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Kati Engel

Etappenerfolg gegen überteuertes Kita-Essen

Die jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion und zuständige Abgeordnete für Eisenach/nördlicher Wartburgkreis, Kati Engel, hat die Aussetzung der drastischen Erhöhung der Verpflegungskosten durch die AWO AJS gGmbH als Träger begrüßt.

„Wir haben in den letzten Wochen festgestellt, dass einige Träger die Festlegung im Gesetz, dass auch die Herstellungskosten zu den Verpflegungskosten gehören, so auslegen, dass immer neue Punkte gefunden werden, die irgendwie kostenmäßig etwas mit dem Essen zu tun haben. Die diesbezügliche Liste der AWO im Wartburgkreis ist doppelt so lang wie die der kommunalen Kindergärten in der Stadt Erfurt. Und so sieht dann auch der Preisauftrieb aus, und zwar, ohne dass sich im Vergleich zum Vorjahr tatsächlich ein zusätzlicher Kostenfaktor für das Essen ergibt. Wir als LINKE-Abgeordnete vor Ort haben uns sehr für eine Klärung eingesetzt und wir freuen uns, dass es vorwärts geht. Bildungsminister Holter hat am 28. August in einem Gespräch mit den Spitzen der Wohlfahrtsverbände und der kommunalen Träger eine abschließende Liste vereinbart, was alles zu den Verpflegungskosten gehört. Diese Einigung geht jetzt in eine schriftliche Verordnung. Bis zum Jahresende die Erhöhung auszusetzen, ist ein sinnvoller, aber auch ein notwendiger Schritt.

Letztlich geht es aus meiner Sicht vor allem darum, die Mitbestimmungsrechte der Eltern, die das neue Gesetz enthält, anzuwenden. Erhöhungen dürfen nur dann stattfinden, wenn ihnen Eltern, etwa aufgrund höherer Qualität, zustimmen und vor allem: wenn sie die Kalkulation nachvollziehen können.“


Pressesprecherin

Diana Glöckner

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