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Susanne Hennig-Wellsow

Hennig-Wellsow: Strukturwandel und sozial-ökologisches Umsteuern

Vor dem Hintergrund neuer Zahlen zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und Vorschlägen für Konjunkturmaßnahmen für Thüringen setzt sich die Fraktion DIE LINKE für ein sozial-ökologisches Umsteuern und eine solidarische Strukturpolitik ein. „Wenn wir über konjunkturelle Stimuli und die Unterstützung der Thüringer Wirtschaft beim Neustart aus der Corona-Krise heraus sprechen, müssen wir zugleich die großen wirtschaftspolitischen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen mitdenken, die es schon vor der Pandemie gegeben hat“, sagt die Fraktionsvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow.

Die LINKE-Politikerin verweist unter anderem auf den umfassenden Strukturwandel in industriellen Sektoren, die Klimakrise, den Wandel im Mobilitätsbereich, Digitalisierung und die Energiewende. „Für die Zukunft Thüringens ist es entscheidend, über entsprechende sozial und ökologisch ausgerichtete Konjunkturhilfen und Fördermaßnahmen neue Wege zu öffnen, statt auf alte Pfade zurückzukehren“, so Hennig-Wellsow weiter. Sie sehe sich hierin mit namhaften Expert*innen einer Meinung, die den Aufbau einer klimafreundlichen Wirtschaft und eine konsequente Mobilitäts- und Landwirtschaftswende als wichtige Impulsgeber für Innovation und Wachstum ansehen.

Ein solcher Weg könne durchaus die Eigeninteressen von Unternehmen und die gesellschaftlichen Belange zusammenführen, erklärt Hennig-Wellsow. „Es geht um einen Dreiklang von schnell wirkenden Stimuli für die Wirtschaft, um ein soziales und ökologisches Umsteuern, das mittelfristig seine Wirkung entfalten kann. Und es geht um den Erhalt und Ausbau des von der rot-rot-grünen Koalition bereits Erreichten.“

Hennig-Wellsow begrüßt Vorschläge für ein gemeinsames Konjunkturprogramm von Rot-Rot-Grün, das sich an sozialen und ökologischen Zielen orientiert und zugleich notwendige strukturpolitische Veränderungen einleitet. Die gemeinsame Arbeit daran habe bereits in den vergangenen Wochen begonnen. „Wir als LINKE haben nach den Soforthilfen für die von Corona-Folgen Betroffenen schon sehr frühzeitig auf weitere Schritte gedrängt. Thüringen braucht einen Neustart, der  Wiederaufbau und Veränderungen gleichermaßen möglich macht“, so Hennig-Wellsow abschließend.


Pressesprecherin

Diana Glöckner

Mobil: 0151 - 124 19414

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