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Ausstellung in der Fraktion: „Thüringen, das grüne und humanistische Herz Deutschlands“

Friedrich Kreyer und die „Lessing-Linde“

Großen Zuspruch hatte die Vernissage zur neuen Ausstellung „Thüringen, das grüne und humanistische Herz Deutschlands“ mit Bildern von Friedrich Kreyer in der Galerie der Fraktion DIE LINKE im Flur der 4. Etage des Fraktionsgebäudes im Landtag.

André Blechschmidt, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion, konnte dazu am 20. März zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Erfurter Lessing Oberschule begrüßen und vor allem den Künstler selbst, dem er das Buch von Landolf Scherzer „Der Rote“ von Landolf Scherzer über Bodo Ramelow überreichte (s. Foto). Das war nicht zufällig, denn Friedrich Kreyer und Bodo Ramelow kennen sich, haben im vergangenen Jahr anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Abitur des Jahrgangs 1968“ die „Lessing-Linde“ gepflanzt mit der Mahnung zu „Toleranz und Menschlichkeit hierzulande und weltenweit“.

Die Ausstellung im Landtag zeigt Ausschnitte aus dem umfangreichen Werk des Erfurter Lehrers und Kunsterziehers im Ruhestand, der von 1952 bis 1994 an der Lessing Oberschule unterrichtete. Ganz begeistert berichten ehemalige Schülerinnen und Schüler, so auch Christiane Schmidt, über ihren Lehrer, der im Januar seinen 90. Geburtstag beging und noch heute seine humanistische Grundeinstellung auch künstlerisch zum Ausdruck bringt: „Er tut dies, indem er unsere thüringische Heimat in ungezählten Bildern wiedergibt. Über die Vermittlung von Wissen und Techniken im Fach Kunsterziehung hinaus durften wir Friedrich Kreyer als einen Vertreter der Lessing‘schen Aufklärungsideale kennenlernen und erleben.“

Dass sie jetzt den Verein „Lessing lebt“ gründen, hat natürlich vor allem mit diesen Idealen zu tun, die in einer kurzen Ansprache auch Astrid Rothe-Beinlich, die Erfurter Landtagsabgeordnete der Grünen, würdigte. Dazu wurde ein Grußwort von Rikola-Gunnar Lüttgenau von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora verlesen, der angesichts heutiger Angriffe auf die Errungenschaften der Aufklärung daran erinnerte, dass Lessings „Nathan der Weise“ im NS-Staat mit einem Spielverbot belegt war. Sie wollen Lessing und die Themen Toleranz und Humanität wieder stärker im öffentlichen Bewusstsein der Stadt Erfurt verankern, kündigte Wolfgang Triebel vom Verein „Lessing lebt“ i.G an.


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