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Steffen Dittes

Auftrag und Verpflichtung, jeder Form von Faschismus, Antisemitismus, Rassismus, Hass und Ausgrenzung entgegenzutreten

Anlässlich des 77. Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz und dem internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt Steffen Dittes, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Mit der Befreiung am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee ist das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau Symbol dafür, wohin Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führen. An diesem Tag gedenken wir der Opfer des Holocaust.

Erst eine Woche zuvor jährte sich die Wannsee-Konferenz zum 80. Mal. Fünfzehn hochrangige Nazis gaben dem längst verabredeten abscheulichsten Kapitel eine neue Dynamik und planten innerhalb von nur 90 Minuten die ‚Endlösung der Judenfrage‘. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und des Nationalsozialismus am 27. Januar ist kein Selbstzweck. Auschwitz ist Auftrag und Verpflichtung, jeder Form von Faschismus, Antisemitismus, Rassismus, Hass und Ausgrenzung deutlich entgegenzutreten und insbesondere junge Generationen zu sensibilisieren. Gerade in diesen Zeiten, in denen rechte und geschichtsrevisionistische Gruppen zunehmend mehr Raum im öffentlichen Diskurs einnehmen, ist es unabdingbar, uns an dieses Verbrechen und die Singularität des industriellen Massenmordes zu erinnern und gleichzeitig die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen zu verdeutlichen, die zu diesem immer noch nur schwer vorstellbaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit führten. Die Fraktion DIE LINKE wird auch weiterhin all jene unterstützen, die diese Erinnerung wach halten.“