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Christian Schaft zur Kritik der KTS an den Semesterbeiträgen

Nicht vom Tisch wischen

Die Konferenz der Thüringer Studierendenschaften (KTS) – Zusammenschluss der neun Thüringer Studierendenvertretungen – befürchtet vor dem Hintergrund der Diskussionen beim Studierendenwerk über eine Erhöhung der Semesterbeiträge, dass eine Kostensteigerung allein von den Studierenden getragen werden muss.
Die Studierendenvertreter wiesen darauf hin, dass die Semesterbeiträge schon in den vergangenen Jahren um insgesamt 14 Euro angehoben wurden, jetzt sei von einer Steigerung um 12 Euro die Rede. Grund für die Steigerung seien Renovierungen und höhere Personalkosten in den Mensen und Cafeterien.

Dazu stellte Christian Schaft, hochschul- und wissenschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, fest: „Die Kritik der Landesstudierendenvertretungen sollten wir ernst nehmen. Auch wenn das Land Thüringen in den letzten fünf Jahren unter Rot-Rot-Grün deutlich beim Studierendenwerk, bei Mensen und  Wohnheimen investiert hat, sollten Lösungen gefunden werden, um zusätzlichen finanziellen Belastungen für Studierende durch steigende Semesterbeiträge entgegenzuwirken.“

„Ein Semesterbeitrag von beispielsweise über 260 Euro an der Uni Erfurt ist für viele Studierende nicht mal eben so zu stemmen. Und das betrifft auch die anderen Hochschulen. Dort, wo wir als Land die Möglichkeit haben, die Belastung für die Studierenden zu senken, sollten wir aktiv werden“, sagte der LINKE-Politiker. Er verwies in diesem Zusammenhang auf den rot-rot-grünen Koalitionsvertrag der letzten Legislaturperiode, in dem vereinbart war, die finanzielle Belastung für die Studierenden zu begrenzen, und erklärte: „Das sollte noch immer das gemeinsame Ziel sein.“

Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft hatte der harschen Kritik der Konferenz Thüringer Studierendenschaften entgegnet, dass bereits erhebliche finanzielle Mittel für Wohnheime, Mensen und die Grundfinanzierung des Studierendenwerks geflossen seien. „Dass wir erhebliche Anstrengungen unternommen haben, um über 1000 neue und sanierte günstige Wohnheimplätze zu schaffen, Mensen zu sanieren und auch das Studierendenwerk besser auszustatten, ist völlig richtig. Aber dennoch wird offensichtlich im Verwaltungsrat des Studierendenwerks über eine erneute Erhöhung des Semesterbeitrages diskutiert. Das sollten wir zum Anlass nehmen, uns als Land mit dem Studierendenwerk und der Landesstudierendenvertretung an einen Tisch zu setzen, das Problem genauer zu analysieren und eine Lösung zu finden, die nicht die Studierenden zusätzlich belastet“, unterstrich Christian Schaft.

„Ding Dong! Hallo ich bin‘s der Neue! Der neue Landtagsabgeordnete vor Ort! Sie kennen mich noch nicht? Deshalb waren wir fleißig klingeln am Eichicht in Ilmenau. Vorstellen, ins Gespräch kommen und zur Weihnachtszeit auch was zum Naschen dalassen. Auch wenn das Büro noch ein paar Tage braucht, bis es arbeitsfähig ist, sind wir schon mal ansprechbar für eure und Ihre Anliegen, Ideen und Probleme in Ilmenau und darüber hinaus im ganzen Ilm-Kreis. Regelmäßig wollen wir deshalb auch dort an die Haustüren. Also bis zum nächsten Besuch!  #Haustürgespräch #vonTürzuTür“#LINKE #Ilmenau #Ilmkreis.“


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