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Mahnend erinnert

Zum 27. Januar, dem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, hatte die LINKE-Landespolitikerin Susanne Hennig-Wellsow gesagt: „Dieser Tag steht für die Erinnerung an alle durch den deutschen Nationalsozialismus getöteten und in den Lagern fabrikmäßig ermordeten Menschen. Zugleich ist er Mahnung an uns alle, rassistischer und antisemitischer Ausgrenzung, jeglichen menschenverachtenden Einstellungen und Handlungen entschlossen zu begegnen.“

In einer Zeit, in der Rechtspopulisten aller Couleur versuchen, das Rad der Geschichte zurückzudrehen, Hass und Ausgrenzung propagieren, ist dies wichtiger denn je“, so die Fraktionsvorsitzende. Sie erinnerte an den kürzlich verstorbenen Ottomar Rothmann aus Weimar, einem der letzten Überlebenden des KZ-Buchenwald, der sein Leben der mahnenden Erinnerung an die Gräuel der Faschisten gewidmet hatte und immer wieder mit Jugendlichen als Zeitzeuge das Gespräch suchte. „Der Blick in unsere Geschichte verpflichtet uns, alle Kraft gegen Neo-Nazis, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz in jeder Form einzusetzen“, hatte Ottomar Rothmann anlässlich des Holocaust-Gedenktages bei seiner Rede im Jahr 2012 im Thüringer Landtag unterstrichen.

Susanne Hennig-Wellsow nahm zusammen mit dem LINKE-Europaabgeordneten Martin Schirdewan an der Kranzniederlegung zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus am 25. Januar in Buchenwald auf dem Appellplatz des ehemaligen Konzentrationslagers teil. Im Vorfeld hatte die Gedenkstätte erklärt, dass Politikerinnen und Politiker der AfD bei Gedenkveranstaltungen nicht willkommen sind, „solange Sie sich nicht glaubhaft von den antidemokratischen, menschenrechtsfeindlichen und geschichtsrevisionistischen Positionen in ihrer Partei distanzieren“.


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