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Analphabetismus konsequent bekämpfen!

"Noch immer gibt es auch in Thüringen eine erschreckend hohe Zahl von Menschen, die weder Lesen noch Schreiben können. Das Land ist in der Pflicht, konsequente Schritte gegen den Analphabetismus einzuleiten", fordert Michaele Sojka, Sprecherin für Bildungspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, anlässlich des morgigen Weltalphabetisierungstages der Unesco.

Mehr als 100.000 Erwachsene können in Thüringen weder Lesen noch Schreiben. Allein in Erfurt wird ihre Zahl auf 9.600 geschätzt. "Die Einzelschicksale, die sich in einer Informationsgesellschaft dahinter verbergen, von der Beschämung bis zur Ausgrenzung, sind nur zu erahnen", betont die Bildungspolitikerin der Linkspartei. Das Land müsse sich diesem gesellschaftlichen Problem endlich konsequent stellen.

"Die Erwachsenenbildung in Thüringen ist in den letzten fünf Jahren CDU-Regierung massiv unter die Räder gekommen", konstatiert Frau Sojka. 2005 seien die Zuwendungen des Landes an die Träger von Einrichtungen der Erwachsenbildung um 4 Mio. Euro auf die Hälfte gekürzt worden. Im gleichen Zuge habe man 2005 den Rechtsanspruch auf Landesförderung für die Volkshochschulen und weitere Einrichtungen aus dem Erwachsenenbildungsgesetz in Thüringen gestrichen.

Angesichts des morgigen Weltalphabetisierungstages und der auch in Thüringen erschreckend hohen Zahl von Analphabeten, müsse diese "unsägliche Entwicklung im Bereich der Erwachsenenbildung in Thüringen schnellstens rückgängig gemacht werden", fordert die Bildungsexpertin der LINKEN.


Pressesprecherin

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