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Energie: sozial, regional, ökologisch - Erfolg der Rekommunalisierung der Energieversorgung

Für DIE LINKE müssen Energieproduktion und -versorgung sowohl sozial, regional und ökologisch sein. Energiepreise müssen sozial gestaltet sein und die Produktion und Verteilung ökologische Aspekte berücksichtigen.

Um das durchzusetzen, muss die Gesellschaft Einfluss auf diese Fragen haben. Sind Energieunternehmen und die Betreiber der Stromnetze in privater Hand ist aber klar, dass das Streben nach Profit und nicht das Gemeinwohl an erster Stelle steht. Daher streitet die Linksfraktion seit langem für die Rekommunalisierung von Energieproduktion und Netzen.

In Thüringen wurde da bereits viel erreicht. Steffen Harzer, der Energieexperte der Linksfraktion, sagt: »Mit der 2013 vollzogenen Rückübertragung der Anteile des E.on-Konzerns an die Thüringer Kommunen wurde der bundesweit größte kommunale Regionalversorger geschaffen. Heute, fünf Jahre danach, lässt sich sagen, dass dies eine nicht nur bahnbrechende, sondern auch wirtschaftlich richtige Entscheidung war.« Der damalige Bürgermeister von Hildburghausen war auf kommunaler Seite an den Verhandlungen und an der Umsetzung der Rekommunalisierung beteiligt.

Der Abgeordnete weist darauf hin, dass die Thüringer Energie AG (TEAG) heute nicht nur zu den größten Thüringer Unternehmen zählt, sondern seit der Rekommunalisierung auch ein guter Partner der Kommunen ist: »Das betrifft die Erschließung ländlicher Gebiete mit Glasfaser und Internet, die Lieferung von Strom, Erdgas und Fernwärme für mehr als eine halbe Million Kunden, aber auch als Sponsor und Partner zahlreicher kleiner Thüringer Vereine hat sich die TEAG mittlerweile profiliert.«

Zunehmend werde mit den Stadtwerken nun auch das Problem des Klimawandels und der Energiewende ein wichtiges Thema, berichtet Harzer. So gebe es eine mit den Stadtwerken gegründete Windenergie-Firma, die Anlagen betreibt und selbst entwickeln werde. »Dass die TEAG hier auf vielen Gebieten tätig ist, zeigen unter anderem ihre Angebote bei der Elektromobilität, aber auch die sanierten Wasserkraftwerke an der Werra. Ohne die Rekommunalisierung im Jahre 2013 hätte es in einem neu ausgerichteten E.on-Konzern dieses Unternehmen mit seinen rund 1.700 Mitarbeitern und Auszubildenden, einem Jahresumsatz von 1,56 Milliarden Euro und zahlreichen Aufträgen für das Thüringer Handwerk so nicht mehr gegeben. Herzlichen Glückwunsch zum Fünfjährigem dem Vorstand, dem Aufsichtsrat und den etwa 800 Kommunen!«


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