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Feuerwehren mit Zulauf

Thüringer Brand- und Katastrophenschutzbericht veröffentlicht

Offenbar greifen von Rot-Rot-Grün beschlossenen Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitglieder bei der Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und bei ehrenamtlich Aktiven, wie aus dem jetzt veröffentlichten Brand- und Katastrophenschutzbericht 2018 hervorgeht.

Herausforderungen, wie die Zunahme auf 34.169 Einsätze, insbesondere durch Brandbekämpfung in Wäldern, machen deutlich, dass wir weiter gute Rahmenbedingungen für Aus- und Weiterbildung, moderne Ausrüstung, eine funktionierende Brandschutzerziehung und die Attraktivität des Ehrenamtes brauchen“, sagte Steffen Dittes, Innenpolitiker der Linksfraktion.
Er verwies auf die Mittel dafür: In diesem Jahr 26 Millionen Euro für den Brand- und Katastrophenschutz und für die Feuerwehr. Nochmals mehr als 15 Millionen Euro drauf im nächsten Jahr, für bessere Ausrüstung, Fahrzeuge und Ausbildung.

Nach dem rückläufigen Trend der letzten Jahre stieg die Zahl der kommunalen Feuerwehrangehörigen um drei Prozent auf 59.557, die der aktiven Feuerwehrangehörigen in den Einsatzabteilungen um 2,7 Prozent auf 34.762, der Frauenanteil um 4,37 Prozent und der Anteil der Mitglieder in den Jugendfeuerwehren um fast fünf Prozent. Steffen Dittes führte dies auf die umfangreichen Maßnahmen der Koalition zurück. Dazu gehörten die Mitgliederkampagnen, Erhöhung der Mittel für den Feuerwehrverband, Schaffung eines Ehrenamtskoordinators, bessere rechtliche Rahmenbedingungen.

„Den Feuerwehrangehörigen gebührt unser großer Dank, denn oft retten sie unter Einsatz ihrer Gesundheit und zum Teil auch ihres Lebens das Leben anderer. 2018 konnten so 3.597 Menschen aus akuten Gefahren oder Lebensgefahren gerettet werden. Die Mitglieder der Feuerwehren leisten einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit.“ Um die Ausbildungssitutation in Bad Köstritz zu verbessern, wird die Modernisierung weiter vorangetrieben wird auch das Personal gestärkt. Um die Situation weiter zu entspannen, hat Rot-Rot-Grün im Haushalt für 2020 zusätzliche 400.000 Euro für Lehrkräfte bereitgestellt und die Feuerwehrzulage auf alle Beamten und Anwärter des feuerwehrtechnischen Dienstes ausgeweitet. Insgesamt  werden die Personalausgaben an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule ab 2020 um fast eine Million Euro auf 2,6 Millionen erhöht.

Steffen Dittes weiter: „Dass der Innenminister erklärte, dass es nun auch eine höhere Entschädigung für Feuerwehrleute gibt, begrüßen wir. Damit wird der vom Landtag beschlossene Antrag von DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN aus dem Jahr 2017 (DS 6/4787), der die Landesregierung genau dazu aufforderte, umgesetzt. Auch die Novellierung der Katastrophenschutzverordnung wird bis zur Landtagswahl im Oktober sicher noch abzuschließen sein.“


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