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Ina Leukefeld

Regionale Integrationsprojekte sind unverzichtbar

In der zu Ende gehenden Wahlperiode hat sich Ina Leukefeld, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit VertreterInnen aus regionalen Integrationsprojekten für Langzeitarbeitslose im Thüringer Landtag getroffen. Aus diesem Anlass erklärt sie:

„Es ist Zeit, auch auf diesem Gebiet Bilanz von Rot-Rot-Grün zu ziehen, gewonnene Erfahrungen auszutauschen und den MitstreiterInnen Danke zu sagen. Mich interessieren die Erfahrungen und Ergebnisse der Träger, die in Umsetzung der Integrationsrichtlinie die zur Verfügung stehenden Landesmittel und den ESF-Fonds für die Begleitung von Langzeitarbeitslosen und deren Integration in dauerhafte Arbeit erfolgreich nutzen.“

In den Integrationszentren, die in 23 Kommunen an 47 verschiedenen Orten in Thüringen bestehen, sind insgesamt 93 IntegrationsbegleiterInnen tätig. Sie haben in der jetzigen Förderperiode 14.550 TeilnehmerInnen, davon 80 Prozent (11667) Langzeitarbeitslose, beraten und sachkundig begleitet. Ziel war und ist die Vorbereitung auf eine dauerhafte Integration in Arbeit. Das ist bei knapp einem Drittel der betroffenen Frauen und Männer erfolgreich gelungen, denn 3839 Personen kamen in Arbeit bzw. in Selbständigkeit. Aber auch sonst sind diese Bemühungen nützlich und sinnvoll. So konnte die berufsspezifische, fachliche und persönliche Situation bei drei Viertel der betroffenen Menschen deutlich verbessert werden.
Altersmäßig wird deutlich, dass mehr als die Hälfte der betreffenden Menschen zwischen 25 und 45 Jahren alt sind, aber auch mehr als 1000 junge Leute bis 25 Jahre konnten die guten Möglichkeiten der individuellen Beratung und Begleitung aussichtsreich nutzen.

„Auch dies ist ein Beitrag zur Gewinnung und Heranbildung von FacharbeiterInnen in den verschiedensten Bereichen, die wir in Thüringen brauchen. Unserem politischen Ansatz als Linke, dass jeder Mensch, der in Thüringen lebt, hier gebraucht wird, uns wichtig ist sowie eine gute und sichere Zukunft haben soll, kommen wir damit ein Stück näher. Unser Landesarbeitsmarktprogramm und das Programm öffentlich geförderter Beschäftigung –Gemeinwohlarbeit sind dabei gute Ergänzungen, ebenso wie die soziale Beratung und Begleitung bei der Behebung so mancher individueller Probleme, wie Überschuldung, Sucht, schwierige familiäre Situation, wohnungs- oder gesundheitlicher Probleme, “ so Ina Leukefeld.
Die Abgeordnete hat die Gelegenheit genutzt, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Projekten Dank für ihre engagierte Arbeit im Interesse der Betroffenen zu sagen und für die künftige Arbeit alles Gute zu wünschen. „Die Arbeit in den Integrationszentren, die nächstes Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern, ist außerordentlich wichtig und anspruchsvoll. Sie sollte auch in Zukunft fortgesetzt werden. Die vielen Hinweise der ProjektleiterInnen nehme ich gerne mit in die weitere parlamentarische Arbeit“, betont Ina Leukefeld.