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Cordula Eger

Generationenübergreifende Angebotsstrukturen für Familien weiterentwickeln

„Ich begrüße es, dass der vorliegende Evaluierungsbericht zum Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ) Einblick in den aktuellen Stand der Umsetzung gibt. Der Bericht macht deutlich, dass es nicht nur eine einfache Fortführung des LSZ braucht, sondern auch eine Weiterentwicklung des Programms“, erklärt Cordula Eger, Sprecherin für Familie und Senioren der Fraktion DIE LINKE im Landtag.

In der Evaluation wurden beteiligte Akteur*innen in Bezug auf die Umsetzung der Ziele und eine mögliche Weiterentwicklung des Landesprogramms befragt. „Klar ist: Das Landesprogramm stößt in Thüringen auf breite Akzeptanz. Mit 23 Landkreisen und kreisfreien Städten nutzt lediglich nur der Landkreis Greiz nicht die durch das LSZ zur Verfügung gestellten Fördermittel“, so Eger.

Die Evaluation zeige, dass in Thüringen eine sehr heterogene Angebotsstruktur für Familien existiert. „Wir haben also nicht ein LSZ, sondern vielmehr 23 Landesprogramme, die den jeweiligen ortsspezifischen Bedarf widerspiegeln. Dies ist ein Erfolg, denn hier zeigt sich, dass der durch das Landesprogramm ermöglichte Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum von den kreisfreien Städten und Landkreisen gut genutzt wird. Neben der Bestandssicherung ermöglicht die Flexibilität des Landesprogramms auch kleinere Projekte, vor allem im ländlichen Raum. Dabei handelt es sich häufig um innovative Maßnahmen, die generationsübergreifend angelegt sind und Jung und Alt gleichermaßen ansprechen. Es freut mich sehr, dass das LSZ damit das Ziel erreicht, auf den regionalen Bedarf von Familien und auf den Wandel der Familienformen und die damit verbundenen Anforderungen reagieren zu können.“

Mit Blick auf die Weiterentwicklung des Programms ergänzt Eger: „Der Evaluationsbericht zeigt klar, wie wichtig das LSZ für die regionale Familienförderung ist. Für die zukünftige Entwicklung des Programms sollten weitere Schritte folgen, die an die aktuellen Erkenntnisse anknüpfen. Die Ergebnisse im Bericht verdeutlichen, dass von den beteiligten Akteur*innen mehr Planungssicherheit gewünscht wird. Diese gilt es, im Familienförderungssicherungsgesetz durch eine gesetzliche Festschreibung zur Finanzierung herzustellen. Auch sollte die Zielgruppe mit in die Evaluierung vor Ort einbezogen und damit mehr in den Fokus gerückt werden: Kennen Familien das Landesprogramm? Nutzen sie es? Wo sehen sie Bedarf und gibt es Handlungsfelder, die nicht bedient werden? Werden alle Gruppen in den Blick genommen, wenn es um die Bedarfsanalyse geht? Das alles sind Fragen, die es in den kommunalen Gremien und letztendlich im Land zu diskutieren und zu beantworten gilt, um den Erfolg des LSZ weiterhin zu gewährleisten.“

Der Endbericht Evaluation „Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ ist unter folgendem LINK abrufbar: https://www.lsz-thueringen.de/fileadmin/user_upload/LSZ/Downloads/Endbericht_Evaluation_LSZ.pdf

 


Pressesprecherin

Diana Glöckner

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