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Männerdominiertes Kabinett steht nicht für Neuanfang

"Mit einer Ministerpräsidentin, zwei Ministerinnen und nur einer Staatssekretärin hat die neue Landesregierung die Chance verpasst, mehr weibliche Kompetenz in die Führungsriege zu holen", sagt Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Trotz der Ankündigung im Koalitionsvertrag, mehr Frauen in Führungspositionen zu verhelfen, sei insbesondere die zweite Reihe fast ausschließlich männlich besetzt worden. Frau Stange spricht von einem "gleichstellungspolitische Fehlstart der Landesregierung" und fühlt sich angesichts der Absichtserklärungen an die Althaussche Ankündigungspolitik erinnert.

"Die neue Regierung hätte jetzt die Möglichkeit gehabt, in ihren Reihen ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Männern und Frauen von Beginn an zu ermöglichen. Diese Chance wurde von CDU und SPD grandios verpasst", betont die LINKEN-Politikerin.

Wenn die Regierungskoalition dennoch beabsichtige, der Gleichstellung in Thüringen mehr Gewicht zu verleihen, gäbe es eine weitere Personalie zu klären. "DIE LINKE fordert seit Jahren, die Beauftragte für die Gleichstellung von Frau und Mann wieder in die Position der Staatssekretärin zu heben und ihr somit die Möglichkeit zu geben, ihrem Politikfeld innerhalb der Regierungskoalition mehr Gewicht zu verleihen. Dafür ist es auch jetzt nicht zu spät", betont Frau Stange.


Pressesprecherin

Diana Glöckner

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