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Festempfang zum Landesprogramm für Akzeptanz und Vielfalt

Bunte Schirme, Regenbogenfahnen, freundliche Menschen und gute Stimmung - der Festempfang der rot-rot-grünen Fraktionen am 23. Januar im Landtag in Erfurt war eine rundum gelungene Veranstaltung. Das Landesprogramm für Akzeptanz und Vielfalt, das vor einem Jahr von der Landesregierung verabschiedet wurde, sollte gefeiert und die AkteurInnen, die mit ihrer hauptsächlich ehrenamtlichen Arbeit für Vielfalt stehen, in den Vordergrund gestellt werden.

Denn eines machten die RednerInnen auf dem Festempfang - unter ihnen Ministerin Heike Werner (LINKE) - auch deutlich, dass es das Landesprogramm, verankert übrigens auch im Koalitionsvertrag, nun gibt, ist nur ein Etappensieg auf dem Weg zur selbstverständlichen Vielfalt geschlechtlicher Identitäten, sexueller Orientierungen und Beziehungsweisen. Insofern sei der Empfang auch eine Art Zwischenkundgebung, so die Ministerin, die das Programm als eines der ausdifferenziertesten der bisher existierenden 14 Landesprogramme bezeichnete. Es ziele auf Veränderungen in der gesamten Gesellschaft.

Nowendig sind weitere Maßnahmen zur Überwindung diskriminierender Regelungen und Verfahren, Aufklärungs- und Sensibilisierungsprojekte, Vernetzungsstrukturen, Bildungsangebote und anderes mehr. Die im Oktober vergangenen Jahres in der Schopenhauerstraße 21 in Weimar eröffnete LSBTIQ*-Koordinierungsstelle leistet in diesem Sinne eine wichtige Arbeit, über die auf dem Empfang Matthias Gothe, einer der beiden MitarbeiterInnen,  informierte.
Es gelte, Ängste abzubauen und Akzeptanz durch Begegnung zu fördern, sagte Beatrice Ostrowski vom Jenaer Frauenzentrum „Towanda“. Und in der Schlussrunde gefragt danach, was sie sich wünsche, sagte sie, dass es irgendwann ein solches Programm nicht brauche, weil in der Gesellschaft Akzeptanz und Vielfalt gelebt werden.

Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, dankte schließlich und ausdrücklich noch einmal im Namen von Rot-Rot-Grün all den Engagierten aus der Thüringer Zivilgesellschaft, aus den Vereinen, Projekten und Initiativen.

Zu einem Fachgespräch „Vielfalt der Geschlechter. Das Dritte Geschlecht“ lädt die Linksfraktion gemeinsam mit der LSBTIQ*-Koordinierungsstelle am Montag, den 18. Februar, 17.30 bis 20 Uhr, in den Käte-Duncker-Saal (Raum F 201) ein.

 
Weitere Informationen unter: www.queerweg.de/koordinierungsstelle


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