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Sabine Berninger

Linksfraktion unterstützt Initiative der Flüchtlingsbeauftragten

„Miriam Kruppas Initiative, sich mit einem Brief an die Kanzlerin für ein Umdenken in der europäischen Flüchtlingspolitik einzusetzen und ein deutsches Engagement bei der staatlichen und privaten Seenotrettung anzumahnen, ist ein gutes Zeichen aus Thüringen an die Bundesregierung“, so die flüchtlingspolitische Sprecherin der Thüringer Linksfraktion, Sabine Berninger.

Die Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, Miriam Kruppa, hat sich einen Brief an die Kanzlerin und an die LandrätInnen und OberbürgermeisterInnen gewandt. „Es ist eine Initiative, die anknüpft an die wunderbare Seebrücke-Bewegung, die seit einigen Wochen das Engagement der SeenotretterInnen, und wie sie durch europäische Regierungen behindert und am Lebenretten verhindert werden, in den Blick der Öffentlichkeit rückt. Tausende Menschen in allen Teilen der Republik haben sich inzwischen dieser Solidaritäts-Bewegung angeschlossen, demonstriert, gespendet und damit ganz konkret Menschen geholfen. Unter dem Slogan 'ein sicherer Hafen' haben in den letzten Wochen bereits einige Städte die Aufnahme aus dem Mittelmeer geretteter Menschen angeboten, das könnte die Bundesregierung endlich zum Umdenken bewegen“, sagt die Abgeordnete und hofft, dass sich zahlreiche kommunalpolitisch Verantwortliche diesem Appell anschließen werden.

„Die Bundesrepublik muss sich als 'sicherer Hafen' anbieten und ihren Einfluss auf europäischer Ebene geltend machen, damit Menschenrechte und Solidarität nicht zu Wortfloskeln verkommen“, so Sabine Berninger.


Pressesprecherin

Diana Glöckner

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