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Steffen Harzer

Aktuelle Stunde: Keine neuen, problematischen Gasquellen erschließen oder nutzen

Der Schutz von Gesundheit, Umwelt und Natur ist Thema der morgigen Aktuellen Stunde der Linksfraktion während der Landtagssitzung. „Der Import von Fracking-Gas muss verhindert werden“, unterstreicht Steffen Harzer, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion DIE LINKE.

DIE LINKE kämpft seit Jahren für ein Verbot von Erdgasgewinnung durch das umweltgefährdende Fracking-Verfahren. Denn Fracking und die Förderung des Erdgases in Schiefer und anderen Gesteinsschichten gefährdet in jedem Fall das Grundwasser, sei es durch die verwendeten Chemikalien oder durch die Lagerstättenwasser. Auch klimapolitisch ist die Erschließung von unkonventionellen Kohlenwasserstoffen kontraproduktiv und behindert die Energiewende. „Daher wollen wir sowohl ausschließen, dass hierzulande Fracking angewendet wird, als auch, dass durch Fracking gewonnenes Erdgas auf unseren Markt gelangt“, betont Harzer. Nach Ansicht der Linken besteht durch Weiterleitungsinfrastruktur durch entsprechende Terminals die große Gefahr, dass in den USA produziertes Fracking-Gas nach Deutschland importiert wird. „Die gegenwärtigen Liefermöglichkeiten für Erdgas nach Deutschland sind völlig ausreichend und die europäischen Terminals nur zu ca. 25 Prozent ausgelastet. Statt über neue Gasquellen nachzudenken, wäre die Bundesregierung gut beraten, durch entsprechende Förderprogramme Power-to-Gas Projekte (Umwandlung von Ökostrom in Gas) zu unterstützen und das Erdgas durch Gas aus erneuerbaren Energiequellen zu ersetzen“, so Harzer abschließend.


Pressesprecherin

Diana Glöckner

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