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Ina Leukefeld

Arbeitsmarktpolitikerin „mit Leib und Seele“

Die Arbeitsmarktpolitik stand traditionell beim ersten Pressegespräch der Linksfraktion im neuen Jahr im Mittelpunkt. Wie immer hatte dazu Ina Leukefeld eingeladen, seit 2004 arbeitsmarktpolitische Sprecherin und dies „mit Leib und Seele“, wie sie betonte. Bei einem Resümee verwies sie auf die erfreuliche Entwicklung des Rückgangs der Arbeitslosenquote in Thüringen von 15,7 Prozent im Jahr 2005 auf aktuell fünf Prozent im Dezember. Auch dass der Mindestlohn, für den sich die LINKE seit langem engagiert hat, eingeführt wurde, gehört zur Habenseite, auch wenn die gegenwärtig 9,19 Euro, die zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro erhöht werden, noch längst nicht ausreichen. Niedriglohn und prekäre Beschäftigung sind für noch zu viele Frauen und Männer bittere Realität.
Vor dem Hintergrund der von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen war und ist der soziale Arbeitsmarkt für die LINKE-Politikerin von besonderer Bedeutung. Mit der rot-rot-grünen Landesregierung wurde es endlich möglich, hier entscheidende Schritte nach vorn zu gehen. So fördert das Land über ein entsprechendes Programm bis zum Ende der Legislatur in diesem Jahr insgesamt 1.500 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose im Alter von über 55 Jahren. Hinzu kommen im Landesprogramm „Arbeit für Thüringen“ vor allem Angebote zur beruflichen Qualifizierung und Integration von Geflüchteten. Im Rahmen von 47 Projekten konnten hier bisher 5.900 Menschen erreicht werden.