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Uniklinik: Petition und Druck der Beschäftigten zeigen offenbar Wirkung

Entlastung gefordert

Wie die Gewerkschaft ver.di informierte, hat am 18. Juli ein Sondierungsgespräch mit dem Vorstand der Uniklinik Jena über Verhandlungen zur Entlastung der Beschäftigten stattgefunden. Diese stünden zwar noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Verwaltungsrates, „aber wir steigen endlich ein“, sagte Bernd Becker, Verhandlungsführer für ver.di und Landesfachbereichsleiter für den Bereich Gesundheitswesen. „Die Petition und der Druck der über 1.300 Beschäftigten haben gewirkt.“

Am 3. Juli hatten Beschäftigte vom Universitätsklinikum Jena (UKJ) am Landtag in Erfurt den Koalitionsfraktionen die Petition „Jenas letzte Gefährdungsanzeige“ überreicht, in der sie im Rahmen eines Tarifvertrages Entlastung noch vor den Landtagswahlen fordern. Mit 1.048 Unterschriften hatte auch die große Mehrheit der Pflegekräfte des UKJ die Petition unterzeichnet.

Außerdem schlossen sich über 200 Beschäftigte aus der Küche, dem Patiententransport, der Cafeteria und weiteren nicht-pflegerischen Bereichen der Forderung nach Entlastung an. Auch zahlreiche Auszubildende sind unter den Unterzeichnern.
„Wir laufen seit Jahren am Limit. Wir sehen sowohl die Klinikumleitung, als auch die Regierung in der Verantwortung zu handeln. Eine gute Patientenversorgung kann nur durch ein gutes Pflegekraft-Patienten-Verhältnis gewährleistet werden“, sagt Christoph Feetz, Gesundheits- und Krankenpfleger am UKJ.

Foto:  LINKE Solidaritätsaktion in Jena am 4. Juli zur Petition „Jenas letzte Gefährdungsanzeige für verbesserte Arbeitsbedingungen am Universitätsklinikum“. In ihrer kurzen Rede auf dem Markt betonte die Landtagsabgeordnete Gudrun Lukin die Unterstützung für die Forderungen des Pflegepersonals. Mit dabei u.a. Ralph Lenkert, MdB, Lena Saniye Güngö, Philip Gliesing, Stadtratsfraktion, Mario Hesselbarth, Landesvorstand.


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