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Christian Schaft

Land schafft Sicherheit für Studierendenwerk - Bund muss nachziehen

Die heute vorgestellten Ergebnisse aus der Umfrage des Thüringer Studierendenwerks zur „Zufriedenheit mit den Beratungsangeboten“ unterstreichen die Bedeutung des Studierendenwerks als sozialen Anlaufpunkt für alle Studierenden in Thüringen. „Bereits im letzten Jahr haben wir zur Abfederung der Corona-Pandemie zusätzliche Mittel in Höhe von 750.000 Euro für das Jahr 2022 eingestellt. Zudem schafft das Land mit der heutigen Unterzeichnung der Ziel- und Leistungsvereinbarung mit dem Studierendenwerk Planungssicherheit, insbesondere durch die Steigerung der finanziellen Hilfe des Landes um jährlich 3 Prozent ab 2024“, betont Christian Schaft, Sprecher für Hochschulpolitik der Fraktion DIE LINKE im Landtag.

„In Zukunft ist aber auch mehr finanzielle Unterstützung vom Bund gefragt, um den Ansprüchen an eine soziale Hochschulinfrastruktur gerecht zu werden“, fordert der LINKE Hochschulpolitiker.

Die Auswirkungen der Pandemie sind auch an den Studierenden nicht spurlos vorbeigegangen. Das zeigen auch die Ergebnisse der Befragung. Schaft erläutert: „Die erhöhten Bedarfe im Bereich der allgemeinen Sozialberatung oder psychosozialen Beratung als Folge der Pandemie haben wir mit dem Programm „CoronaStudierendenHilfe“ unterstützt. Abhilfe für betroffene Studierende kann in Form von psychosozialen Beratungsangeboten, deren Erweiterung und Verbesserung der Erreichbarkeit geschaffen werden. Diesen Bedarf hat das Studierendenwerk im Blick und nutzt die Ergebnisse der Umfrage, um das Angebot weiter zu verbessern.“

Damit das gelingen kann, nimmt der LINKE Hochschulpolitiker auch den Bund in die Verantwortung, um die soziale Hochschulinfrastruktur weiter auszubauen: „Um den Ansprüchen gerecht zu werden und entsprechende Beratungsangebote zu erweitern sowie deren Qualität zu verbessern, muss der Bund finanzielle Hilfen leisten und sich endlich auf Gespräche zur Einführung eines Hochschulsozialpaktes einlassen. Auch mit der Corona-Pandemie hat sich der Bedarf an einer gut ausgebauten sozialen Infrastruktur an den Hochschulen erhöht.“

Hintergrund: Das Studierendenwerk Thüringen hat heute die Ergebnisse einer Umfrage zum Beratungsangebot vorgestellt.