Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Susanne Hennig-Wellsow

Wirksamere Familienförderung durch leistungsfähige soziale Infrastruktur

Während der heutigen Fraktionssitzung hat Heike Werner, Sozial- und Familienministerin in Thüringen, über neue Wege in der Familienförderung durch das Landesprogramm ‚Solidarisches Zusammenleben der Generationen‘ berichtet. „Familien benötigen vor allem Zeit, sie benötigen Geld und Strukturen. Es ist uns ein besonders wichtiges Anliegen, Familien wirksam zu fördern, zu begleiten und wo nötig, zu unterstützen. Mit dem neuen rot-rot-grünen Landesprogramm werden familienpolitische Leistungen zielgenauer erbracht. Sie orientieren sich am tatsächlichen Bedarf vor Ort“, sagt Susanne Hennig-Wellsow.
 
Als „Herzstück einer besseren und gerechteren Familien- und Sozialpolitik“ hebt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, das derzeit im Rahmen eines Gesetzentwurfs beratene Programm hervor. Nun könne flächendeckend vor Ort die Förderung von Familienbildungsangeboten, von Seniorenbeauftragten und -beiräten, von Eltern-Kind-Zentren, Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen sowie von Frauenzentren zielgerichteter geplant und vom Land wirksam finanziell unterstützt werden. Dazu werden bisherige Einzel-Förderprogramme vereint, aufeinander abgestimmt und um neue Angebote ergänzt.
 
Mit dem neuen Landesprogramm entsteht „eine leistungsfähige und bedarfsgerechte soziale Infrastruktur, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Blick auf die Bedürfnisse von Kindern als auch die Sorgearbeit von Familien gegenüber der älteren Generation besser gewährleisten zu können“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende.
 
„Im Zuge einer guten Familienpolitik wächst das solidarische Miteinander der Generationen. Deshalb ist es wichtig, neben der regelmäßigen Fortschreibung des Landesfamilienförderplans, dass im Gesetz die Förderung des Landesprogramms in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro pro Jahr festgeschrieben und damit über das Jahr 2019/2020 fortgesetzt wird“, unterstreicht Hennig-Wellsow.