

„Für Thüringen setzen wir weiter auf die regionale Stärkung und Bedarfsanalysen von Familienpolitik vor Ort sowie auf einen partizipativen Prozess bei der Förderung regionaler und überregionaler Strukturen sowie Maßnahmen für Familien. Das ist für uns nachhaltige und kommunal verankerte soziale Daseinsvorsorge, die auch dem Motto des diesjährigen Tags der Familie entspricht: ‚Zusammenhalt. Vor Ort und für Familien‘“, so Eger.


Pressesprecherin

Diana Glöckner

Tel.: 0361 - 377 2293

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